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94 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Schleswig-Holstein · Schleswig-Flensburg

Photovoltaik in Mittelangeln

Nah am Bundesdurchschnitt

610 Anlagen mit 7,6 MW – Daten, Trends und Vergleich

Mittelangeln, Landkreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein kommt mit Stand 2026-08-28 auf 610 Solaranlagen und 7,6 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.321 Einwohner sind das 1,43 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Mittelangeln liegt damit 6 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 115 Regionen in diesem Umfeld belegt Mittelangeln damit Platz 99 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 9 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 39 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,43

kW
▼ -6 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

38,5

%

235 Speicher bei 610 Anlagen

Installiert

7,6 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+9 %

Solaranlagen

610

Einwohner

5.321

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Mittelangeln?

Segmentierter PV-Zubau in Mittelangeln — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Mittelangeln setzt weiter auf Gewerbe — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+3 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +3 %
  • Heimsegment▼ -31 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Mittelangeln: 690 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
048September 2025: 4 kW, Vorjahr 2 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 4 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
03468September 2025: 47 kW, Vorjahr 34 kWOktober 2025: 11 kW, Vorjahr 45 kWNovember 2025: 51 kW, Vorjahr 68 kWDezember 2025: 17 kW, Vorjahr 28 kWJanuar 2026: 21 kW, Vorjahr 33 kWFebruar 2026: 49 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 20 kWApril 2026: 32 kW, Vorjahr 21 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 29 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 55 kWJuli 2026: 27 kW, Vorjahr 36 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 24 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0106212September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 134 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 212 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
37 52 kW +3 %
Heimsegment
2–30 kWp
27 291 kW -31 %
Gewerbe
>30 kWp
2 346 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 67 690 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Mittelangeln zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Mittelangeln, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Mittelangeln 50 Speicher mit zusammen 336 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +20 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-25 %
Anlagen
34
Kapazität
151 kWh
Ø/Anlage
4,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+20 %
Anlagen
16
Kapazität
185 kWh
Ø/Anlage
11,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
50
Kapazität
336 kWh
Ø/Anlage
6,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Mittelangeln im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Mittelangeln 1,43 kW
Ø Schleswig-Flensburg 4,08 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Mittelangeln liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Mittelangeln auf?

Mit einer Speicherquote von 39 % gehört Mittelangeln zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 235 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,43 kW pro Kopf – damit bewegt sich Mittelangeln nahe am Bundesmittel. 610 Anlagen mit 7,6 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Mittelangeln belegt aktuell Platz 99 von 115 im Landkreis Schleswig-Flensburg. Die untere Tabellenhälfte zeigt: Hier ist Raum für Fortschritte. Bundesweit betrachtet liegt Mittelangeln mit 1,43 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Schleswig-Flensburg

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Mittelangeln?

24986

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Mittelangeln — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Mittelangeln gibt es laut solarzubau.de aktuell 610 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 7,6 MW. Das entspricht 1,43 kW pro Einwohner.
235 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 38,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Mittelangeln [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-mittelangeln/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Mittelangeln installiert?

In Mittelangeln sind 7,6 MW PV-Leistung in 610 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 99 von 115 im Landkreis Schleswig-Flensburg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.321 Einwohner entspricht der Bestand 1,43 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Mittelangeln im Vergleich da?

Mit 1,43 kW pro Einwohner liegt Mittelangeln unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Schleswig-Flensburg belegt Mittelangeln Platz 99 von 115. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Mittelangeln?

In Mittelangeln sind 235 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 38,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Mittelangeln?

In den letzten 12 Monaten wurden in Mittelangeln 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 67 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Mittelangeln?

Mittelangeln liegt im Landkreis Schleswig-Flensburg im Bundesland Schleswig-Holstein. Im Landkreis Schleswig-Flensburg gibt es insgesamt 115 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Mittelangeln?

In Mittelangeln entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 346 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 27 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Mittelangeln?

In Mittelangeln wurden in den letzten 12 Monaten 37 Balkonkraftwerke registriert (52 kW). Das sind +3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Mittelangeln?

In Mittelangeln wurden in den letzten 12 Monaten 67 neue Solaranlagen mit insgesamt 690 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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