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Im Bundesdurchschnitt
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Hochtaunuskreis

Photovoltaik in Neu-Anspach

Solaranlagen
1.276 Anlagen
Installierte Leistung
20,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,40 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.276 Anlagen mit 20,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Neu-Anspach?

Neu-Anspach, Landkreis Hochtaunuskreis in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20,1 MW, verteilt auf 1.276 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 14.342 Einwohnern entspricht das 1,40 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Neu-Anspach liegt damit 10 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 1 von 13 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,2 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 59 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,40

kW
▼ -10 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

59,5

%

759 Speicher bei 1.276 Anlagen

Installiert

20,1 MW

Zubau 12 Mon.

2,2 MW

+11 %

Solaranlagen

1.276

Einwohner

14.342

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Neu-Anspach?

Segmentierter PV-Zubau in Neu-Anspach — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Neu-Anspach wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -16 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Neu-Anspach: 2.153 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223November 2025: 5 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 23 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0126252November 2025: 55 kW, Vorjahr 100 kWDezember 2025: 140 kW, Vorjahr 111 kWJanuar 2026: 56 kW, Vorjahr 41 kWFebruar 2026: 104 kW, Vorjahr 136 kWMärz 2026: 115 kW, Vorjahr 62 kWApril 2026: 149 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 114 kW, Vorjahr 151 kWJuni 2026: 180 kW, Vorjahr 121 kWJuli 2026: 139 kW, Vorjahr 61 kWAugust 2026: 202 kW, Vorjahr 163 kWSeptember 2026: 100 kW, Vorjahr 174 kWOktober 2026: 96 kW, Vorjahr 252 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0232463November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 71 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 463 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
68 94 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
127 1,4 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
3 534 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 205 2,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Neu-Anspach zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Neu-Anspach, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Neu-Anspach 165 Speicher mit zusammen 1,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
98
Kapazität
589 kWh
Ø/Anlage
6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
61
Kapazität
853 kWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
165
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Neu-Anspach im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Neu-Anspach 1,40 kW
Ø Hochtaunuskreis 0,58 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Neu-Anspach liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Neu-Anspach auf?

Auffällig hoch: 59 % aller Solaranlagen in Neu-Anspach laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1.276 Solaranlagen erzeugen in Neu-Anspach eine Gesamtleistung von 20,1 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Neu-Anspach positioniert sich im Landkreis Hochtaunuskreis auf Platz 1 von 13 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,40 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Hochtaunuskreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Neu-Anspach: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

59 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

205 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Neu-Anspach prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 71 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 10,0 kWp. Mit 329 Steckersolargeräten (68 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Neu-Anspach angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Speicher gehören in Neu-Anspach zum Standard: 59 % der Anlagen sind mit einer Batterie gekoppelt, deutlich mehr als die rund 40 % im Bund. Ein Angebot ohne Speicheroption wäre hier die Ausnahme.

Der Zubau in Neu-Anspach läuft gebremst: 205 neue Anlagen mit 2,2 MW in zwölf Monaten sind 150 Watt je Einwohner, rund 28 % unter dem Bundeswert und etwa im Landestempo Hessens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 34 % beschleunigt.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Neu-Anspach?

6125061267

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Neu-Anspach — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Neu-Anspach gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.276 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,1 MW. Das entspricht 1,40 kW pro Einwohner.
759 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 59,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Neu-Anspach [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-neu-anspach/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Neu-Anspach installiert?

In Neu-Anspach sind 20,1 MW PV-Leistung in 1.276 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 1 von 13 im Landkreis Hochtaunuskreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.342 Einwohner entspricht der Bestand 1,40 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Neu-Anspach im Vergleich da?

Mit 1,40 kW pro Einwohner liegt Neu-Anspach unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hochtaunuskreis belegt Neu-Anspach Platz 1 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Neu-Anspach?

In Neu-Anspach sind 759 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 59,5 % bezogen auf die Solaranlagen. In Neu-Anspach ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 19 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Neu-Anspach?

In den letzten 12 Monaten wurden in Neu-Anspach 2,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 205 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 150 Watt in zwölf Monaten, rund 28 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Hessens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Neu-Anspach üblich?

Eine typische Dachanlage in Neu-Anspach hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 909 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 71 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Neu-Anspach stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 24 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 329 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Neu-Anspach?

Neu-Anspach liegt im Landkreis Hochtaunuskreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Hochtaunuskreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Neu-Anspach?

In Neu-Anspach entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 127 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Neu-Anspach?

In Neu-Anspach wurden in den letzten 12 Monaten 68 Balkonkraftwerke registriert (94 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Neu-Anspach?

In Neu-Anspach wurden in den letzten 12 Monaten 205 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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