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113 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Bayern · Neu-Ulm

Photovoltaik in Weißenhorn

Nah am Bundesdurchschnitt

1.695 Anlagen mit 24,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Weißenhorn, Landkreis Neu-Ulm (Bayern) zählt mit Stand 2026-08-28 1.695 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 24,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 14.186 Einwohner sind das 1,71 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Weißenhorn liegt damit 13 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 17 Regionen in diesem Umfeld belegt Weißenhorn damit Platz 12 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 8 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 41 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,71

kW
▲ +13 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,4

%

702 Speicher bei 1.695 Anlagen

Installiert

24,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+8 %

Solaranlagen

1.695

Einwohner

14.186

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Weißenhorn?

Segmentierter PV-Zubau in Weißenhorn — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Weißenhorn wächst das Heimsegment-Segment am stärksten (+40 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Heimsegment-Anlagen am stärksten zu (+40 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +11 %
  • Heimsegment▲ +40 %
  • Gewerbe▼ -89 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Weißenhorn: 1.830 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 4 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 4 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 4 kWFebruar 2026: 4 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 8 kWMai 2026: 7 kW, Vorjahr 13 kWJuni 2026: 20 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 18 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 16 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0103206September 2025: 174 kW, Vorjahr 110 kWOktober 2025: 190 kW, Vorjahr 130 kWNovember 2025: 70 kW, Vorjahr 55 kWDezember 2025: 147 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 124 kW, Vorjahr 206 kWFebruar 2026: 117 kW, Vorjahr 75 kWMärz 2026: 113 kW, Vorjahr 99 kWApril 2026: 114 kW, Vorjahr 81 kWMai 2026: 124 kW, Vorjahr 83 kWJuni 2026: 107 kW, Vorjahr 52 kWJuli 2026: 141 kW, Vorjahr 165 kWAugust 2026: 166 kW, Vorjahr 28 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0185369September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 270 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 207 kWJanuar 2026: 100 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 221 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 369 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 50 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 88 kWJuli 2026: 46 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
70 100 kW +11 %
Heimsegment
2–30 kWp
121 1,6 MW +40 %
Gewerbe
>30 kWp
2 145 kW -89 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 193 1,8 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Weißenhorn zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Weißenhorn, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Weißenhorn 156 Speicher mit zusammen 1,4 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +96 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+96 %
Anlagen
99
Kapazität
614 kWh
Ø/Anlage
6,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+9 %
Anlagen
55
Kapazität
735 kWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
2
Kapazität
76 kWh
Ø/Anlage
38 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
156
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Weißenhorn im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Weißenhorn 1,71 kW
Ø Neu-Ulm 2,06 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Weißenhorn liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Weißenhorn auf?

Mit einer Speicherquote von 41 % gehört Weißenhorn zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 702 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

24,3 MW aus 1.695 Anlagen: Weißenhorn liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Bayern ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Weißenhorn rangiert auf Platz 12 von 17 im Landkreis Neu-Ulm – der Landesvergleich zeigt noch ungenutztes Ausbaupotenzial. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Weißenhorn mit 1,71 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm

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Welche Postleitzahl gehört zu Weißenhorn?

89264

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Weißenhorn — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Weißenhorn gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.695 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24,3 MW. Das entspricht 1,71 kW pro Einwohner.
702 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Weißenhorn [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-weissenhorn/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Weißenhorn installiert?

In Weißenhorn sind 24,3 MW PV-Leistung in 1.695 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 12 von 17 im Landkreis Neu-Ulm. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 14.186 Einwohner entspricht der Bestand 1,71 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Weißenhorn im Vergleich da?

Mit 1,71 kW pro Einwohner liegt Weißenhorn über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Neu-Ulm belegt Weißenhorn Platz 12 von 17. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Weißenhorn?

In Weißenhorn sind 702 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Weißenhorn?

In den letzten 12 Monaten wurden in Weißenhorn 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 193 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Weißenhorn?

Weißenhorn liegt im Landkreis Neu-Ulm im Bundesland Bayern. Im Landkreis Neu-Ulm gibt es insgesamt 17 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Weißenhorn?

In Weißenhorn entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 121 neuen Anlagen und 1,6 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 2 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Weißenhorn?

In Weißenhorn wurden in den letzten 12 Monaten 70 Balkonkraftwerke registriert (100 kW). Das sind +11 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Weißenhorn?

In Weißenhorn wurden in den letzten 12 Monaten 193 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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