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92 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Hessen · Kassel

Photovoltaik in Hofgeismar

Nah am Bundesdurchschnitt

1.494 Anlagen mit 20,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Hofgeismar, Landkreis Kassel in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 20,3 MW, verteilt auf 1.494 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 14.439 Einwohnern entspricht das 1,41 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hofgeismar liegt damit 8 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 28 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 36 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,41

kW
▼ -8 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

36,4

%

544 Speicher bei 1.494 Anlagen

Installiert

20,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+6 %

Solaranlagen

1.494

Einwohner

14.439

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hofgeismar?

Segmentierter PV-Zubau in Hofgeismar — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hofgeismar setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-16 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -16 %
  • Heimsegment▼ -42 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hofgeismar: 1.251 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427September 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 14 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 18 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 22 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 11 kW, Vorjahr 6 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
084168September 2025: 46 kW, Vorjahr 106 kWOktober 2025: 39 kW, Vorjahr 148 kWNovember 2025: 76 kW, Vorjahr 168 kWDezember 2025: 56 kW, Vorjahr 115 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 109 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 57 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 57 kWApril 2026: 68 kW, Vorjahr 103 kWMai 2026: 133 kW, Vorjahr 82 kWJuni 2026: 52 kW, Vorjahr 44 kWJuli 2026: 79 kW, Vorjahr 92 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 49 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0100200September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 98 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 162 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 95 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 200 kWJuli 2026: 77 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
86 125 kW -16 %
Heimsegment
2–30 kWp
55 654 kW -42 %
Gewerbe
>30 kWp
5 469 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 148 1,3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hofgeismar zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hofgeismar, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hofgeismar 113 Speicher mit zusammen 887 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,8 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-20 %
Anlagen
77
Kapazität
339 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-11 %
Anlagen
35
Kapazität
516 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
113
Kapazität
887 kWh
Ø/Anlage
7,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hofgeismar im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hofgeismar 1,41 kW
Ø Kassel 1,93 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hofgeismar liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hofgeismar auf?

544 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hofgeismar – eine Quote von 36 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Hofgeismar sind 1.494 PV-Anlagen mit zusammen 20,3 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Hofgeismar belegt Platz 15 von 28 im Landkreis Kassel – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

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Welche Postleitzahl gehört zu Hofgeismar?

34369

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hofgeismar — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hofgeismar gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.494 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,3 MW. Das entspricht 1,41 kW pro Einwohner.
544 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 36,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hofgeismar [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hofgeismar/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hofgeismar installiert?

In Hofgeismar sind 20,3 MW PV-Leistung in 1.494 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 28 im Landkreis Kassel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.439 Einwohner entspricht der Bestand 1,41 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hofgeismar im Vergleich da?

Mit 1,41 kW pro Einwohner liegt Hofgeismar unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kassel belegt Hofgeismar Platz 15 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hofgeismar?

In Hofgeismar sind 544 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 36,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hofgeismar?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hofgeismar 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 148 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hofgeismar?

Hofgeismar liegt im Landkreis Kassel im Bundesland Hessen. Im Landkreis Kassel gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hofgeismar?

In Hofgeismar entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 55 neuen Anlagen und 654 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hofgeismar?

In Hofgeismar wurden in den letzten 12 Monaten 86 Balkonkraftwerke registriert (125 kW). Das sind -16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hofgeismar?

In Hofgeismar wurden in den letzten 12 Monaten 148 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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