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122 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Euskirchen

Photovoltaik in Blankenheim

22 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.054 Anlagen mit 15,7 MW Gesamtleistung

Blankenheim, Landkreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 15,7 MW, verteilt auf 1.054 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 8.434 Einwohner sind das 1,86 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Blankenheim liegt damit 22 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Blankenheim damit Platz 3 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,1 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 41 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,86

kW
▲ +22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

40,7

%

429 Speicher bei 1.054 Anlagen

Installiert

15,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,1 MW

+7 %

Solaranlagen

1.054

Einwohner

8.434

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Blankenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Blankenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Blankenheim wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-4 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -4 %
  • Heimsegment▼ -30 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Blankenheim: 1.112 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 7 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 2 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 5 kW, Vorjahr 10 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
083166September 2025: 166 kW, Vorjahr 115 kWOktober 2025: 64 kW, Vorjahr 71 kWNovember 2025: 19 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 123 kWJanuar 2026: 57 kW, Vorjahr 124 kWFebruar 2026: 39 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 42 kW, Vorjahr 94 kWApril 2026: 54 kW, Vorjahr 42 kWMai 2026: 66 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 51 kW, Vorjahr 58 kWJuli 2026: 96 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 25 kW, Vorjahr 162 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04896September 2025: 43 kW, Vorjahr 96 kWOktober 2025: 40 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 55 kWJanuar 2026: 64 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 38 kWJuni 2026: 67 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
49 63 kW -4 %
Heimsegment
2–30 kWp
58 755 kW -30 %
Gewerbe
>30 kWp
5 270 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 113 1,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Blankenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Blankenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Blankenheim 80 Speicher mit zusammen 787 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +8 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-31 %
Anlagen
42
Kapazität
244 kWh
Ø/Anlage
5,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+8 %
Anlagen
35
Kapazität
477 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
40 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
80
Kapazität
787 kWh
Ø/Anlage
9,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Blankenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Blankenheim 1,86 kW
Ø Euskirchen 1,72 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Blankenheim liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Blankenheim auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 429 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Blankenheim setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Blankenheim gehört zur oberen Hälfte beim Solarausbau: 1,86 kW pro Kopf, verteilt auf 1.054 Anlagen mit 15,7 MW Gesamtleistung.

Einordnung

Mit Platz 3 von 11 und 115 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Blankenheim zu den Vorreitern im Landkreis Euskirchen. Bundesweit betrachtet steht Blankenheim überdurchschnittlich da. Die 1,86 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Euskirchen

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Welche Postleitzahlen gehören zu Blankenheim?

5394553949

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Blankenheim — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Blankenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.054 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 15,7 MW. Das entspricht 1,86 kW pro Einwohner.
429 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Blankenheim [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-blankenheim-nw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Blankenheim installiert?

In Blankenheim sind 15,7 MW PV-Leistung in 1.054 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 11 im Landkreis Euskirchen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.434 Einwohner entspricht der Bestand 1,86 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Blankenheim im Vergleich da?

Mit 1,86 kW pro Einwohner liegt Blankenheim über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Euskirchen belegt Blankenheim Platz 3 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Blankenheim?

In Blankenheim sind 429 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Blankenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Blankenheim 1,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 113 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Blankenheim?

Blankenheim liegt im Landkreis Euskirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Euskirchen gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Blankenheim?

In Blankenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 58 neuen Anlagen und 755 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Blankenheim?

In Blankenheim wurden in den letzten 12 Monaten 49 Balkonkraftwerke registriert (63 kW). Das sind -4 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Blankenheim?

In Blankenheim wurden in den letzten 12 Monaten 113 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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