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255 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Rottal-Inn

Photovoltaik in Kirchdorf a. Inn

2,5× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Kirchdorf a. Inn, Landkreis Rottal-Inn in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.371 Solaranlagen und 20,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 5.341 Einwohner sind das 3,87 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Kirchdorf a. Inn liegt damit 155 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 31 Regionen in diesem Umfeld belegt Kirchdorf a. Inn damit Platz 25 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,6 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 20 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

3,87

kW
▲ +155 % vs. Bundesdurchschnitt

Speicherquote

20,3

%

278 Speicher bei 1.371 Anlagen

Installiert

20,7 MW

Zubau 12 Mon.

0,6 MW

+3 %

Solaranlagen

1.371

Einwohner

5.341

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchdorf a. Inn?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchdorf a. Inn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kirchdorf a. Inn trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-17 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -17 %
  • Heimsegment▼ -47 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchdorf a. Inn: 608 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0611September 2025: 4 kW, Vorjahr 1 kWOktober 2025: 2 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 1 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 1 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWApril 2026: 1 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWJuni 2026: 3 kWJuli 2026: 2 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 2 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
082164September 2025: 18 kW, Vorjahr 73 kWOktober 2025: 18 kW, Vorjahr 89 kWNovember 2025: 14 kW, Vorjahr 86 kWDezember 2025: 50 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 54 kW, Vorjahr 74 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 55 kWMärz 2026: 32 kW, Vorjahr 80 kWApril 2026: 78 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 52 kW, Vorjahr 164 kWJuni 2026: 62 kW, Vorjahr 116 kWJuli 2026: 137 kW, Vorjahr 131 kWAugust 2026: 28 kW, Vorjahr 85 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
04385September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 55 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 85 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 70 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
23 28 kW -17 %
Heimsegment
2–30 kWp
49 573 kW -47 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 73 608 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchdorf a. Inn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchdorf a. Inn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchdorf a. Inn 55 Speicher mit zusammen 622 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-27 %
Anlagen
23
Kapazität
152 kWh
Ø/Anlage
6,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-41 %
Anlagen
30
Kapazität
376 kWh
Ø/Anlage
12,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
80 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
55
Kapazität
622 kWh
Ø/Anlage
11,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kirchdorf a. Inn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchdorf a. Inn 3,87 kW
Ø Rottal-Inn 6,90 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchdorf a. Inn erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchdorf a. Inn auf?

3,87 kW pro Kopf – das reicht rechnerisch, um einen großen Teil des lokalen Stromverbrauchs abzudecken. Kirchdorf a. Inn zeigt, wie dezentrale Solarversorgung in der Praxis funktioniert.

Überblick

Kaum eine Region in Bayern kommt an Kirchdorf a. Inn heran: 3,87 kW pro Kopf, verteilt auf 1.371 Anlagen mit zusammen 20,7 MW Leistung.

Einordnung

Im Ranking des Landkreises Rottal-Inn steht Kirchdorf a. Inn auf Platz 25 von 31 und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. 3,87 kW pro Kopf heben Kirchdorf a. Inn auch im bundesweiten Vergleich klar von der Masse ab.

Gemeinden im Landkreis Rottal-Inn

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Kirchdorf a. Inn?

8435984375

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchdorf a. Inn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchdorf a. Inn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.371 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,7 MW. Das entspricht 3,87 kW pro Einwohner.
278 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 20,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchdorf a. Inn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchdorf-a-inn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchdorf a. Inn installiert?

In Kirchdorf a. Inn sind 20,7 MW PV-Leistung in 1.371 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 25 von 31 im Landkreis Rottal-Inn. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 5.341 Einwohner entspricht der Bestand 3,87 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchdorf a. Inn im Vergleich da?

Mit 3,87 kW pro Einwohner liegt Kirchdorf a. Inn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Rottal-Inn belegt Kirchdorf a. Inn Platz 25 von 31. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchdorf a. Inn?

In Kirchdorf a. Inn sind 278 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 20,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchdorf a. Inn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchdorf a. Inn 0,6 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 73 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchdorf a. Inn?

Kirchdorf a. Inn liegt im Landkreis Rottal-Inn im Bundesland Bayern. Im Landkreis Rottal-Inn gibt es insgesamt 31 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchdorf a. Inn?

In Kirchdorf a. Inn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 49 neuen Anlagen und 573 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 23 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchdorf a. Inn?

In Kirchdorf a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 23 Balkonkraftwerke registriert (28 kW). Das sind -17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchdorf a. Inn?

In Kirchdorf a. Inn wurden in den letzten 12 Monaten 73 neue Solaranlagen mit insgesamt 608 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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