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16 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Herne

Photovoltaik in Herne

Solaranlagen
4.068 Anlagen
Installierte Leistung
39,2 MW installiert
Leistung pro Einwohner
0,25 kW pro Kopf

84 % unter Bundesdurchschnitt

4.068 Anlagen mit 39,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Herne?

Herne, kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 39,2 MW, verteilt auf 4.068 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 155.851 Einwohner sind das 0,25 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Herne liegt damit 84 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 4,7 MW, das entspricht etwa 12 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 9,6 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,25

kW
▼ -84 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

45,9

%

1.867 Speicher bei 4.068 Anlagen

Installiert

39,2 MW

Zubau 12 Mon.

4,7 MW

+12 %

Solaranlagen

4.068

Einwohner

155.851

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herne?

Segmentierter PV-Zubau in Herne — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Herne trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+14 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +14 %
  • Heimsegment▼ -22 %
  • Gewerbe▼ -79 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herne: 4.680 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04692November 2025: 23 kW, Vorjahr 18 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 92 kW, Vorjahr 79 kWJuni 2026: 57 kW, Vorjahr 70 kWJuli 2026: 88 kW, Vorjahr 61 kWAugust 2026: 72 kW, Vorjahr 71 kWSeptember 2026: 51 kW, Vorjahr 39 kWOktober 2026: 24 kW, Vorjahr 30 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0217433November 2025: 171 kW, Vorjahr 353 kWDezember 2025: 214 kW, Vorjahr 300 kWJanuar 2026: 127 kW, Vorjahr 257 kWFebruar 2026: 253 kW, Vorjahr 308 kWMärz 2026: 255 kW, Vorjahr 433 kWApril 2026: 116 kW, Vorjahr 351 kWMai 2026: 310 kW, Vorjahr 336 kWJuni 2026: 268 kW, Vorjahr 218 kWJuli 2026: 407 kW, Vorjahr 378 kWAugust 2026: 268 kW, Vorjahr 273 kWSeptember 2026: 304 kW, Vorjahr 342 kWOktober 2026: 288 kW, Vorjahr 251 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0477953November 2025: 272 kW, Vorjahr 85 kWDezember 2025: 64 kW, Vorjahr 189 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 837 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 953 kWMärz 2026: 199 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 673 kWMai 2026: 31 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 100 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 498 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 266 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
417 596 kW +14 %
Heimsegment
2–30 kWp
281 3 MW -22 %
Gewerbe
>30 kWp
10 780 kW -79 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 717 4,7 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herne zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herne, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herne 541 Speicher mit zusammen 4,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
389
Kapazität
1,8 MWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
142
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
4
Kapazität
423 kWh
Ø/Anlage
105,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
541
Kapazität
4,2 MWh
Ø/Anlage
7,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Herne im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Herne 0,25 kW
Ø Herne 0,25 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Herne hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Herne auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Herne zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.867 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Herne zählt bislang 4.068 Solaranlagen mit 39,2 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Herne liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

Herne vergleichen

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Solaranlage planen in Herne: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

9,6 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

46 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

717 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Herne ist eine Großstadt; den Bestand prägen Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. 54 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 9,4 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 42 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 46 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 30 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (717 Anlagen, 4,7 MW) gehört Herne zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 45 % zurückgegangen.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Herne?

446234462544627446284462944649446514465244653

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herne — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herne gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.068 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 39,2 MW. Das entspricht 0,25 kW pro Einwohner.
1.867 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 45,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herne [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-herne/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Herne installiert?

In Herne sind 39,2 MW PV-Leistung in 4.068 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 155.851 Einwohner entspricht der Bestand 0,25 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Herne im Vergleich da?

Mit 0,25 kW pro Einwohner liegt Herne unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Herne?

In Herne sind 1.867 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 45,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Herne liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Herne?

In den letzten 12 Monaten wurden in Herne 4,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 717 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 30 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 12 Prozent – rund 12 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Herne üblich?

Eine typische Dachanlage in Herne hat 9,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.213 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 54 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Herne stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 42 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 1.738 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Herne eine kreisfreie Stadt?

Herne ist eine kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Nordrhein-Westfalen und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Herne?

In Herne entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 281 neuen Anlagen und 3 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 10 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Herne?

In Herne wurden in den letzten 12 Monaten 417 Balkonkraftwerke registriert (596 kW). Das sind +14 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Herne?

In Herne wurden in den letzten 12 Monaten 717 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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