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16 % vom Ø
Aufholpotenzial

Kreisfreie Stadt in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik in der kreisfreien Stadt Herne

84 % unter Bundesdurchschnitt

3.934 Anlagen mit 38,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 53 von 53
Zubau-Rang 52 von 53
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Die kreisfreie Stadt Herne in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 3.934 Solaranlagen und 38,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 155.851 Einwohnern entspricht das 0,24 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, die kreisfreie Stadt Herne liegt damit 84 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 53 von 53 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 4,7 MW neue Leistung hinzu – rund 12 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 45 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,7 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,25

kW
▼ -84 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

44,9

%

1.765 Speicher bei 3.934 Anlagen

Installiert

38,1 MW

Zubau 12 Mon.

4,7 MW

+12 %

Solaranlagen

3.934

Speicher

1.765

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Herne?

Segmentierter PV-Zubau in Herne — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Herne trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+6 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +6 %
  • Heimsegment▼ -26 %
  • Gewerbe▼ -58 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Herne: 4.711 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
04691September 2025: 39 kW, Vorjahr 53 kWOktober 2025: 30 kW, Vorjahr 37 kWNovember 2025: 23 kW, Vorjahr 18 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 9 kWJanuar 2026: 19 kW, Vorjahr 21 kWFebruar 2026: 43 kW, Vorjahr 11 kWMärz 2026: 54 kW, Vorjahr 52 kWApril 2026: 58 kW, Vorjahr 62 kWMai 2026: 91 kW, Vorjahr 79 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 69 kWJuli 2026: 89 kW, Vorjahr 61 kWAugust 2026: 54 kW, Vorjahr 73 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0217433September 2025: 318 kW, Vorjahr 267 kWOktober 2025: 251 kW, Vorjahr 257 kWNovember 2025: 163 kW, Vorjahr 353 kWDezember 2025: 204 kW, Vorjahr 300 kWJanuar 2026: 128 kW, Vorjahr 257 kWFebruar 2026: 252 kW, Vorjahr 308 kWMärz 2026: 255 kW, Vorjahr 433 kWApril 2026: 109 kW, Vorjahr 351 kWMai 2026: 310 kW, Vorjahr 336 kWJuni 2026: 254 kW, Vorjahr 218 kWJuli 2026: 363 kW, Vorjahr 366 kWAugust 2026: 129 kW, Vorjahr 262 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0477953September 2025: 498 kW, Vorjahr 216 kWOktober 2025: 266 kW, Vorjahr 179 kWNovember 2025: 272 kW, Vorjahr 85 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 189 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 837 kWFebruar 2026: 35 kW, Vorjahr 953 kWMärz 2026: 199 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 673 kWMai 2026: 31 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 40 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
413 576 kW +6 %
Heimsegment
2–30 kWp
266 2,7 MW -26 %
Gewerbe
>30 kWp
12 1,4 MW -58 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 694 4,7 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Herne zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Herne, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Herne 512 Speicher mit zusammen 3,5 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 6,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +12 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+12 %
Anlagen
378
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
4,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-14 %
Anlagen
130
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
60 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
512
Kapazität
3,5 MWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

84 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Herne 0,25 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Herne hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Mit einer Speicherquote von 45 % gehört Herne zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.765 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Herne zählt bislang 3.934 Solaranlagen mit 38,1 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Herne rangiert auf Platz 53 von 53 in Nordrhein-Westfalen – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Bundesweit betrachtet liegt Herne mit 0,24 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen in der kreisfreien Stadt Herne

446234462544627446284462944649446514465244653

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Herne — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Herne gibt es laut solarzubau.de aktuell 3.934 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 38,1 MW. Das entspricht 0,25 kW pro Einwohner.
1.765 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 44,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Herne [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-herne/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in der kreisfreien Stadt Herne installiert?

In der kreisfreien Stadt Herne (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 38,1 MW Photovoltaik-Leistung in 3.934 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die kreisfreie Stadt Platz 53 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 155.851 Einwohner entspricht der Bestand 0,24 kW pro Kopf.

Wie steht die kreisfreie Stadt Herne im Vergleich da?

Mit 0,25 kW pro Einwohner liegt die kreisfreie Stadt Herne unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote in der kreisfreien Stadt Herne?

In der kreisfreien Stadt Herne sind 1.765 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 44,9 % bezogen auf die 3.934 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es in der kreisfreien Stadt Herne zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden in der kreisfreien Stadt Herne 4,7 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 12 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

In welchem Bundesland liegt Herne?

Herne ist eine kreisfreie Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und werden in der Statistik gleichrangig neben den Landkreisen geführt.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in der kreisfreien Stadt Herne?

In der kreisfreien Stadt Herne entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 266 neuen Anlagen und 2,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in der kreisfreien Stadt Herne?

In der kreisfreien Stadt Herne wurden in den letzten 12 Monaten 413 Balkonkraftwerke registriert (576 kW). Das sind +6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in der kreisfreien Stadt Herne?

In der kreisfreien Stadt Herne wurden in den letzten 12 Monaten 694 neue Solaranlagen mit insgesamt 4,7 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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