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160 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Düren

Photovoltaik in Aldenhoven

Solaranlagen
1.275 Anlagen
Installierte Leistung
35,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
2,49 kW pro Kopf

60 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.275 Anlagen mit 35,7 MW Gesamtleistung

Wie viele Solaranlagen gibt es in Aldenhoven?

Aldenhoven, Landkreis Düren (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-10-27 1.275 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 35,7 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner sind das 2,49 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Aldenhoven liegt damit 60 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 15 Regionen in diesem Umfeld belegt Aldenhoven damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,3 MW, das entspricht etwa 4 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 28 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,49

kW
▲ +60 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,4

%

630 Speicher bei 1.275 Anlagen

Installiert

35,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,3 MW

+4 %

Solaranlagen

1.275

Einwohner

14.324

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aldenhoven?

Segmentierter PV-Zubau in Aldenhoven — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Aldenhoven trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (0 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -7 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven: 1.288 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01326November 2025: 2 kW, Vorjahr 13 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 10 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 26 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 21 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 17 kWSeptember 2026: 4 kW, Vorjahr 12 kWOktober 2026: 1 kW, Vorjahr 9 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
098196November 2025: 42 kW, Vorjahr 152 kWDezember 2025: 83 kW, Vorjahr 118 kWJanuar 2026: 60 kW, Vorjahr 56 kWFebruar 2026: 16 kW, Vorjahr 145 kWMärz 2026: 124 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 119 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 47 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 113 kW, Vorjahr 60 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 74 kWAugust 2026: 196 kW, Vorjahr 93 kWSeptember 2026: 93 kW, Vorjahr 72 kWOktober 2026: 110 kW, Vorjahr 91 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
08202kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 79 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 40 kW, Vorjahr 1.640 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
010k20kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 20.000 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
83 123 kW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
93 1 MW -7 %
Gewerbe
>30 kWp
2 119 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 179 1,3 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aldenhoven zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aldenhoven, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 145 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +30 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+30 %
Anlagen
90
Kapazität
448 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+22 %
Anlagen
53
Kapazität
749 kWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
1
Kapazität
97 kWh
Ø/Anlage
97 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
145
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Aldenhoven im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aldenhoven 2,49 kW
Ø Düren 1,50 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Aldenhoven hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Aldenhoven auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 630 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Aldenhoven setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,49 kW pro Kopf liegt Aldenhoven deutlich über dem Bundesschnitt – 1.275 Anlagen und 35,7 MW Gesamtleistung belegen den konsequenten Ausbau vor Ort.

Einordnung

Mit Platz 4 von 15 und 180 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Aldenhoven zu den Vorreitern im Landkreis Düren. 2,49 kW pro Kopf heben Aldenhoven auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Düren

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Aldenhoven: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

28,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

49 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

179 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Aldenhoven vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 67 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 9,6 kWp. 62 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 49 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (179 Anlagen, 1,3 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 14.324 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 94 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

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Welche Postleitzahl gehört zu Aldenhoven?

52457

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aldenhoven — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aldenhoven gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.275 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 35,7 MW. Das entspricht 2,49 kW pro Einwohner.
630 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aldenhoven [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aldenhoven/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aldenhoven installiert?

In Aldenhoven sind 35,7 MW PV-Leistung in 1.275 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 15 im Landkreis Düren. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.324 Einwohner entspricht der Bestand 2,49 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aldenhoven im Vergleich da?

Mit 2,49 kW pro Einwohner liegt Aldenhoven über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Düren belegt Aldenhoven Platz 4 von 15. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven sind 630 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Aldenhoven liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aldenhoven?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aldenhoven 1,3 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 179 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 90 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 4 Prozent – rund 4 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Aldenhoven üblich?

Eine typische Dachanlage in Aldenhoven hat 9,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 852 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 67 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Aldenhoven stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 62 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 381 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aldenhoven?

Aldenhoven liegt im Landkreis Düren im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Düren gibt es insgesamt 15 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 93 neuen Anlagen und 1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 83 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 83 Balkonkraftwerke registriert (123 kW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aldenhoven?

In Aldenhoven wurden in den letzten 12 Monaten 179 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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