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172 % vom Ø
Überdurchschnittlich

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Wesel

Photovoltaik in Sonsbeck

72 % über Bundesdurchschnitt

Überdurchschnittlich – 1.173 Anlagen mit 22,8 MW Gesamtleistung

Sonsbeck, Landkreis Wesel (Nordrhein-Westfalen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.173 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 22,8 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 8.688 Einwohner sind das 2,62 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Sonsbeck liegt damit 72 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 13 Regionen in diesem Umfeld belegt Sonsbeck damit Platz 2 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,2 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 46 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 19 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

2,62

kW
▲ +72 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

543 Speicher bei 1.173 Anlagen

Installiert

22,8 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+5 %

Solaranlagen

1.173

Einwohner

8.688

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Sonsbeck?

Segmentierter PV-Zubau in Sonsbeck — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Sonsbeck setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-8 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -15 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▼ -72 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Sonsbeck: 1.245 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0917September 2025: 3 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 9 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 8 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 10 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 9 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 17 kW, Vorjahr 10 kWAugust 2026: 3 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
070139September 2025: 88 kW, Vorjahr 137 kWOktober 2025: 102 kW, Vorjahr 139 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 54 kWDezember 2025: 59 kW, Vorjahr 125 kWJanuar 2026: 77 kW, Vorjahr 59 kWFebruar 2026: 29 kW, Vorjahr 33 kWMärz 2026: 53 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 92 kW, Vorjahr 71 kWMai 2026: 48 kW, Vorjahr 106 kWJuni 2026: 61 kW, Vorjahr 19 kWJuli 2026: 133 kW, Vorjahr 66 kWAugust 2026: 37 kW, Vorjahr 89 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0348695September 2025: 0 kW, Vorjahr 57 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 86 kWDezember 2025: 131 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 695 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 100 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 81 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 95 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
04181September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 81 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
53 76 kW -15 %
Heimsegment
2–30 kWp
69 838 kW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
3 330 kW -72 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 126 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Sonsbeck zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Sonsbeck, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Sonsbeck 95 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 13,7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +35 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+35 %
Anlagen
52
Kapazität
271 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+18 %
Anlagen
39
Kapazität
524 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
-29 %
Anlagen
3
Kapazität
506 kWh
Ø/Anlage
168,7 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
95
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Sonsbeck im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Sonsbeck 2,62 kW
Ø Wesel 1,11 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Sonsbeck erzeugt pro Kopf deutlich mehr Solarstrom als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Sonsbeck auf?

Mit einer Speicherquote von 46 % gehört Sonsbeck zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 543 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

Beim Solarausbau hat Sonsbeck die Nase vorn: Die PV-Leistung pro Kopf übersteigt den Bundesdurchschnitt um das 1,7-Fache. Hinter den 22,8 MW Gesamtleistung stehen 1.173 Anlagen – von der privaten Dachanlage bis zum gewerblichen Solarkraftwerk.

Einordnung

Mit Platz 2 von 13 und 203 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Sonsbeck zu den Vorreitern im Landkreis Wesel. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 2,62 kW pro Einwohner setzen Sonsbeck deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Wesel

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Sonsbeck?

47665

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Sonsbeck — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Sonsbeck gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.173 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 22,8 MW. Das entspricht 2,62 kW pro Einwohner.
543 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Sonsbeck [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-sonsbeck/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Sonsbeck installiert?

In Sonsbeck sind 22,8 MW PV-Leistung in 1.173 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 13 im Landkreis Wesel. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 8.688 Einwohner entspricht der Bestand 2,62 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Sonsbeck im Vergleich da?

Mit 2,62 kW pro Einwohner liegt Sonsbeck über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Überdurchschnittlich" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wesel belegt Sonsbeck Platz 2 von 13. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Sonsbeck?

In Sonsbeck sind 543 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Sonsbeck?

In den letzten 12 Monaten wurden in Sonsbeck 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 126 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Sonsbeck?

Sonsbeck liegt im Landkreis Wesel im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Wesel gibt es insgesamt 13 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Sonsbeck?

In Sonsbeck entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 69 neuen Anlagen und 838 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 3 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Sonsbeck?

In Sonsbeck wurden in den letzten 12 Monaten 53 Balkonkraftwerke registriert (76 kW). Das sind -15 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Sonsbeck?

In Sonsbeck wurden in den letzten 12 Monaten 126 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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