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144 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Landkreis in Rheinland-Pfalz

Photovoltaik im Landkreis Vulkaneifel

44 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 7.923 Anlagen mit 129,9 MW Gesamtleistung

Rang 6 von 36
Zubau-Rang 24 von 36
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Der Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) zählt mit Stand 2026-08-28 7.923 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 129,9 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 59.313 Einwohner sind das 2,19 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – der Landkreis Vulkaneifel liegt damit 44 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 36 Regionen in diesem Umfeld belegt der Landkreis Vulkaneifel damit Platz 6 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 10,7 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 35 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 16 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,19

kW
▲ +44 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

34,9

%

2.762 Speicher bei 7.923 Anlagen

Installiert

129,9 MW

Zubau 12 Mon.

10,7 MW

+8 %

Solaranlagen

7.923

Speicher

2.762

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Vulkaneifel?

Segmentierter PV-Zubau in Vulkaneifel — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Vulkaneifel verschiebt sich: Gewerbe legt um 27 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+27 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -11 %
  • Heimsegment▼ -38 %
  • Gewerbe▲ +27 %
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Vulkaneifel: 10.672 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04283September 2025: 61 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 48 kW, Vorjahr 34 kWNovember 2025: 41 kW, Vorjahr 26 kWDezember 2025: 67 kW, Vorjahr 25 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 26 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 22 kWMärz 2026: 47 kW, Vorjahr 59 kWApril 2026: 48 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 59 kW, Vorjahr 49 kWJuni 2026: 25 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 49 kW, Vorjahr 83 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0493986September 2025: 374 kW, Vorjahr 986 kWOktober 2025: 403 kW, Vorjahr 750 kWNovember 2025: 261 kW, Vorjahr 576 kWDezember 2025: 382 kW, Vorjahr 590 kWJanuar 2026: 375 kW, Vorjahr 626 kWFebruar 2026: 289 kW, Vorjahr 442 kWMärz 2026: 256 kW, Vorjahr 535 kWApril 2026: 328 kW, Vorjahr 344 kWMai 2026: 359 kW, Vorjahr 430 kWJuni 2026: 576 kW, Vorjahr 568 kWJuli 2026: 435 kW, Vorjahr 440 kWAugust 2026: 166 kW, Vorjahr 458 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07562kSeptember 2025: 181 kW, Vorjahr 554 kWOktober 2025: 97 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 274 kW, Vorjahr 199 kWJanuar 2026: 43 kW, Vorjahr 87 kWFebruar 2026: 100 kWMärz 2026: 1.511 kW, Vorjahr 1.270 kWApril 2026: 82 kWMai 2026: 66 kWJuni 2026: 233 kW, Vorjahr 98 kWJuli 2026: 926 kW, Vorjahr 565 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
01k2kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 12 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 2.343 kWApril 2026: 30 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 5 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
377 513 kW -11 %
Heimsegment
2–30 kWp
359 4,2 MW -38 %
Gewerbe
>30 kWp
18 3,5 MW +27 %
Freifläche
Freifläche
5 2,4 MW
Gesamt 770 10,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Vulkaneifel zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Vulkaneifel, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Vulkaneifel 517 Speicher mit zusammen 5,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-9 %
Anlagen
327
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-12 %
Anlagen
183
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
269 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
517
Kapazität
5,4 MWh
Ø/Anlage
10,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Vulkaneifel 2,19 kW
Ø Rheinland-Pfalz 1,58 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Vulkaneifel liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 35 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 2.762 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Vulkaneifel setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Mit 2,19 kW pro Einwohner liegt Vulkaneifel spürbar über dem Bundesdurchschnitt. 7.923 Anlagen und 129,9 MW Leistung untermauern diesen Vorsprung.

Einordnung

Im Ranking Rheinland-Pfalz' steht Vulkaneifel auf Platz 6 von 36 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Vulkaneifel überdurchschnittlich da. Die 2,19 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Jünkerath führt mit 20,5 MW

50 Gemeinden im Landkreis Vulkaneifel

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Vulkaneifel

Wie schneidet Rheinland-Pfalz insgesamt ab?

Vergleiche alle 36 Landkreise und Städte in Rheinland-Pfalz im vollständigen Ranking.

Rheinland-Pfalz-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Vulkaneifel

53520535395455054552545585456854570545745457654578545795458454585545865458754589545975461156729567665676756769

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Vulkaneifel — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Vulkaneifel gibt es laut solarzubau.de aktuell 7.923 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 129,9 MW. Das entspricht 2,19 kW pro Einwohner.
2.762 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 34,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Vulkaneifel [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-vulkaneifel/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Vulkaneifel installiert?

Im Landkreis Vulkaneifel (Rheinland-Pfalz) sind aktuell 129,9 MW Photovoltaik-Leistung in 7.923 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 6 von 36 in Rheinland-Pfalz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 59.313 Einwohner entspricht der Bestand 2,19 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Vulkaneifel im Vergleich da?

Mit 2,19 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Vulkaneifel über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Vulkaneifel?

Im Landkreis Vulkaneifel sind 2.762 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 34,9 % bezogen auf die 7.923 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Vulkaneifel zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Vulkaneifel 10,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 8 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Vulkaneifel hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Vulkaneifel ist Jünkerath mit 20,5 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 50 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Vulkaneifel?

Vulkaneifel ist ein Landkreis im Bundesland Rheinland-Pfalz. Rheinland-Pfalz hat insgesamt 36 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Vulkaneifel?

Im Landkreis Vulkaneifel entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 359 neuen Anlagen und 4,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 18 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Vulkaneifel?

Im Landkreis Vulkaneifel wurden in den letzten 12 Monaten 377 Balkonkraftwerke registriert (513 kW). Das sind -11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Vulkaneifel?

Im Landkreis Vulkaneifel wurden in den letzten 12 Monaten 5 Freiflächenanlagen zugebaut (2,4 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Vulkaneifel?

Im Landkreis Vulkaneifel wurden in den letzten 12 Monaten 770 neue Solaranlagen mit insgesamt 10,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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