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Landkreis Ebersberg vs. Landkreis Rosenheim

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Rosenheim hat mit 1,81 kW je Einwohner 12 % mehr Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis Ebersberg (1,63 kW). Absolut stehen 234,4 MW aus 14.785 Anlagen im Landkreis Ebersberg 468,7 MW aus 31.943 Anlagen im Landkreis Rosenheim gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Ebersberg
3:3
Landkreis Rosenheim
144.225Einwohner258.637
Solar Score
21
18
Leistung
234,4 MW
468,7 MW
Pro Kopf
1,63 kW
1,81 kW
Zubau/Kopf
0,28 kW
0,18 kW
Anlagen
14.785
31.943
Speicherquote
45,2%
42,2%

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 48 % der Leistung im Landkreis Ebersberg und 33 % im Landkreis Rosenheim. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau im Landkreis Ebersberg um plus 80 % verändert, im Landkreis Rosenheim um plus 6 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Rosenheim führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Ebersberg beim aktuellen Zubau, der Landkreis Ebersberg bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Ebersberg oder Landkreis Rosenheim?

Der Landkreis Rosenheim liegt vorn: 1,81 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,63 kW im Landkreis Ebersberg, das ist 12 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (144.225 im Landkreis Ebersberg, 258.637 im Landkreis Rosenheim) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Ebersberg oder im Landkreis Rosenheim?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Ebersberg 40,6 MW neue Leistung aus 1.524 Anlagen hinzu, im Landkreis Rosenheim 47,3 MW aus 3.044 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,281 kW gegenüber 0,183 kW, der Landkreis Ebersberg baut also derzeit 54 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Ebersberg oder im Landkreis Rosenheim?

Der Landkreis Ebersberg kommt auf eine Speicherquote von 45,2 % (6.689 Batteriespeicher auf 14.785 Solaranlagen), der Landkreis Rosenheim auf 42,2 % (13.469 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.