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189 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Hessen · Kassel

Photovoltaik in Fuldatal

89 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.181 Anlagen mit 36,7 MW Gesamtleistung

Fuldatal, Landkreis Kassel in Hessen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 36,7 MW, verteilt auf 1.181 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 12.752 Einwohnern entspricht das 2,88 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Fuldatal liegt damit 89 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 28 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,0 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 43 % und eine mittlere Anlagengröße von 31 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,88

kW
▲ +89 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,5

%

502 Speicher bei 1.181 Anlagen

Installiert

36,7 MW

Zubau 12 Mon.

3,0 MW

+8 %

Solaranlagen

1.181

Einwohner

12.752

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Fuldatal?

Segmentierter PV-Zubau in Fuldatal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Fuldatal wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-3 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -3 %
  • Heimsegment▼ -45 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Fuldatal: 3.037 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 3 kW, Vorjahr 8 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 15 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 24 kW, Vorjahr 20 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 9 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 23 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
076151September 2025: 53 kW, Vorjahr 67 kWOktober 2025: 77 kW, Vorjahr 112 kWNovember 2025: 71 kW, Vorjahr 53 kWDezember 2025: 21 kW, Vorjahr 128 kWJanuar 2026: 27 kW, Vorjahr 151 kWFebruar 2026: 69 kW, Vorjahr 61 kWMärz 2026: 44 kW, Vorjahr 92 kWApril 2026: 63 kW, Vorjahr 108 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 82 kWJuni 2026: 56 kW, Vorjahr 82 kWJuli 2026: 105 kW, Vorjahr 133 kWAugust 2026: 31 kW, Vorjahr 135 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09992kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 1.998 kW, Vorjahr 1.211 kWFebruar 2026: 209 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 69 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
83 120 kW -3 %
Heimsegment
2–30 kWp
59 667 kW -45 %
Gewerbe
>30 kWp
2 2,2 MW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 147 3 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Fuldatal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Fuldatal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Fuldatal 97 Speicher mit zusammen 721 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,4 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-26 %
Anlagen
68
Kapazität
342 kWh
Ø/Anlage
5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-40 %
Anlagen
27
Kapazität
355 kWh
Ø/Anlage
13,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
97
Kapazität
721 kWh
Ø/Anlage
7,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Fuldatal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Fuldatal 2,88 kW
Ø Kassel 1,93 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Fuldatal erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Fuldatal auf?

502 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Fuldatal – eine Quote von 43 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Fuldatal zählt zu den solarstärkeren Regionen in Hessen: 1.181 Anlagen, 36,7 MW Leistung und 2,88 kW pro Kopf sprechen eine klare Sprache.

Einordnung

Fuldatal führt das Feld im Landkreis Kassel deutlich an: Platz 3 von 28, 202 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Fuldatal mit 2,88 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Kassel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Fuldatal?

341253423334246

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Fuldatal — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Fuldatal gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.181 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 36,7 MW. Das entspricht 2,88 kW pro Einwohner.
502 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Fuldatal [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-fuldatal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Fuldatal installiert?

In Fuldatal sind 36,7 MW PV-Leistung in 1.181 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 28 im Landkreis Kassel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.752 Einwohner entspricht der Bestand 2,88 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Fuldatal im Vergleich da?

Mit 2,88 kW pro Einwohner liegt Fuldatal über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Kassel belegt Fuldatal Platz 3 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Fuldatal?

In Fuldatal sind 502 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,5 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Fuldatal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Fuldatal 3,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 147 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Fuldatal?

Fuldatal liegt im Landkreis Kassel im Bundesland Hessen. Im Landkreis Kassel gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Fuldatal?

In Fuldatal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 2,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 59 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Fuldatal?

In Fuldatal wurden in den letzten 12 Monaten 83 Balkonkraftwerke registriert (120 kW). Das sind -3 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Fuldatal?

In Fuldatal wurden in den letzten 12 Monaten 147 neue Solaranlagen mit insgesamt 3 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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