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58 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Oberbergischer Kreis

Photovoltaik in Marienheide

Solaranlagen
1.305 Anlagen
Installierte Leistung
12,0 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,90 kW pro Kopf

42 % unter Bundesdurchschnitt

1.305 Anlagen mit 12,0 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Marienheide?

Marienheide, Landkreis Oberbergischer Kreis in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.305 Solaranlagen und 12,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 13.356 Einwohnern entspricht das 0,90 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Marienheide liegt damit 42 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 13 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,3 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 9,2 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,90

kW
▼ -42 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

625 Speicher bei 1.305 Anlagen

Installiert

12,0 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+11 %

Solaranlagen

1.305

Einwohner

13.356

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Marienheide?

Segmentierter PV-Zubau in Marienheide — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Marienheide trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+1 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▲ +1 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Marienheide: 1.291 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01427November 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 26 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 9 kW, Vorjahr 15 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 15 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 19 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 16 kWOktober 2026: 10 kW, Vorjahr 13 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
095189November 2025: 88 kW, Vorjahr 107 kWDezember 2025: 45 kW, Vorjahr 84 kWJanuar 2026: 38 kW, Vorjahr 29 kWFebruar 2026: 27 kW, Vorjahr 104 kWMärz 2026: 76 kW, Vorjahr 78 kWApril 2026: 81 kW, Vorjahr 87 kWMai 2026: 121 kW, Vorjahr 88 kWJuni 2026: 119 kW, Vorjahr 50 kWJuli 2026: 131 kW, Vorjahr 125 kWAugust 2026: 87 kW, Vorjahr 88 kWSeptember 2026: 189 kW, Vorjahr 75 kWOktober 2026: 87 kW, Vorjahr 168 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0295590November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 590 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 38 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
93 134 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
93 1,1 MW +1 %
Gewerbe
>30 kWp
1 38 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 190 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Marienheide zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Marienheide, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Marienheide 144 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +28 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+17 %
Anlagen
87
Kapazität
452 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+28 %
Anlagen
52
Kapazität
756 kWh
Ø/Anlage
14,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
182 kWh
Ø/Anlage
91 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
144
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
9,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Marienheide im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Marienheide 0,90 kW
Ø Oberbergischer Kreis 0,94 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Marienheide hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Marienheide auf?

Auffällig hoch: 48 % aller Solaranlagen in Marienheide laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Marienheide stehen bislang 1.305 Solaranlagen mit insgesamt 12,0 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Marienheide bewegt sich mit Platz 8 von 13 nah am Landesschnitt des Landkreises Oberbergischer Kreis. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,90 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Oberbergischer Kreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Marienheide: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

9,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

190 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Marienheide vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 72 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,9 kWp. Mit 340 Steckersolargeräten (93 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Marienheide angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 48 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Marienheide verbreitet, aber kein Automatismus.

Zubau findet in Marienheide derzeit kaum statt: 190 neue Anlagen mit 1,3 MW in zwölf Monaten, 97 Watt je Einwohner und damit weit unter dem Bundeswert, unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 33 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Marienheide?

51709

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Marienheide — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Marienheide gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.305 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,0 MW. Das entspricht 0,90 kW pro Einwohner.
625 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Marienheide [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-marienheide/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Marienheide installiert?

In Marienheide sind 12,0 MW PV-Leistung in 1.305 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 13 im Landkreis Oberbergischer Kreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.356 Einwohner entspricht der Bestand 0,90 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Marienheide im Vergleich da?

Mit 0,90 kW pro Einwohner liegt Marienheide unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Oberbergischer Kreis belegt Marienheide Platz 8 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Marienheide?

In Marienheide sind 625 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Marienheide liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Marienheide?

In den letzten 12 Monaten wurden in Marienheide 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 190 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 97 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Marienheide üblich?

Eine typische Dachanlage in Marienheide hat 9,9 kWp; das ist der Durchschnitt der 943 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 72 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Marienheide stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 340 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Marienheide?

Marienheide liegt im Landkreis Oberbergischer Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Oberbergischer Kreis gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Marienheide?

In Marienheide entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 93 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 93 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Marienheide?

In Marienheide wurden in den letzten 12 Monaten 93 Balkonkraftwerke registriert (134 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Marienheide?

In Marienheide wurden in den letzten 12 Monaten 190 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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