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Landkreis Ebersberg vs. Landkreis München

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Ebersberg und der Landkreis München grenzen aneinander, beim Solarausbau trennt sie einiges: Der Landkreis Ebersberg erreicht 1,63 kW je Einwohner, der Landkreis München 0,97 kW, das ist 67 % mehr. In Summe sind es 234,4 MW (14.785 Anlagen) gegen 345,4 MW (23.981 Anlagen), beide in Bayern. Datenstand im Marktstammdatenregister: 27.10.2026.

Landkreis Ebersberg
2:4
Landkreis München
144.225Einwohner354.396
Solar Score
21
24
Leistung
234,4 MW
345,4 MW
Pro Kopf
1,63 kW
0,97 kW
Zubau/Kopf
0,28 kW
0,20 kW
Anlagen
14.785
23.981
Speicherquote
45,2%
53,0%
Landkreis München gewinnt 4 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 48 % der Leistung im Landkreis Ebersberg und 49 % im Landkreis München. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Ebersberg um plus 80 % verändert, im Landkreis München um plus 74 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Ebersberg führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Ebersberg beim aktuellen Zubau, der Landkreis München bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Ebersberg oder Landkreis München?

Der Landkreis Ebersberg liegt vorn: 1,63 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 0,97 kW im Landkreis München, das ist 67 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (144.225 im Landkreis Ebersberg, 354.396 im Landkreis München) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Ebersberg oder im Landkreis München?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Ebersberg 40,6 MW neue Leistung aus 1.524 Anlagen hinzu, im Landkreis München 71,5 MW aus 3.227 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,281 kW gegenüber 0,202 kW, der Landkreis Ebersberg baut also derzeit 39 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Ebersberg oder im Landkreis München?

Der Landkreis München kommt auf eine Speicherquote von 53,0 % (12.698 Batteriespeicher auf 23.981 Solaranlagen), der Landkreis Ebersberg auf 45,2 % (6.689 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.