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26 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Brandenburg · Märkisch-Oderland

Photovoltaik in Strausberg

74 % unter Bundesdurchschnitt

1.187 Anlagen mit 10,8 MW – Daten, Trends und Vergleich

Strausberg, Landkreis Märkisch-Oderland (Brandenburg) zählt mit Stand 2026-08-28 1.187 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 27.719 Einwohner sind das 0,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Strausberg liegt damit 74 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 45 Regionen in diesem Umfeld belegt Strausberg damit Platz 45 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,1 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,39

kW
▼ -74 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,9

%

604 Speicher bei 1.187 Anlagen

Installiert

10,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+12 %

Solaranlagen

1.187

Einwohner

27.719

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Strausberg?

Segmentierter PV-Zubau in Strausberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Strausberg wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+5 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +5 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbe▼ -47 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Strausberg: 1.322 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01530September 2025: 8 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 12 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 8 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 22 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 30 kW, Vorjahr 21 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 18 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 20 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
086171September 2025: 100 kW, Vorjahr 153 kWOktober 2025: 76 kW, Vorjahr 171 kWNovember 2025: 101 kW, Vorjahr 118 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 136 kWJanuar 2026: 21 kW, Vorjahr 151 kWFebruar 2026: 28 kW, Vorjahr 120 kWMärz 2026: 67 kW, Vorjahr 119 kWApril 2026: 103 kW, Vorjahr 47 kWMai 2026: 37 kW, Vorjahr 160 kWJuni 2026: 52 kW, Vorjahr 53 kWJuli 2026: 114 kW, Vorjahr 52 kWAugust 2026: 13 kW, Vorjahr 94 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0204408September 2025: 0 kWOktober 2025: 87 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 337 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 408 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 167 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
110 156 kW +5 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 732 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
3 424 kW -47 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 177 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Strausberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Strausberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Strausberg 126 Speicher mit zusammen 978 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-32 %
Anlagen
81
Kapazität
326 kWh
Ø/Anlage
4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-32 %
Anlagen
42
Kapazität
604 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
38 kWh
Ø/Anlage
38 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
978 kWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Strausberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Strausberg 0,39 kW
Ø Märkisch-Oderland 7,48 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Strausberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Strausberg auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 604 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Strausberg setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 0,39 kW pro Kopf liegt Strausberg noch unter dem Bundesschnitt. 1.187 Anlagen und 10,8 MW Leistung markieren den aktuellen Stand – mit spürbarem Nachholpotenzial.

Einordnung

Strausberg rangiert auf Platz 45 von 45 im Landkreis Märkisch-Oderland – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Märkisch-Oderland

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Strausberg?

15344

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Strausberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Strausberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.187 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,8 MW. Das entspricht 0,39 kW pro Einwohner.
604 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Strausberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-strausberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Strausberg installiert?

In Strausberg sind 10,8 MW PV-Leistung in 1.187 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 45 von 45 im Landkreis Märkisch-Oderland. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 27.719 Einwohner entspricht der Bestand 0,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Strausberg im Vergleich da?

Mit 0,39 kW pro Einwohner liegt Strausberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Märkisch-Oderland belegt Strausberg Platz 45 von 45. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Strausberg?

In Strausberg sind 604 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Strausberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Strausberg 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 177 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Strausberg?

Strausberg liegt im Landkreis Märkisch-Oderland im Bundesland Brandenburg. Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es insgesamt 45 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Strausberg?

In Strausberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 732 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Strausberg?

In Strausberg wurden in den letzten 12 Monaten 110 Balkonkraftwerke registriert (156 kW). Das sind +5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Strausberg?

In Strausberg wurden in den letzten 12 Monaten 177 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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