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79 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Herford

Photovoltaik in Spenge

Solaranlagen
1.672 Anlagen
Installierte Leistung
18,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,24 kW pro Kopf

21 % unter Bundesdurchschnitt

1.672 Anlagen mit 18,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Spenge?

Spenge, Landkreis Herford in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 18,1 MW, verteilt auf 1.672 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 14.620 Einwohner sind das 1,24 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Spenge liegt damit 21 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Spenge damit Platz 5 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,9 MW, das entspricht etwa 11 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 48 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,24

kW
▼ -21 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,8

%

800 Speicher bei 1.672 Anlagen

Installiert

18,1 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+11 %

Solaranlagen

1.672

Einwohner

14.620

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Spenge?

Segmentierter PV-Zubau in Spenge — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Spenge trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+13 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +11 %
  • Heimsegment▲ +13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Spenge: 1.917 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01121November 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWApril 2026: 15 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 17 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 16 kW, Vorjahr 14 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 21 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2026: 4 kW, Vorjahr 7 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0108216November 2025: 130 kW, Vorjahr 73 kWDezember 2025: 152 kW, Vorjahr 189 kWJanuar 2026: 66 kW, Vorjahr 85 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 82 kWMärz 2026: 71 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 176 kW, Vorjahr 122 kWMai 2026: 123 kW, Vorjahr 104 kWJuni 2026: 173 kW, Vorjahr 133 kWJuli 2026: 216 kW, Vorjahr 128 kWAugust 2026: 117 kW, Vorjahr 49 kWSeptember 2026: 171 kW, Vorjahr 184 kWOktober 2026: 136 kW, Vorjahr 121 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
079157November 2025: 0 kW, Vorjahr 157 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 93 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 99 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 113 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
82 119 kW +11 %
Heimsegment
2–30 kWp
141 1,6 MW +13 %
Gewerbe
>30 kWp
3 212 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 226 1,9 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Spenge zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Spenge, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Spenge 184 Speicher mit zusammen 1,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +27 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-6 %
Anlagen
108
Kapazität
583 kWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+27 %
Anlagen
75
Kapazität
1 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
48 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
184
Kapazität
1,6 MWh
Ø/Anlage
8,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Spenge im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Spenge 1,24 kW
Ø Herford 1,14 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Spenge hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Spenge auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Spenge zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 800 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

18,1 MW Solarleistung aus 1.672 Anlagen – Spenge hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Platz 5 von 9: Spenge liegt im Landkreis Herford spürbar über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet liegt Spenge mit 1,24 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Herford

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Spenge: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

10,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

48 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

226 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Spenge vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 76 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,8 kWp. 358 Balkonkraftwerke sind registriert, 82 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 48 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

131 Watt je Einwohner in zwölf Monaten: Spenge baut langsamer aus als der Bund (37 % darunter) und liegt etwa im Landestempo Nordrhein-Westfalens; 226 Anlagen mit 1,9 MW kamen hinzu. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit plus 3 % weitgehend stabil.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Spenge?

32139

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Spenge — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Spenge gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.672 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18,1 MW. Das entspricht 1,24 kW pro Einwohner.
800 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Spenge [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-spenge/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Spenge installiert?

In Spenge sind 18,1 MW PV-Leistung in 1.672 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 9 im Landkreis Herford. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.620 Einwohner entspricht der Bestand 1,24 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Spenge im Vergleich da?

Mit 1,24 kW pro Einwohner liegt Spenge unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Herford belegt Spenge Platz 5 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Spenge?

In Spenge sind 800 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Spenge liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Spenge?

In den letzten 12 Monaten wurden in Spenge 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 226 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 131 Watt in zwölf Monaten, rund 37 % weniger als der Bundesdurchschnitt und etwa das Landestempo Nordrhein-Westfalens. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Spenge üblich?

Eine typische Dachanlage in Spenge hat 9,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.268 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 76 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Spenge stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 358 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Spenge?

Spenge liegt im Landkreis Herford im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Herford gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Spenge?

In Spenge entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 141 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Spenge?

In Spenge wurden in den letzten 12 Monaten 82 Balkonkraftwerke registriert (119 kW). Das sind +11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Spenge?

In Spenge wurden in den letzten 12 Monaten 226 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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