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124 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Bayern · Dachau

Photovoltaik in Hebertshausen

24 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 805 Anlagen mit 11,1 MW Gesamtleistung

Hebertshausen, Landkreis Dachau in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 11,1 MW, verteilt auf 805 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 5.894 Einwohnern entspricht das 1,88 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Hebertshausen liegt damit 24 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 12 von 17 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,7 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 45 % und eine mittlere Anlagengröße von 14 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,88

kW
▲ +24 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

44,6

%

359 Speicher bei 805 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+6 %

Solaranlagen

805

Einwohner

5.894

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Hebertshausen?

Segmentierter PV-Zubau in Hebertshausen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Hebertshausen setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-42 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -55 %
  • Heimsegment▼ -42 %
  • Gewerbe▼ -64 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Hebertshausen: 651 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 2 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 2 kW, Vorjahr 11 kWJuni 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWJuli 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWAugust 2026: 2 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
062123September 2025: 79 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2025: 50 kW, Vorjahr 76 kWNovember 2025: 26 kW, Vorjahr 63 kWDezember 2025: 35 kW, Vorjahr 83 kWJanuar 2026: 73 kW, Vorjahr 123 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 65 kWMärz 2026: 40 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 37 kWMai 2026: 50 kW, Vorjahr 74 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 77 kWJuli 2026: 28 kW, Vorjahr 106 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 24 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
097193September 2025: 0 kW, Vorjahr 110 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 193 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 52 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 81 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
20 27 kW -55 %
Heimsegment
2–30 kWp
38 488 kW -42 %
Gewerbe
>30 kWp
2 133 kW -64 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 61 651 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Hebertshausen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Hebertshausen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Hebertshausen 49 Speicher mit zusammen 494 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 10,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-21 %
Anlagen
25
Kapazität
131 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-43 %
Anlagen
23
Kapazität
315 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
48 kWh
Ø/Anlage
48 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
49
Kapazität
494 kWh
Ø/Anlage
10,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Hebertshausen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Hebertshausen 1,88 kW
Ø Dachau 2,15 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Hebertshausen liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Hebertshausen auf?

359 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Hebertshausen – eine Quote von 45 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

Überdurchschnittlich gut aufgestellt: In Hebertshausen erzeugen 805 PV-Anlagen eine Gesamtleistung von 11,1 MW. Pro Kopf liegt die Region damit oberhalb des bundesweiten Mittels.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Dachau steht Hebertshausen auf Platz 12 von 17. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Hebertshausen nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Dachau

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Hebertshausen?

8524185764

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Hebertshausen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Hebertshausen gibt es laut solarzubau.de aktuell 805 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,88 kW pro Einwohner.
359 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Hebertshausen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-hebertshausen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Hebertshausen installiert?

In Hebertshausen sind 11,1 MW PV-Leistung in 805 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 17 im Landkreis Dachau. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.894 Einwohner entspricht der Bestand 1,88 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Hebertshausen im Vergleich da?

Mit 1,88 kW pro Einwohner liegt Hebertshausen über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Dachau belegt Hebertshausen Platz 12 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Hebertshausen?

In Hebertshausen sind 359 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 44,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Hebertshausen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Hebertshausen 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 61 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Hebertshausen?

Hebertshausen liegt im Landkreis Dachau im Bundesland Bayern. Im Landkreis Dachau gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Hebertshausen?

In Hebertshausen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 38 neuen Anlagen und 488 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Hebertshausen?

In Hebertshausen wurden in den letzten 12 Monaten 20 Balkonkraftwerke registriert (27 kW). Das sind -55 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Hebertshausen?

In Hebertshausen wurden in den letzten 12 Monaten 61 neue Solaranlagen mit insgesamt 651 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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