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85 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ortenaukreis

Photovoltaik in Friesenheim

Solaranlagen
1.546 Anlagen
Installierte Leistung
18,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,32 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.546 Anlagen mit 18,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Friesenheim?

Friesenheim, Landkreis Ortenaukreis in Baden-Württemberg verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 18,3 MW, verteilt auf 1.546 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 13.858 Einwohnern entspricht das 1,32 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Friesenheim liegt damit 15 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 41 von 51 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,5 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,32

kW
▼ -15 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,3

%

654 Speicher bei 1.546 Anlagen

Installiert

18,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+8 %

Solaranlagen

1.546

Einwohner

13.858

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Friesenheim?

Segmentierter PV-Zubau in Friesenheim — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Friesenheim trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-7 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -7 %
  • Heimsegment▼ -28 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Friesenheim: 1.501 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816November 2025: 2 kW, Vorjahr 12 kWDezember 2025: 12 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 11 kW, Vorjahr 11 kWJuli 2026: 13 kW, Vorjahr 13 kWAugust 2026: 16 kW, Vorjahr 16 kWSeptember 2026: 11 kW, Vorjahr 13 kWOktober 2026: 5 kW, Vorjahr 3 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0147293November 2025: 137 kW, Vorjahr 117 kWDezember 2025: 192 kW, Vorjahr 236 kWJanuar 2026: 83 kW, Vorjahr 293 kWFebruar 2026: 56 kW, Vorjahr 192 kWMärz 2026: 72 kW, Vorjahr 37 kWApril 2026: 105 kW, Vorjahr 134 kWMai 2026: 68 kW, Vorjahr 91 kWJuni 2026: 97 kW, Vorjahr 73 kWJuli 2026: 91 kW, Vorjahr 94 kWAugust 2026: 29 kW, Vorjahr 86 kWSeptember 2026: 138 kW, Vorjahr 95 kWOktober 2026: 46 kW, Vorjahr 107 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
073145November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 65 kW, Vorjahr 99 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 48 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 145 kW, Vorjahr 40 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
83 99 kW -7 %
Heimsegment
2–30 kWp
90 1,1 MW -28 %
Gewerbe
>30 kWp
3 258 kW —
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 179 1,5 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Friesenheim zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Friesenheim, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Friesenheim 126 Speicher mit zusammen 1,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +13 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
71
Kapazität
402 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+13 %
Anlagen
51
Kapazität
736 kWh
Ø/Anlage
14,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
71 kWh
Ø/Anlage
35,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
126
Kapazität
1,2 MWh
Ø/Anlage
9,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Friesenheim im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Friesenheim 1,32 kW
Ø Ortenaukreis 1,59 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Friesenheim liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Friesenheim auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Friesenheim laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

1.546 Solaranlagen erzeugen in Friesenheim eine Gesamtleistung von 18,3 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Platz 41 von 51 im Landkreis Ortenaukreis: Friesenheim liegt nah am Durchschnitt des Bundeslandes. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Ortenaukreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Friesenheim: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

11,8 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

42 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

179 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Friesenheim ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 75 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,3 kWp. Mit 328 Steckersolargeräten (83 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Friesenheim angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 42 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Friesenheim verbreitet, aber kein Automatismus.

Der Zubau in Friesenheim läuft gebremst: 179 neue Anlagen mit 1,5 MW in zwölf Monaten sind 108 Watt je Einwohner, rund 48 % unter dem Bundeswert und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 22 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Friesenheim?

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Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Friesenheim — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Friesenheim gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.546 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 18,3 MW. Das entspricht 1,32 kW pro Einwohner.
654 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Friesenheim [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-friesenheim-bw/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Friesenheim installiert?

In Friesenheim sind 18,3 MW PV-Leistung in 1.546 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 41 von 51 im Landkreis Ortenaukreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.858 Einwohner entspricht der Bestand 1,32 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Friesenheim im Vergleich da?

Mit 1,32 kW pro Einwohner liegt Friesenheim unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ortenaukreis belegt Friesenheim Platz 41 von 51. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Friesenheim?

In Friesenheim sind 654 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Friesenheim liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Friesenheim?

In den letzten 12 Monaten wurden in Friesenheim 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 179 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 108 Watt in zwölf Monaten, rund 48 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Friesenheim üblich?

Eine typische Dachanlage in Friesenheim hat 10,3 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.166 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 75 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Friesenheim stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 328 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Friesenheim?

Friesenheim liegt im Landkreis Ortenaukreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Ortenaukreis gibt es insgesamt 51 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Friesenheim?

In Friesenheim entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 90 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Friesenheim?

In Friesenheim wurden in den letzten 12 Monaten 83 Balkonkraftwerke registriert (99 kW). Das sind -7 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Friesenheim?

In Friesenheim wurden in den letzten 12 Monaten 179 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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