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158 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Kulmbach

Photovoltaik in Marktleugast

58 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 371 Anlagen mit 7,2 MW Gesamtleistung

Marktleugast, Landkreis Kulmbach in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 371 Solaranlagen und 7,2 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 2.993 Einwohner sind das 2,40 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Marktleugast liegt damit 58 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 22 Regionen in diesem Umfeld belegt Marktleugast damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 40 % und eine mittlere Anlagengröße von 19 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,40

kW
▲ +58 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,9

%

148 Speicher bei 371 Anlagen

Installiert

7,2 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+7 %

Solaranlagen

371

Einwohner

2.993

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marktleugast?

Segmentierter PV-Zubau in Marktleugast — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Marktleugast wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+24 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+24 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +24 %
  • Heimsegment▼ -39 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marktleugast: 518 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510September 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWOktober 2025: 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 5 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 1 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03977September 2025: 28 kW, Vorjahr 41 kWOktober 2025: 47 kW, Vorjahr 77 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 62 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 10 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 12 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 24 kWApril 2026: 30 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 15 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 28 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 21 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 18 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
098196September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 51 kWJanuar 2026: 69 kW, Vorjahr 36 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 196 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
28 39 kW +24 %
Heimsegment
2–30 kWp
20 213 kW -39 %
Gewerbe
>30 kWp
3 265 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 52 518 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marktleugast zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marktleugast, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marktleugast 29 Speicher mit zusammen 30,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 1.056,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +29 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+29 %
Anlagen
22
Kapazität
109 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-79 %
Anlagen
4
Kapazität
53 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
480 kWh
Ø/Anlage
240 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
1
Kapazität
30 MWh
Ø/Anlage
30.000 kWh
Gesamt
Anlagen
29
Kapazität
30,6 MWh
Ø/Anlage
1.056,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Marktleugast im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marktleugast 2,40 kW
Ø Kulmbach 3,86 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Marktleugast erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Marktleugast auf?

Mit einer Speicherquote von 40 % gehört Marktleugast zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 148 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Mit 2,40 kW pro Kopf liegt Marktleugast deutlich über dem Bundesschnitt – 371 Anlagen und 7,2 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Im Landkreis Kulmbach belegt Marktleugast Platz 12 von 22 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,40 kW pro Einwohner setzen Marktleugast deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Kulmbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Marktleugast?

95352

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marktleugast — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marktleugast gibt es laut solarzubau.de aktuell 371 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,2 MW. Das entspricht 2,40 kW pro Einwohner.
148 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marktleugast [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marktleugast/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marktleugast installiert?

In Marktleugast sind 7,2 MW PV-Leistung in 371 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 22 im Landkreis Kulmbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.993 Einwohner entspricht der Bestand 2,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marktleugast im Vergleich da?

Mit 2,40 kW pro Einwohner liegt Marktleugast über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kulmbach belegt Marktleugast Platz 12 von 22. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marktleugast?

In Marktleugast sind 148 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marktleugast?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marktleugast 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 52 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marktleugast?

Marktleugast liegt im Landkreis Kulmbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Kulmbach gibt es insgesamt 22 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marktleugast?

In Marktleugast entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 265 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 20 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marktleugast?

In Marktleugast wurden in den letzten 12 Monaten 28 Balkonkraftwerke registriert (39 kW). Das sind +24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marktleugast?

In Marktleugast wurden in den letzten 12 Monaten 52 neue Solaranlagen mit insgesamt 518 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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