Zum Inhalt springen
Solarzubau Deutschland Logo

Landkreis Tübingen vs. Landkreis Zollernalbkreis

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Tübingen und der Landkreis Zollernalbkreis grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Zollernalbkreis erreicht 1,71 kW je Einwohner, der Landkreis Tübingen 1,08 kW, das ist 59 % mehr. In Summe sind es 251,9 MW (20.958 Anlagen) gegen 330,9 MW (21.571 Anlagen), beide in Baden-Württemberg. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Tübingen
2:4
Landkreis Zollernalbkreis
233.546Einwohner193.326
Solar Score
19
18
Leistung
251,9 MW
330,9 MW
Pro Kopf
1,08 kW
1,71 kW
Zubau/Kopf
0,10 kW
0,20 kW
Anlagen
20.958
21.571
Speicherquote
46,6%
42,5%
Landkreis Zollernalbkreis gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Große Anlagen erklären den Abstand hier kaum: Ihr Anteil an der Leistung liegt bei 37 % (Landkreis Tübingen) und 45 % (Landkreis Zollernalbkreis). Entscheidend ist die Dichte der Dachanlagen. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt im Landkreis Tübingen bei minus 22 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Zollernalbkreis bei plus 12 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt der Landkreis Zollernalbkreis vorn, beim Ausbautempo der Landkreis Zollernalbkreis, bei der Speicherquote der Landkreis Tübingen.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Tübingen oder Zollernalbkreis?

Der Landkreis Zollernalbkreis liegt vorn: 1,71 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,08 kW im Landkreis Tübingen, das ist 59 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (233.546 im Landkreis Tübingen, 193.326 im Landkreis Zollernalbkreis) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Tübingen oder im Landkreis Zollernalbkreis?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Zollernalbkreis 39,6 MW neue Leistung aus 2.571 Anlagen hinzu, im Landkreis Tübingen 24,3 MW aus 2.668 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,205 kW gegenüber 0,104 kW, der Landkreis Zollernalbkreis baut also derzeit 97 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Tübingen oder im Landkreis Zollernalbkreis?

Der Landkreis Tübingen kommt auf eine Speicherquote von 46,6 % (9.771 Batteriespeicher auf 20.958 Solaranlagen), der Landkreis Zollernalbkreis auf 42,5 % (9.177 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

Teile diesen Vergleich:X / TwitterLinkedIn

Im interaktiven Vergleichstool öffnen | Alle Nachbarkreis-Vergleiche | Baden-Württemberg

Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.