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Landkreis Freising vs. Landkreis München

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Freising hat mit 2,42 kW je Einwohner 2,5-mal so viel Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis München (0,97 kW). Absolut stehen 446,1 MW aus 18.814 Anlagen im Landkreis Freising 345,4 MW aus 23.981 Anlagen im Landkreis München gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Freising
3:3
Landkreis München
184.564Einwohner354.396
Solar Score
20
24
Leistung
446,1 MW
345,4 MW
Pro Kopf
2,42 kW
0,97 kW
Zubau/Kopf
0,26 kW
0,20 kW
Anlagen
18.814
23.981
Speicherquote
41,7%
53,0%

Woher der Unterschied kommt

Ein Teil des Abstands ist Struktur, nicht Dachfleiß: Im Landkreis Freising entfallen 64 % der Leistung auf Gewerbe- und Freiflächenanlagen über 30 kW, im Landkreis München sind es 49 %. Wenige große Parks heben die Pro-Kopf-Zahl stärker als tausend Hausdächer. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Freising um plus 5 % verändert, im Landkreis München um plus 74 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Freising führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Freising beim aktuellen Zubau, der Landkreis München bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Freising oder Landkreis München?

Der Landkreis Freising liegt vorn: 2,42 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,97 kW im Landkreis München, das ist 2,5-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (184.564 im Landkreis Freising, 354.396 im Landkreis München) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Freising oder im Landkreis München?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Freising 47,1 MW neue Leistung aus 1.927 Anlagen hinzu, im Landkreis München 71,5 MW aus 3.227 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,255 kW gegenüber 0,202 kW, der Landkreis Freising baut also derzeit 26 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Freising oder im Landkreis München?

Der Landkreis München kommt auf eine Speicherquote von 53,0 % (12.698 Batteriespeicher auf 23.981 Solaranlagen), der Landkreis Freising auf 41,7 % (7.843 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.