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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Brandenburg · Potsdam

Photovoltaik in Potsdam

Solaranlagen
4.294 Anlagen
Installierte Leistung
59,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,32 kW pro Kopf

79 % unter Bundesdurchschnitt

4.294 Anlagen mit 59,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Potsdam?

Potsdam, kreisfreie Stadt in Brandenburg kommt mit Stand 2026-10-27 auf 4.294 Solaranlagen und 59,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 184.754 Einwohner sind das 0,32 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Potsdam liegt damit 79 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 5,2 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 58 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,32

kW
▼ -79 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

58,0

%

2.492 Speicher bei 4.294 Anlagen

Installiert

59,1 MW

Zubau 12 Mon.

5,2 MW

+9 %

Solaranlagen

4.294

Einwohner

184.754

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Potsdam?

Segmentierter PV-Zubau in Potsdam — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Potsdam trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbe▼ -34 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Potsdam: 5.177 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03264November 2025: 32 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 56 kWJuli 2026: 61 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 60 kW, Vorjahr 64 kWSeptember 2026: 50 kW, Vorjahr 61 kWOktober 2026: 27 kW, Vorjahr 41 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0208415November 2025: 277 kW, Vorjahr 401 kWDezember 2025: 235 kW, Vorjahr 415 kWJanuar 2026: 116 kW, Vorjahr 233 kWFebruar 2026: 120 kW, Vorjahr 208 kWMärz 2026: 257 kW, Vorjahr 304 kWApril 2026: 281 kW, Vorjahr 237 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 171 kWJuni 2026: 263 kW, Vorjahr 400 kWJuli 2026: 394 kW, Vorjahr 288 kWAugust 2026: 197 kW, Vorjahr 213 kWSeptember 2026: 190 kW, Vorjahr 271 kWOktober 2026: 174 kW, Vorjahr 246 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0374748November 2025: 52 kW, Vorjahr 354 kWDezember 2025: 249 kW, Vorjahr 115 kWJanuar 2026: 249 kWFebruar 2026: 748 kW, Vorjahr 644 kWMärz 2026: 169 kW, Vorjahr 253 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 585 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 359 kWJuli 2026: 233 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 185 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
0472944November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 944 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
398 503 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
294 2,7 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
13 1,8 MW -34 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 713 5,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Potsdam zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Potsdam, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Potsdam 525 Speicher mit zusammen 4,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+0 %
Anlagen
375
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
4,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
144
Kapazität
2 MWh
Ø/Anlage
13,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-64 %
Anlagen
4
Kapazität
309 kWh
Ø/Anlage
77,3 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
525
Kapazität
4,1 MWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Potsdam im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Potsdam 0,32 kW
Ø Potsdam 0,32 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Potsdam hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Potsdam auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 58 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.492 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Potsdam setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Potsdam stehen bislang 4.294 Solaranlagen mit insgesamt 59,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Potsdam liegt im Bundesland Brandenburg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Solaranlage planen in Potsdam: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

58 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

713 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Potsdam ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 61 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 8,9 kWp. 1.515 Balkonkraftwerke sind registriert, 398 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 58 % liegt Potsdam weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 28 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (713 Anlagen, 5,2 MW) gehört Potsdam zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Brandenburgs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 34 % zurückgegangen.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Potsdam?

1446714469144711447314476144781448014482145481455814669

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Potsdam — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Potsdam gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.294 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 59,1 MW. Das entspricht 0,32 kW pro Einwohner.
2.492 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 58,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Potsdam [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-potsdam/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Potsdam installiert?

In Potsdam sind 59,1 MW PV-Leistung in 4.294 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 184.754 Einwohner entspricht der Bestand 0,32 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Potsdam im Vergleich da?

Mit 0,32 kW pro Einwohner liegt Potsdam unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Potsdam?

In Potsdam sind 2.492 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 58,0 % bezogen auf die Solaranlagen. In Potsdam ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 18 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Potsdam?

In den letzten 12 Monaten wurden in Potsdam 5,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 713 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 28 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Brandenburg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Potsdam üblich?

Eine typische Dachanlage in Potsdam hat 8,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.617 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 61 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Potsdam stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 28 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.515 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Potsdam eine kreisfreie Stadt?

Potsdam ist eine kreisfreie Stadt in Brandenburg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Brandenburg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Potsdam?

In Potsdam entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 294 neuen Anlagen und 2,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 13 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Potsdam?

In Potsdam wurden in den letzten 12 Monaten 398 Balkonkraftwerke registriert (503 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Potsdam?

In Potsdam wurden in den letzten 12 Monaten 713 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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