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162 % vom Ø
Wachstumsregion
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Düren

Photovoltaik in Aldenhoven

62 % über Bundesdurchschnitt

Wachstumsregion – 60 % der Gesamtleistung im letzten Jahr neu installiert

Aldenhoven, Landkreis Düren (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.245 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 35,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner sind das 2,47 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Aldenhoven liegt damit 62 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Aldenhoven damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 21,1 MW, das entspricht etwa 60 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,47

kW
▲ +62 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

596 Speicher bei 1.245 Anlagen

Installiert

35,3 MW

Zubau 12 Mon.

21,1 MW

+60 %

Solaranlagen

1.245

Einwohner

14.324

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aldenhoven?

Segmentierter PV-Zubau in Aldenhoven — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Aldenhoven trägt das Freifläche-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▼ -23 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven: 21.128 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326September 2025: 12 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 12 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 12 kW, Vorjahr 17 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
076152September 2025: 65 kW, Vorjahr 65 kWOktober 2025: 91 kW, Vorjahr 104 kWNovember 2025: 42 kW, Vorjahr 152 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 118 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 56 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 145 kWMärz 2026: 124 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 119 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 92 kW, Vorjahr 80 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 111 kW, Vorjahr 93 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
08202kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 79 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 1.640 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
010k20kSeptember 2025: 20.000 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
93 136 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
79 873 kW -23 %
Gewerbe
>30 kWp
2 119 kW
Freifläche
Freifläche
2 20 MW
Gesamt 176 21,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aldenhoven zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 125 Speicher mit zusammen 1,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +10 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-14 %
Anlagen
75
Kapazität
336 kWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+10 %
Anlagen
49
Kapazität
656 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
125
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
8,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Aldenhoven im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aldenhoven 2,47 kW
Ø Düren 1,47 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aldenhoven erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Aldenhoven auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 48 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 596 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Aldenhoven setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,47 kW pro Kopf liegt Aldenhoven deutlich über dem Bundesschnitt – 1.245 Anlagen und 35,3 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 4 von 15 und 185 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Aldenhoven zu den Vorreitern im Landkreis Düren. 2,47 kW pro Kopf heben Aldenhoven auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Düren

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Aldenhoven?

52457

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aldenhoven — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aldenhoven gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.245 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,3 MW. Das entspricht 2,47 kW pro Einwohner.
596 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aldenhoven [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aldenhoven/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aldenhoven installiert?

In Aldenhoven sind 35,3 MW PV-Leistung in 1.245 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 15 im Landkreis Düren. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner entspricht der Bestand 2,47 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aldenhoven im Vergleich da?

Mit 2,47 kW pro Einwohner liegt Aldenhoven über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Wachstumsregion" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Düren belegt Aldenhoven Platz 4 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven sind 596 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aldenhoven?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 21,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 176 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 60 Prozent – rund 60 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aldenhoven?

Aldenhoven liegt im Landkreis Düren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Düren gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 2 neuen Anlagen und 20 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 79 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 93 Balkonkraftwerke registriert (136 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 2 Freiflächenanlagen zugebaut (20 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 176 neue Solaranlagen mit insgesamt 21,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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