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561 % vom Ø
Solar-Vorreiter
↑ Aufsteiger

Landkreis in Bayern

Photovoltaik im Landkreis Haßberge

5,6× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Rang 1 von 96
Zubau-Rang 13 von 96
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Der Landkreis Haßberge in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 13.106 Solaranlagen und 715,0 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 83.869 Einwohnern entspricht das 8,53 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Haßberge liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (5,6-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 1 von 96 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 84,7 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 37 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 55 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

8,53

kW
▲ +461 % vs. Bundesdurchschnitt

Gute Speicherquote

37,1

%

4.863 Speicher bei 13.106 Anlagen

Installiert

715,0 MW

Zubau 12 Mon.

84,7 MW

+12 %

Solaranlagen

13.106

Speicher

4.863

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Haßberge?

Segmentierter PV-Zubau in Haßberge — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Haßberge verschiebt sich: Gewerbe legt um 37 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+37 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -12 %
  • Heimsegment▼ -29 %
  • Gewerbe▲ +37 %
  • Freifläche▲ +22 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Haßberge: 84.733 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
057114September 2025: 66 kW, Vorjahr 55 kWOktober 2025: 55 kW, Vorjahr 48 kWNovember 2025: 41 kW, Vorjahr 33 kWDezember 2025: 24 kW, Vorjahr 32 kWJanuar 2026: 18 kW, Vorjahr 47 kWFebruar 2026: 36 kW, Vorjahr 32 kWMärz 2026: 79 kW, Vorjahr 90 kWApril 2026: 99 kW, Vorjahr 101 kWMai 2026: 81 kW, Vorjahr 85 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 114 kWJuli 2026: 104 kW, Vorjahr 101 kWAugust 2026: 59 kW, Vorjahr 85 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
07231kSeptember 2025: 681 kW, Vorjahr 1.048 kWOktober 2025: 569 kW, Vorjahr 1.078 kWNovember 2025: 607 kW, Vorjahr 974 kWDezember 2025: 392 kW, Vorjahr 1.069 kWJanuar 2026: 1.025 kW, Vorjahr 1.445 kWFebruar 2026: 306 kW, Vorjahr 674 kWMärz 2026: 510 kW, Vorjahr 589 kWApril 2026: 666 kW, Vorjahr 763 kWMai 2026: 738 kW, Vorjahr 944 kWJuni 2026: 863 kW, Vorjahr 751 kWJuli 2026: 911 kW, Vorjahr 819 kWAugust 2026: 380 kW, Vorjahr 655 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k3kSeptember 2025: 133 kW, Vorjahr 226 kWOktober 2025: 143 kW, Vorjahr 179 kWNovember 2025: 63 kW, Vorjahr 366 kWDezember 2025: 276 kW, Vorjahr 549 kWJanuar 2026: 460 kW, Vorjahr 1.116 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 146 kWMärz 2026: 99 kW, Vorjahr 735 kWApril 2026: 3.003 kWMai 2026: 70 kW, Vorjahr 183 kWJuni 2026: 1.911 kW, Vorjahr 247 kWJuli 2026: 160 kW, Vorjahr 159 kWAugust 2026: 70 kW, Vorjahr 750 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
011k22kSeptember 2025: 8.331 kW, Vorjahr 4.365 kWOktober 2025: 20.491 kW, Vorjahr 18.330 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 182 kWDezember 2025: 999 kW, Vorjahr 17.755 kWJanuar 2026: 2.984 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 6.985 kW, Vorjahr 6.539 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 8.120 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 21.992 kW, Vorjahr 3.985 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 6.260 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
519 720 kW -12 %
Heimsegment
2–30 kWp
577 7,6 MW -29 %
Gewerbe
>30 kWp
21 6,4 MW +37 %
Freifläche
Freifläche
15 69,9 MW +22 %
Gesamt 1.146 84,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Haßberge zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Haßberge, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Haßberge 791 Speicher mit zusammen 17,6 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 22,3 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-3 %
Anlagen
475
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-13 %
Anlagen
296
Kapazität
4 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-29 %
Anlagen
10
Kapazität
465 kWh
Ø/Anlage
46,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Anlagen
3
Kapazität
10,4 MWh
Ø/Anlage
3.468,7 kWh
Gesamt
Anlagen
791
Kapazität
17,6 MWh
Ø/Anlage
22,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

461 % über dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Haßberge 8,53 kW
Ø Bayern 2,59 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Haßberge erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Was die Zahlen konkret bedeuten: Mit 8,53 kW pro Einwohner kann Haßberge rechnerisch einen erheblichen Teil des eigenen Strombedarfs solar decken. Das macht die Region zu einem Vorbild für die dezentrale Energieversorgung – nicht nur in der Theorie, sondern messbar in den Einspeisedaten.

Überblick

Mit 8,53 kW pro Kopf setzt Haßberge bundesweit Maßstäbe. Die 13.106 installierten PV-Anlagen liefern zusammen 715,0 MW – ein Vielfaches dessen, was vergleichbare Regionen in Bayern erreichen.

Einordnung

Innerhalb Bayerns belegt Haßberge Platz 1 von 96 – ganze 229 % über dem Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Haßberge mit 8,53 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Bundorf führt mit 130,3 MW

26 Gemeinden im Landkreis Haßberge

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Haßberge

Wie schneidet Bayern insgesamt ab?

Vergleiche alle 96 Landkreise und Städte in Bayern im vollständigen Ranking.

Bayern-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Haßberge

96106961269615196166961769618196184961889619097437974619747597478974839748697491974949749697500975039751497519975229753197539

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Haßberge — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Haßberge gibt es laut solarzubau.de aktuell 13.106 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 715,0 MW. Das entspricht 8,53 kW pro Einwohner.
4.863 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 37,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Haßberge [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-hassberge/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Haßberge installiert?

Im Landkreis Haßberge (Bayern) sind aktuell 715,0 MW Photovoltaik-Leistung in 13.106 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 1 von 96 in Bayern. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 83.869 Einwohner entspricht der Bestand 8,53 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Haßberge im Vergleich da?

Mit 8,53 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Haßberge über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Haßberge?

Im Landkreis Haßberge sind 4.863 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 37,1 % bezogen auf die 13.106 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Haßberge zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Haßberge 84,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Haßberge hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Haßberge ist Bundorf mit 130,3 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 26 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Haßberge?

Haßberge ist ein Landkreis im Bundesland Bayern. Bayern hat insgesamt 96 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Haßberge?

Im Landkreis Haßberge entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Freifläche-Segment mit 15 neuen Anlagen und 69,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 577 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Haßberge?

Im Landkreis Haßberge wurden in den letzten 12 Monaten 519 Balkonkraftwerke registriert (720 kW). Das sind -12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Haßberge?

Im Landkreis Haßberge wurden in den letzten 12 Monaten 15 Freiflächenanlagen zugebaut (69,9 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Haßberge?

Im Landkreis Haßberge wurden in den letzten 12 Monaten 1.146 neue Solaranlagen mit insgesamt 84,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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