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337 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Postmünster

3,4× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Postmünster, Landkreis Rottal-Inn in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 12,4 MW, verteilt auf 700 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 2.419 Einwohnern entspricht das 5,12 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Postmünster liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,4-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 23 von 31 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,4 MW neue Leistung hinzu – rund 4 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 26 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

5,12

kW
▲ +237 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

26,3

%

184 Speicher bei 700 Anlagen

Installiert

12,4 MW

Zubau 12 Mon.

0,4 MW

+4 %

Solaranlagen

700

Einwohner

2.419

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Postmünster?

Segmentierter PV-Zubau in Postmünster — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Postmünster verschiebt sich: Balkonkraftwerk legt um 75 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
8 12 kW +75 %
Heimsegment
2–30 kWp
30 376 kW -43 %
Gewerbe
>30 kWp
1 51 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 39 439 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Postmünster zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Postmünster, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Postmünster 35 Speicher mit zusammen 430 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 12,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +53 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+53 %
Anlagen
14
Kapazität
94 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
21
Kapazität
336 kWh
Ø/Anlage
16 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
35
Kapazität
430 kWh
Ø/Anlage
12,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Postmünster im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Postmünster 5,12 kW
Ø Rottal-Inn 6,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Postmünster erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Postmünster auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 5,12 kW Solarleistung pro Einwohner machen Postmünster zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mit 5,12 kW pro Kopf setzt Postmünster bundesweit Maßstäbe. Die 700 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 12,4 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Postmünster führt das Feld im Landkreis Rottal-Inn deutlich an: Platz 23 von 31, 98 % über dem Landesschnitt. Im deutschlandweiten Vergleich liegt Postmünster mit 5,12 kW pro Kopf klar vorn – ein Wert, den die meisten Kommunen nicht erreichen.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Postmünster?

84389

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Postmünster — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Postmünster gibt es laut solarzubau.de aktuell 700 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,4 MW. Das entspricht 5,12 kW pro Einwohner.
184 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 26,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Postmünster [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-postmuenster/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Postmünster installiert?

In Postmünster sind 12,4 MW PV-Leistung in 700 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 23 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 2.419 Einwohner entspricht der Bestand 5,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Postmünster im Vergleich da?

Mit 5,12 kW pro Einwohner liegt Postmünster über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Postmünster Platz 23 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Postmünster?

In Postmünster sind 184 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 26,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Postmünster?

In den letzten 12 Monaten wurden in Postmünster 0,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 39 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Postmünster?

Postmünster liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Postmünster?

In Postmünster entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 30 neuen Anlagen und 376 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Postmünster?

In Postmünster wurden in den letzten 12 Monaten 8 Balkonkraftwerke registriert (12 kW). Das sind +75 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Postmünster?

In Postmünster wurden in den letzten 12 Monaten 39 neue Solaranlagen mit insgesamt 439 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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