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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Baden-Württemberg · Bodenseekreis

Photovoltaik in Markdorf

Nah am Bundesdurchschnitt

1.584 Anlagen mit 19,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Markdorf, Landkreis Bodenseekreis in Baden-Württemberg kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.584 Solaranlagen und 19,7 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Umgerechnet auf die 14.300 Einwohner sind das 1,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Markdorf liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 23 Regionen in diesem Umfeld belegt Markdorf damit Platz 13 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,9 MW, das entspricht etwa 10 % der heutigen Gesamtleistung. Die Speicherquote von 44 % und eine mittlere Anlagengröße von 12 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,38

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

43,8

%

693 Speicher bei 1.584 Anlagen

Installiert

19,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,9 MW

+10 %

Solaranlagen

1.584

Einwohner

14.300

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Markdorf?

Segmentierter PV-Zubau in Markdorf — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Balkonkraftwerk-Anlagen sind der Gewinner in Markdorf: +34 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+34 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +34 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▼ -26 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Markdorf: 1.874 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01223September 2025: 9 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 12 kWNovember 2025: 7 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 8 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 11 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 21 kW, Vorjahr 3 kWMai 2026: 23 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 15 kW, Vorjahr 13 kWJuli 2026: 22 kW, Vorjahr 17 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
094187September 2025: 177 kW, Vorjahr 170 kWOktober 2025: 73 kW, Vorjahr 114 kWNovember 2025: 16 kW, Vorjahr 52 kWDezember 2025: 81 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 78 kW, Vorjahr 79 kWFebruar 2026: 85 kW, Vorjahr 60 kWMärz 2026: 167 kW, Vorjahr 124 kWApril 2026: 41 kW, Vorjahr 51 kWMai 2026: 49 kW, Vorjahr 86 kWJuni 2026: 146 kW, Vorjahr 152 kWJuli 2026: 163 kW, Vorjahr 187 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 84 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0173346September 2025: 0 kWOktober 2025: 120 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 255 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 32 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 186 kWApril 2026: 87 kWMai 2026: 176 kW, Vorjahr 35 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 144 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 346 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
105 137 kW +34 %
Heimsegment
2–30 kWp
98 1,1 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
8 601 kW -26 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 213 1,9 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Markdorf zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Markdorf, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Markdorf 154 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,3 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
88
Kapazität
445 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+14 %
Anlagen
63
Kapazität
866 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
115 kWh
Ø/Anlage
57,5 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
154
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
9,3 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Markdorf im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Markdorf 1,38 kW
Ø Bodenseekreis 1,40 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Markdorf liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Markdorf auf?

Mit einer Speicherquote von 44 % gehört Markdorf zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 693 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

1,38 kW pro Kopf – damit bewegt sich Markdorf nahe am Bundesmittel. 1.584 Anlagen mit 19,7 MW Leistung bilden die aktuelle Ausgangsbasis.

Einordnung

Im Landkreis Bodenseekreis belegt Markdorf Platz 13 von 23 – ein Wert im landesüblichen Mittelfeld. Bundesweit betrachtet liegt Markdorf mit 1,38 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Bodenseekreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahlen gehören zu Markdorf?

880488867788693

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Markdorf — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Markdorf gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.584 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 19,7 MW. Das entspricht 1,38 kW pro Einwohner.
693 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Markdorf [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-markdorf/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Markdorf installiert?

In Markdorf sind 19,7 MW PV-Leistung in 1.584 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 13 von 23 im Landkreis Bodenseekreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.300 Einwohner entspricht der Bestand 1,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Markdorf im Vergleich da?

Mit 1,38 kW pro Einwohner liegt Markdorf unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Bodenseekreis belegt Markdorf Platz 13 von 23. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Markdorf?

In Markdorf sind 693 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 43,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Markdorf?

In den letzten 12 Monaten wurden in Markdorf 1,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 213 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Markdorf?

Markdorf liegt im Landkreis Bodenseekreis im Bundesland Baden-Württemberg. Im Landkreis Bodenseekreis gibt es insgesamt 23 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Markdorf?

In Markdorf entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 98 neuen Anlagen und 1,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 8 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Markdorf?

In Markdorf wurden in den letzten 12 Monaten 105 Balkonkraftwerke registriert (137 kW). Das sind +34 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Markdorf?

In Markdorf wurden in den letzten 12 Monaten 213 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,9 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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