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91 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Soest

Photovoltaik in Soest

Nah am Bundesdurchschnitt

4.274 Anlagen mit 66,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Soest (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 4.274 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 66,2 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 47.776 Einwohner sind das 1,39 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Soest liegt damit 9 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 14 Regionen in diesem Umfeld belegt Soest damit Platz 14 – ein Platz im hinteren Feld mit erkennbarem Aufholpotenzial. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 5,5 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,39

kW
▼ -9 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,0

%

1.753 Speicher bei 4.274 Anlagen

Installiert

66,2 MW

Zubau 12 Mon.

5,5 MW

+8 %

Solaranlagen

4.274

Einwohner

47.776

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Soest?

Segmentierter PV-Zubau in Soest — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Soest wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-15 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -21 %
  • Gewerbe▼ -39 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Soest: 5.481 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
02652September 2025: 26 kW, Vorjahr 31 kWOktober 2025: 9 kW, Vorjahr 20 kWNovember 2025: 15 kW, Vorjahr 6 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 16 kWJanuar 2026: 13 kW, Vorjahr 13 kWFebruar 2026: 13 kW, Vorjahr 18 kWMärz 2026: 39 kW, Vorjahr 35 kWApril 2026: 36 kW, Vorjahr 52 kWMai 2026: 34 kW, Vorjahr 46 kWJuni 2026: 36 kW, Vorjahr 47 kWJuli 2026: 32 kW, Vorjahr 44 kWAugust 2026: 38 kW, Vorjahr 30 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0246492September 2025: 366 kW, Vorjahr 326 kWOktober 2025: 197 kW, Vorjahr 490 kWNovember 2025: 401 kW, Vorjahr 321 kWDezember 2025: 354 kW, Vorjahr 367 kWJanuar 2026: 263 kW, Vorjahr 492 kWFebruar 2026: 174 kW, Vorjahr 334 kWMärz 2026: 339 kW, Vorjahr 245 kWApril 2026: 196 kW, Vorjahr 316 kWMai 2026: 187 kW, Vorjahr 325 kWJuni 2026: 222 kW, Vorjahr 213 kWJuli 2026: 266 kW, Vorjahr 288 kWAugust 2026: 166 kW, Vorjahr 266 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
07852kSeptember 2025: 512 kW, Vorjahr 1.569 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 134 kW, Vorjahr 596 kWJanuar 2026: 457 kW, Vorjahr 487 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 72 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 825 kW, Vorjahr 100 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 227 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 162 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 96 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
04k8kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 8.415 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 4.029 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1.308 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
226 303 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
271 3,1 MW -21 %
Gewerbe
>30 kWp
12 2 MW -39 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 516 5,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Soest zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Soest, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Soest 376 Speicher mit zusammen 3,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +3 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+3 %
Anlagen
246
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-9 %
Anlagen
127
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
376
Kapazität
3,1 MWh
Ø/Anlage
8,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Soest im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Soest 1,39 kW
Ø Soest 1,92 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Soest liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Soest auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 41 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 1.753 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Soest setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

Soest liegt mit 4.274 Anlagen und 66,2 MW Gesamtleistung im bundesweiten Durchschnittsbereich – solide, mit Potenzial für die kommenden Jahre.

Einordnung

Mit Platz 14 von 14 und 60 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Soest zu den Vorreitern im Landkreis Soest. Bundesweit liegt die PV-Leistung pro Kopf noch unter dem Mittel. Angesichts steigender Strompreise und sinkender Modulkosten lohnt sich der Ausbau gerade hier.

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Welche Postleitzahl gehört zu Soest?

59494

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Soest — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Soest gibt es laut solarzubau.de aktuell 4.274 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 66,2 MW. Das entspricht 1,39 kW pro Einwohner.
1.753 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Soest [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-soest/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Soest installiert?

In Soest sind 66,2 MW PV-Leistung in 4.274 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 14 von 14 im Landkreis Soest. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 47.776 Einwohner entspricht der Bestand 1,39 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Soest im Vergleich da?

Mit 1,39 kW pro Einwohner liegt Soest unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Soest belegt Soest Platz 14 von 14. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Soest?

In Soest sind 1.753 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Soest?

In den letzten 12 Monaten wurden in Soest 5,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 516 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Soest?

Soest liegt im Landkreis Soest im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Soest gibt es insgesamt 14 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Soest?

In Soest entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 271 neuen Anlagen und 3,1 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 12 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Soest?

In Soest wurden in den letzten 12 Monaten 226 Balkonkraftwerke registriert (303 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Soest?

In Soest wurden in den letzten 12 Monaten 516 neue Solaranlagen mit insgesamt 5,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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