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Wachstumsregion
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Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Herford

Photovoltaik in Löhne

Solaranlagen
3.951 Anlagen
Installierte Leistung
53,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,30 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 28 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Wie viele Solaranlagen gibt es in Löhne?

Löhne, Landkreis Herford in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 53,3 MW, verteilt auf 3.951 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 40.826 Einwohnern entspricht das 1,30 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Löhne liegt damit 16 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 9 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 14,7 MW neue Leistung hinzu – rund 28 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 41 % und eine mittlere Anlagengröße von 13 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,31

kW
▼ -16 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,2

%

1.627 Speicher bei 3.951 Anlagen

Installiert

53,3 MW

Zubau 12 Mon.

14,7 MW

+28 %

Solaranlagen

3.951

Einwohner

40.826

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Löhne?

Segmentierter PV-Zubau in Löhne — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Löhne wird vom Freifläche-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-5 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -9 %
  • Heimsegment▼ -5 %
  • Gewerbe▼ -20 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Löhne: 14.665 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
03569November 2025: 11 kW, Vorjahr 25 kWDezember 2025: 20 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 20 kWFebruar 2026: 12 kW, Vorjahr 20 kWMärz 2026: 29 kW, Vorjahr 42 kWApril 2026: 47 kW, Vorjahr 53 kWMai 2026: 69 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 35 kWJuli 2026: 50 kW, Vorjahr 46 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 35 kWSeptember 2026: 26 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2026: 10 kW, Vorjahr 26 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0171341November 2025: 224 kW, Vorjahr 284 kWDezember 2025: 253 kW, Vorjahr 290 kWJanuar 2026: 236 kW, Vorjahr 215 kWFebruar 2026: 154 kW, Vorjahr 231 kWMärz 2026: 215 kW, Vorjahr 244 kWApril 2026: 244 kW, Vorjahr 233 kWMai 2026: 264 kW, Vorjahr 295 kWJuni 2026: 319 kW, Vorjahr 260 kWJuli 2026: 259 kW, Vorjahr 270 kWAugust 2026: 233 kW, Vorjahr 153 kWSeptember 2026: 341 kW, Vorjahr 321 kWOktober 2026: 207 kW, Vorjahr 295 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
05161kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 52 kWDezember 2025: 651 kW, Vorjahr 328 kWJanuar 2026: 190 kWFebruar 2026: 190 kW, Vorjahr 248 kWMärz 2026: 245 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 74 kW, Vorjahr 1.031 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWJuli 2026: 463 kW, Vorjahr 157 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 192 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 56 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
04k8kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 973 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 8.446 kW, Vorjahr 350 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 100 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
265 349 kW -9 %
Heimsegment
2–30 kWp
256 2,9 MW -5 %
Gewerbe
>30 kWp
12 1,8 MW -20 %
Freifläche
Freifläche
4 9,5 MW —
Gesamt 540 14,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Löhne zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Löhne, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Löhne 391 Speicher mit zusammen 7,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 18,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +499 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+36 %
Anlagen
246
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
127
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+499 %
Anlagen
14
Kapazität
3 MWh
Ø/Anlage
217,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Anlagen
1
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
1.056 kWh
Gesamt
Anlagen
391
Kapazität
7,1 MWh
Ø/Anlage
18,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Löhne im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Löhne 1,31 kW
Ø Herford 1,14 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Löhne liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Löhne auf?

1.627 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Löhne – eine Quote von 41 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

1,30 kW pro Kopf – damit bewegt sich Löhne nahe am Bundesmittel. 3.951 Anlagen mit 53,3 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Löhne positioniert sich im Landkreis Herford auf Platz 4 von 9 – ein Wert über dem Landesmittel. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Herford

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Löhne: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

13,5 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

41 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

540 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Löhne ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 65 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,2 kWp. Mit 1.263 Steckersolargeräten (265 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Löhne angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 41 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Löhne verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau ist das auffälligste Signal aus Löhne: 359 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (540 Anlagen, 14,7 MW) liegen beim 1,7-Fachen des Bundesdurchschnitts und klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 141 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahlen gehören zu Löhne?

3254532584

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Löhne — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Löhne gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.951 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 53,3 MW. Das entspricht 1,31 kW pro Einwohner.
1.627 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Löhne [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-loehne/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Löhne installiert?

In Löhne sind 53,3 MW PV-Leistung in 3.951 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 9 im Landkreis Herford. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 40.826 Einwohner entspricht der Bestand 1,30 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Löhne im Vergleich da?

Mit 1,31 kW pro Einwohner liegt Löhne unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Herford belegt Löhne Platz 4 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Löhne?

In Löhne sind 1.627 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Löhne liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Löhne?

In den letzten 12 Monaten wurden in Löhne 14,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 540 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 359 Watt in zwölf Monaten, das 1,7-Fache des Bundesdurchschnitts und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 28 Prozent – rund 28 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Löhne üblich?

Eine typische Dachanlage in Löhne hat 10,2 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.572 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 65 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Löhne stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.263 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Löhne?

Löhne liegt im Landkreis Herford im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Herford gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Löhne?

In Löhne entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 4 neuen Anlagen und 9,5 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 256 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Löhne?

In Löhne wurden in den letzten 12 Monaten 265 Balkonkraftwerke registriert (349 kW). Das sind -9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Löhne?

In Löhne wurden in den letzten 12 Monaten 4 Freiflächenanlagen zugebaut (9,5 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Löhne?

In Löhne wurden in den letzten 12 Monaten 540 neue Solaranlagen mit insgesamt 14,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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