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143 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Bayern · Haßberge

Photovoltaik in Ebelsbach

43 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 44 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Ebelsbach, Landkreis Haßberge (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 495 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 8,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 3.802 Einwohnern entspricht das 2,17 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Ebelsbach liegt damit 43 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 17 von 26 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,6 MW neue Leistung hinzu – rund 44 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,17

kW
▲ +43 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

39,8

%

197 Speicher bei 495 Anlagen

Installiert

8,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,6 MW

+44 %

Solaranlagen

495

Einwohner

3.802

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ebelsbach?

Segmentierter PV-Zubau in Ebelsbach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Ebelsbach setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+10 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +10 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ebelsbach: 3.599 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 9 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 4 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04182September 2025: 39 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2025: 21 kW, Vorjahr 38 kWNovember 2025: 33 kW, Vorjahr 77 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 67 kWJanuar 2026: 82 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 14 kWApril 2026: 66 kW, Vorjahr 41 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 28 kWJuni 2026: 49 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 57 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 63 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
01k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 81 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 146 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 152 kWApril 2026: 2.920 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 53 kW +10 %
Heimsegment
2–30 kWp
32 445 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
3 3,1 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 73 3,6 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ebelsbach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ebelsbach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebelsbach 43 Speicher mit zusammen 395 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +77 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-28 %
Anlagen
25
Kapazität
132 kWh
Ø/Anlage
5,3 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+77 %
Anlagen
17
Kapazität
223 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
43
Kapazität
395 kWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Ebelsbach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ebelsbach 2,17 kW
Ø Haßberge 8,52 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Ebelsbach liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Ebelsbach auf?

Auffällig hoch: 40 % aller Solaranlagen in Ebelsbach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Ebelsbach erzeugen 495 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 8,3 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Platz 17 von 26 im Landkreis Haßberge: Ebelsbach liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Mit 2,17 kW pro Kopf liegt Ebelsbach über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Haßberge

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Welche Postleitzahl gehört zu Ebelsbach?

97500

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ebelsbach — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ebelsbach gibt es laut solarzubau.de aktuell 495 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 8,3 MW. Das entspricht 2,17 kW pro Einwohner.
197 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 39,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ebelsbach [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ebelsbach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ebelsbach installiert?

In Ebelsbach sind 8,3 MW PV-Leistung in 495 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 17 von 26 im Landkreis Haßberge. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 3.802 Einwohner entspricht der Bestand 2,17 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ebelsbach im Vergleich da?

Mit 2,17 kW pro Einwohner liegt Ebelsbach über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Haßberge belegt Ebelsbach Platz 17 von 26. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ebelsbach?

In Ebelsbach sind 197 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 39,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ebelsbach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ebelsbach 3,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 73 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 44 Prozent – rund 44 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Ebelsbach?

Ebelsbach liegt im Landkreis Haßberge im Bundesland Bayern. Im Landkreis Haßberge gibt es insgesamt 26 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ebelsbach?

In Ebelsbach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 32 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ebelsbach?

In Ebelsbach wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (53 kW). Das sind +10 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ebelsbach?

In Ebelsbach wurden in den letzten 12 Monaten 73 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,6 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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