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59 % vom Ø
Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Hessen · Hochtaunuskreis

Photovoltaik in Weilrod

41 % unter Bundesdurchschnitt

665 Anlagen mit 6,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Weilrod, Landkreis Hochtaunuskreis in Hessen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 665 Solaranlagen und 6,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 6.856 Einwohner sind das 0,89 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Weilrod liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Weilrod damit Platz 5 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,8 MW, das entspricht etwa 14 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 55 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,2 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,89

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

54,6

%

363 Speicher bei 665 Anlagen

Installiert

6,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,8 MW

+14 %

Solaranlagen

665

Einwohner

6.856

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Weilrod?

Segmentierter PV-Zubau in Weilrod — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Weilrod wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-20 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -27 %
  • Heimsegment▼ -20 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Weilrod: 840 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0714September 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 7 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
078155September 2025: 59 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 103 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 47 kW, Vorjahr 117 kWDezember 2025: 73 kW, Vorjahr 73 kWJanuar 2026: 24 kW, Vorjahr 23 kWFebruar 2026: 17 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 155 kWApril 2026: 115 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 82 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 30 kW, Vorjahr 122 kWJuli 2026: 134 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 88 kW, Vorjahr 64 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0161321September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 321 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
36 51 kW -27 %
Heimsegment
2–30 kWp
62 781 kW -20 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 99 840 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Weilrod zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Weilrod, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Weilrod 86 Speicher mit zusammen 859 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-8 %
Anlagen
47
Kapazität
301 kWh
Ø/Anlage
6,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
37
Kapazität
496 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
53 kWh
Ø/Anlage
53 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
86
Kapazität
859 kWh
Ø/Anlage
10 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Weilrod im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Weilrod 0,89 kW
Ø Hochtaunuskreis 0,56 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Weilrod hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Weilrod auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 55 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 363 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Weilrod setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Weilrod zählt bislang 665 Solaranlagen mit 6,1 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Weilrod reiht sich auf Platz 5 von 13 im Landkreis Hochtaunuskreis ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Hochtaunuskreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Weilrod?

61276

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Weilrod — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Weilrod gibt es laut solarzubau.de aktuell 665 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 6,1 MW. Das entspricht 0,89 kW pro Einwohner.
363 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 54,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Weilrod [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-weilrod/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Weilrod installiert?

In Weilrod sind 6,1 MW PV-Leistung in 665 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 13 im Landkreis Hochtaunuskreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.856 Einwohner entspricht der Bestand 0,89 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Weilrod im Vergleich da?

Mit 0,89 kW pro Einwohner liegt Weilrod unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hochtaunuskreis belegt Weilrod Platz 5 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Weilrod?

In Weilrod sind 363 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 54,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Weilrod?

In den letzten 12 Monaten wurden in Weilrod 0,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 99 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 14 Prozent – rund 14 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Weilrod?

Weilrod liegt im Landkreis Hochtaunuskreis im Bundesland Hessen. Im Landkreis Hochtaunuskreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Weilrod?

In Weilrod entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 62 neuen Anlagen und 781 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 36 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Weilrod?

In Weilrod wurden in den letzten 12 Monaten 36 Balkonkraftwerke registriert (51 kW). Das sind -27 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Weilrod?

In Weilrod wurden in den letzten 12 Monaten 99 neue Solaranlagen mit insgesamt 840 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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