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984 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Roth

Photovoltaik in Greding

9,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Greding, Landkreis Roth in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.166 Solaranlagen und 107,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 7.154 Einwohner sind das 14,96 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Greding liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (9,8-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Im Vergleich der 16 Regionen in diesem Umfeld belegt Greding damit Platz 1 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 2 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 92 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

14,96

kW
▲ +884 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,3

%

493 Speicher bei 1.166 Anlagen

Installiert

107,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+2 %

Solaranlagen

1.166

Einwohner

7.154

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Greding?

Segmentierter PV-Zubau in Greding — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Heimsegment-Anlagen sind der Gewinner in Greding: +37 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+37 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +2 %
  • Heimsegment▲ +37 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Greding: 1.820 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 8 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 3 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 10 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0127254September 2025: 116 kW, Vorjahr 89 kWOktober 2025: 90 kW, Vorjahr 145 kWNovember 2025: 60 kW, Vorjahr 123 kWDezember 2025: 72 kW, Vorjahr 115 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 66 kWFebruar 2026: 23 kW, Vorjahr 16 kWMärz 2026: 75 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 53 kW, Vorjahr 88 kWMai 2026: 254 kW, Vorjahr 129 kWJuni 2026: 193 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 252 kW, Vorjahr 49 kWAugust 2026: 55 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0124247September 2025: 99 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 90 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 31 kWJuli 2026: 90 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 247 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
09k18kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 18.024 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 11.047 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 13.120 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
45 66 kW +2 %
Heimsegment
2–30 kWp
92 1,3 MW +37 %
Gewerbe
>30 kWp
2 189 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 141 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Greding zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Greding, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Greding 110 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +49 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
43
Kapazität
214 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+49 %
Anlagen
63
Kapazität
793 kWh
Ø/Anlage
12,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
3
Kapazität
159 kWh
Ø/Anlage
53 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
110
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
10,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Greding im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Greding 14,96 kW
Ø Roth 3,36 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Greding erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Greding auf?

14,96 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Greding zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Greding heran: 14,96 kW pro Kopf, verteilt auf 1.166 Anlagen mit zusammen 107,0 MW Leistung.

Einordnung

Mit Platz 1 von 16 und 478 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Greding zu den Vorreitern im Landkreis Roth. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 14,96 kW pro Einwohner setzen Greding deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Roth

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Greding?

91171

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Greding — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Greding gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.166 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 107,0 MW. Das entspricht 14,96 kW pro Einwohner.
493 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Greding [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-greding/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Greding installiert?

In Greding sind 107,0 MW PV-Leistung in 1.166 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 16 im Landkreis Roth. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.154 Einwohner entspricht der Bestand 14,96 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Greding im Vergleich da?

Mit 14,96 kW pro Einwohner liegt Greding über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Roth belegt Greding Platz 1 von 16. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Greding?

In Greding sind 493 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Greding?

In den letzten 12 Monaten wurden in Greding 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 141 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 2 Prozent – rund 2 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Greding?

Greding liegt im Landkreis Roth im Bundesland Bayern. Im Landkreis Roth gibt es insgesamt 16 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Greding?

In Greding entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 92 neuen Anlagen und 1,3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Greding?

In Greding wurden in den letzten 12 Monaten 45 Balkonkraftwerke registriert (66 kW). Das sind +2 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Greding?

In Greding wurden in den letzten 12 Monaten 141 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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