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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Kreisfreie Stadt in Brandenburg

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Potsdam

79 % unter Bundesdurchschnitt

4.172 Anlagen mit 58,5 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 18 von 18
Zubau-Rang 16 von 18
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Die kreisfreie Stadt Potsdam in Brandenburg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 4.172 Solaranlagen und 58,5 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 184.754 Einwohnern entspricht das 0,32 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, die kreisfreie Stadt Potsdam liegt damit 79 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 18 von 18 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 5,1 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 57 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,32

kW
▼ -79 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

57,1

%

2.382 Speicher bei 4.172 Anlagen

Installiert

58,5 MW

Zubau 12 Mon.

5,1 MW

+9 %

Solaranlagen

4.172

Speicher

2.382

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Potsdam?

Segmentierter PV-Zubau in Potsdam — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Potsdam trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbe▼ -33 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Potsdam: 5.114 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03264September 2025: 61 kW, Vorjahr 45 kWOktober 2025: 41 kW, Vorjahr 38 kWNovember 2025: 32 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 11 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 46 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 57 kW, Vorjahr 53 kWJuni 2026: 50 kW, Vorjahr 56 kWJuli 2026: 61 kW, Vorjahr 55 kWAugust 2026: 43 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0208415September 2025: 257 kW, Vorjahr 269 kWOktober 2025: 246 kW, Vorjahr 310 kWNovember 2025: 267 kW, Vorjahr 401 kWDezember 2025: 243 kW, Vorjahr 415 kWJanuar 2026: 101 kW, Vorjahr 233 kWFebruar 2026: 120 kW, Vorjahr 209 kWMärz 2026: 257 kW, Vorjahr 304 kWApril 2026: 264 kW, Vorjahr 237 kWMai 2026: 165 kW, Vorjahr 171 kWJuni 2026: 203 kW, Vorjahr 405 kWJuli 2026: 359 kW, Vorjahr 281 kWAugust 2026: 132 kW, Vorjahr 213 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0374748September 2025: 0 kW, Vorjahr 434 kWOktober 2025: 185 kWNovember 2025: 52 kW, Vorjahr 354 kWDezember 2025: 249 kW, Vorjahr 115 kWJanuar 2026: 249 kWFebruar 2026: 748 kW, Vorjahr 644 kWMärz 2026: 169 kW, Vorjahr 253 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 585 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 180 kWJuni 2026: 78 kW, Vorjahr 359 kWJuli 2026: 233 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
0472944September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 944 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
405 510 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
287 2,6 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
16 2 MW -33 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 716 5,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Potsdam zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Potsdam, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Potsdam 509 Speicher mit zusammen 3,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +1 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+1 %
Anlagen
361
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
4,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-4 %
Anlagen
139
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
13,8 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-82 %
Anlagen
3
Kapazität
177 kWh
Ø/Anlage
59 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
509
Kapazität
3,9 MWh
Ø/Anlage
7,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

79 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Potsdam 0,32 kW
Ø Brandenburg 3,94 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Potsdam hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 57 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.382 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Potsdam setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

In Potsdam stehen bislang 4.172 Solaranlagen mit insgesamt 58,5 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Potsdam belegt aktuell Platz 18 von 18 in Brandenburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Wie schneidet Brandenburg insgesamt ab?

Vergleiche alle 18 Landkreise und Städte in Brandenburg im vollständigen Ranking.

Brandenburg-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Potsdam

1446714469144711447314476144781448014482145481455814669

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Potsdam — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Potsdam gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.172 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 58,5 MW. Das entspricht 0,32 kW pro Einwohner.
2.382 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 57,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Potsdam [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-potsdam/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Potsdam installiert?

In der kreisfreien Stadt Potsdam (Brandenburg) sind aktuell 58,5 MW Photovoltaik-Leistung in 4.172 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 18 von 18 in Brandenburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 184.754 Einwohner entspricht der Bestand 0,32 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Potsdam im Vergleich da?

Mit 0,32 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Potsdam unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Potsdam?

In der kreisfreien Stadt Potsdam sind 2.382 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 57,1 % bezogen auf die 4.172 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Potsdam zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Potsdam 5,1 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 9 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Potsdam?

Potsdam ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Brandenburg. Brandenburg hat insgesamt 18 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Potsdam?

In der kreisfreien Stadt Potsdam entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 287 neuen Anlagen und 2,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 16 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Potsdam?

In der kreisfreien Stadt Potsdam wurden in den letzten 12 Monaten 405 Balkonkraftwerke registriert (510 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Potsdam?

In der kreisfreien Stadt Potsdam wurden in den letzten 12 Monaten 716 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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