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Kiel vs. Landkreis Plön

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Kiel und der Landkreis Plön grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Plön erreicht 1,20 kW je Einwohner, Kiel 0,23 kW, das ist 5,3-mal so viel. In Summe sind es 56,8 MW (6.213 Anlagen) gegen 156,1 MW (11.737 Anlagen), beide in Schleswig-Holstein. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Kiel
1:5
Landkreis Plön
252.668Einwohner130.609
Solar Score
19
23
Leistung
56,8 MW
156,1 MW
Pro Kopf
0,23 kW
1,20 kW
Zubau/Kopf
0,04 kW
0,18 kW
Anlagen
6.213
11.737
Speicherquote
50,6%
50,4%
Landkreis Plön gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 41 % der Leistung in Kiel und 49 % im Landkreis Plön. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau in Kiel um plus 13 % verändert, im Landkreis Plön um plus 66 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Plön führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Plön beim aktuellen Zubau, Kiel bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Kiel oder Plön?

Der Landkreis Plön liegt vorn: 1,20 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,23 kW in Kiel, das ist 5,3-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (252.668 in Kiel, 130.609 im Landkreis Plön) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Kiel oder im Landkreis Plön?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Plön 23,4 MW neue Leistung aus 1.701 Anlagen hinzu, in Kiel 9,9 MW aus 1.184 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,179 kW gegenüber 0,039 kW, der Landkreis Plön baut also derzeit 4,6-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Kiel oder im Landkreis Plön?

Kiel kommt auf eine Speicherquote von 50,6 % (3.146 Batteriespeicher auf 6.213 Solaranlagen), der Landkreis Plön auf 50,4 % (5.918 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.