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59 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Düren

Photovoltaik in Langerwehe

Solaranlagen
1.676 Anlagen
Installierte Leistung
13,9 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,93 kW pro Kopf

41 % unter Bundesdurchschnitt

1.676 Anlagen mit 13,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Langerwehe?

Langerwehe, Landkreis Düren in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,9 MW, verteilt auf 1.676 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.976 Einwohner sind das 0,93 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Langerwehe liegt damit 41 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Langerwehe damit Platz 15 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 51 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 8,3 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,93

kW
▼ -41 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,8

%

851 Speicher bei 1.676 Anlagen

Installiert

13,9 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+10 %

Solaranlagen

1.676

Einwohner

14.976

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Langerwehe?

Segmentierter PV-Zubau in Langerwehe — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Langerwehe wächst das Balkonkraftwerk-Segment am stärksten (+38 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+38 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +38 %
  • Heimsegment▼ -24 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Langerwehe: 1.347 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01122November 2025: 9 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 14 kW, Vorjahr 7 kWMai 2026: 13 kW, Vorjahr 6 kWJuni 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 15 kWSeptember 2026: 9 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2026: 10 kW, Vorjahr 11 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0147293November 2025: 56 kW, Vorjahr 176 kWDezember 2025: 91 kW, Vorjahr 92 kWJanuar 2026: 71 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 58 kW, Vorjahr 83 kWMärz 2026: 140 kW, Vorjahr 98 kWApril 2026: 35 kW, Vorjahr 138 kWMai 2026: 109 kW, Vorjahr 178 kWJuni 2026: 169 kW, Vorjahr 108 kWJuli 2026: 152 kW, Vorjahr 293 kWAugust 2026: 155 kW, Vorjahr 81 kWSeptember 2026: 63 kW, Vorjahr 130 kWOktober 2026: 80 kW, Vorjahr 104 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05099November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 60 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
105 145 kW +38 %
Heimsegment
2–30 kWp
105 1,2 MW -24 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 213 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Langerwehe zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Langerwehe, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Langerwehe 167 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +32 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+32 %
Anlagen
115
Kapazität
622 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-32 %
Anlagen
49
Kapazität
596 kWh
Ø/Anlage
12,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
32 kWh
Ø/Anlage
32 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
167
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Langerwehe im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Langerwehe 0,93 kW
Ø Düren 1,50 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Langerwehe hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Langerwehe auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 51 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 851 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Langerwehe setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Langerwehe zählt bislang 1.676 Solaranlagen mit 13,9 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Langerwehe reiht sich auf Platz 15 von 15 im Landkreis Düren ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Düren

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Langerwehe: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

8,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

51 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

213 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

In einer Kleinstadt wie Langerwehe prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand die Dachlandschaft: 75 % der registrierten Anlagen sind Heimanlagen mit 2 bis 30 kWp, im Mittel 9,3 kWp. 388 Balkonkraftwerke sind registriert, 105 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. Mit einer Speicherquote von 51 % liegt Langerwehe weit über dem Bundeswert von rund 40 %; wer hier eine Anlage plant, rechnet in der Regel von Anfang an mit Batterie.

Mit 90 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (213 Anlagen, 1,3 MW) gehört Langerwehe zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 27 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Langerwehe?

52379

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Langerwehe — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Langerwehe gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.676 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,9 MW. Das entspricht 0,93 kW pro Einwohner.
851 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Langerwehe [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-langerwehe/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Langerwehe installiert?

In Langerwehe sind 13,9 MW PV-Leistung in 1.676 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 15 im Landkreis Düren. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.976 Einwohner entspricht der Bestand 0,93 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Langerwehe im Vergleich da?

Mit 0,93 kW pro Einwohner liegt Langerwehe unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Düren belegt Langerwehe Platz 15 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Langerwehe?

In Langerwehe sind 851 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,8 % bezogen auf die Solaranlagen. In Langerwehe ist der Speicher damit die Regel und nicht die Ergänzung; die Quote liegt rund 11 Prozentpunkte über dem Bundeswert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Langerwehe?

In den letzten 12 Monaten wurden in Langerwehe 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 213 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 90 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Langerwehe üblich?

Eine typische Dachanlage in Langerwehe hat 9,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.261 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Langerwehe stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 388 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Langerwehe?

Langerwehe liegt im Landkreis Düren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Düren gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Langerwehe?

In Langerwehe entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 105 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 105 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Langerwehe?

In Langerwehe wurden in den letzten 12 Monaten 105 Balkonkraftwerke registriert (145 kW). Das sind +38 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Langerwehe?

In Langerwehe wurden in den letzten 12 Monaten 213 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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