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65 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Bayern · Augsburg

Photovoltaik in Königsbrunn

35 % unter Bundesdurchschnitt

2.406 Anlagen mit 27,4 MW – Daten, Trends und Vergleich

Königsbrunn, Landkreis Augsburg (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 2.406 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 27,4 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 27.879 Einwohnern entspricht das 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Königsbrunn liegt damit 35 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 43 von 46 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 11 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,98

kW
▼ -35 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,5

%

1.190 Speicher bei 2.406 Anlagen

Installiert

27,4 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+8 %

Solaranlagen

2.406

Einwohner

27.879

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Königsbrunn?

Segmentierter PV-Zubau in Königsbrunn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Königsbrunn wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +13 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Königsbrunn: 2.151 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 9 kW, Vorjahr 21 kWOktober 2025: 14 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 11 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 10 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 9 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 20 kW, Vorjahr 4 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 16 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 23 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0128255September 2025: 183 kW, Vorjahr 167 kWOktober 2025: 170 kW, Vorjahr 219 kWNovember 2025: 78 kW, Vorjahr 155 kWDezember 2025: 131 kW, Vorjahr 163 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 197 kWFebruar 2026: 55 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 85 kW, Vorjahr 107 kWApril 2026: 100 kW, Vorjahr 132 kWMai 2026: 252 kW, Vorjahr 191 kWJuni 2026: 255 kW, Vorjahr 187 kWJuli 2026: 242 kW, Vorjahr 202 kWAugust 2026: 67 kW, Vorjahr 128 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04998September 2025: 0 kW, Vorjahr 97 kWOktober 2025: 94 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 41 kWJanuar 2026: 55 kW, Vorjahr 44 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 98 kWJuni 2026: 39 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
142 174 kW +13 %
Heimsegment
2–30 kWp
162 1,7 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
4 285 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 309 2,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Königsbrunn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Königsbrunn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Königsbrunn 250 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +37 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+8 %
Anlagen
155
Kapazität
838 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+37 %
Anlagen
91
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
133 kWh
Ø/Anlage
44,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
250
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Königsbrunn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Königsbrunn 0,98 kW
Ø Augsburg 2,35 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Königsbrunn hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Königsbrunn auf?

1.190 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Königsbrunn – eine Quote von 49 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

27,4 MW Solarleistung aus 2.406 Anlagen – Königsbrunn hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Bayern gegeben.

Einordnung

Platz 43 von 46 im Landkreis Augsburg: Königsbrunn liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Augsburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Königsbrunn?

86343

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Königsbrunn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Königsbrunn gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.406 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 27,4 MW. Das entspricht 0,98 kW pro Einwohner.
1.190 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Königsbrunn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-koenigsbrunn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Königsbrunn installiert?

In Königsbrunn sind 27,4 MW PV-Leistung in 2.406 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 43 von 46 im Landkreis Augsburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 27.879 Einwohner entspricht der Bestand 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Königsbrunn im Vergleich da?

Mit 0,98 kW pro Einwohner liegt Königsbrunn unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Augsburg belegt Königsbrunn Platz 43 von 46. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Königsbrunn?

In Königsbrunn sind 1.190 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Königsbrunn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Königsbrunn 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 309 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Königsbrunn?

Königsbrunn liegt im Landkreis Augsburg im Bundesland Bayern. Im Landkreis Augsburg gibt es insgesamt 46 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Königsbrunn?

In Königsbrunn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 162 neuen Anlagen und 1,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 4 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Königsbrunn?

In Königsbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 142 Balkonkraftwerke registriert (174 kW). Das sind +13 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Königsbrunn?

In Königsbrunn wurden in den letzten 12 Monaten 309 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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