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73 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Viersen

Photovoltaik in Kempen

27 % unter Bundesdurchschnitt

3.508 Anlagen mit 38,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kempen, Landkreis Viersen in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 3.508 Solaranlagen und 38,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 34.105 Einwohner sind das 1,12 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kempen liegt damit 27 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 9 Regionen in diesem Umfeld belegt Kempen damit Platz 7 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 3,2 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,12

kW
▼ -27 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,7

%

1.568 Speicher bei 3.508 Anlagen

Installiert

38,1 MW

Zubau 12 Mon.

3,2 MW

+8 %

Solaranlagen

3.508

Einwohner

34.105

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kempen?

Segmentierter PV-Zubau in Kempen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Kempen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-13 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▼ -13 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kempen: 3.188 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02244September 2025: 27 kW, Vorjahr 24 kWOktober 2025: 19 kW, Vorjahr 31 kWNovember 2025: 13 kW, Vorjahr 19 kWDezember 2025: 16 kW, Vorjahr 15 kWJanuar 2026: 15 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 9 kW, Vorjahr 26 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 28 kW, Vorjahr 27 kWMai 2026: 35 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 32 kW, Vorjahr 37 kWJuli 2026: 40 kW, Vorjahr 39 kWAugust 2026: 21 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0145290September 2025: 154 kW, Vorjahr 226 kWOktober 2025: 148 kW, Vorjahr 194 kWNovember 2025: 283 kW, Vorjahr 228 kWDezember 2025: 183 kW, Vorjahr 182 kWJanuar 2026: 92 kW, Vorjahr 285 kWFebruar 2026: 161 kW, Vorjahr 155 kWMärz 2026: 197 kW, Vorjahr 230 kWApril 2026: 230 kW, Vorjahr 290 kWMai 2026: 288 kW, Vorjahr 262 kWJuni 2026: 246 kW, Vorjahr 247 kWJuli 2026: 268 kW, Vorjahr 198 kWAugust 2026: 110 kW, Vorjahr 214 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0150300September 2025: 0 kWOktober 2025: 300 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 33 kW, Vorjahr 250 kWFebruar 2026: 219 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
200 277 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
212 2,4 MW -13 %
Gewerbe
>30 kWp
9 552 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 421 3,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kempen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kempen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kempen 333 Speicher mit zusammen 2,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +23 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
218
Kapazität
1,1 MWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+23 %
Anlagen
111
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
4
Kapazität
254 kWh
Ø/Anlage
63,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
333
Kapazität
2,9 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kempen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kempen 1,12 kW
Ø Viersen 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kempen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kempen auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 45 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.568 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Kempen setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

38,1 MW Solarleistung aus 3.508 Anlagen – Kempen hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Viersen steht Kempen auf Platz 7 von 9 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

Gemeinden im Landkreis Viersen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kempen?

47906

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kempen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kempen gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.508 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,1 MW. Das entspricht 1,12 kW pro Einwohner.
1.568 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kempen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kempen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kempen installiert?

In Kempen sind 38,1 MW PV-Leistung in 3.508 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 7 von 9 im Landkreis Viersen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 34.105 Einwohner entspricht der Bestand 1,12 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kempen im Vergleich da?

Mit 1,12 kW pro Einwohner liegt Kempen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Viersen belegt Kempen Platz 7 von 9. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kempen?

In Kempen sind 1.568 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kempen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kempen 3,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 421 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kempen?

Kempen liegt im Landkreis Viersen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Viersen gibt es insgesamt 9 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kempen?

In Kempen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 212 neuen Anlagen und 2,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 9 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kempen?

In Kempen wurden in den letzten 12 Monaten 200 Balkonkraftwerke registriert (277 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kempen?

In Kempen wurden in den letzten 12 Monaten 421 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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