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Amberg vs. Landkreis Amberg-Sulzbach

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat mit 5,12 kW je Einwohner 2,6-mal so viel Photovoltaik-Leistung installiert wie Amberg (1,93 kW). Absolut stehen 82,3 MW aus 3.568 Anlagen in Amberg 532,6 MW aus 17.467 Anlagen im Landkreis Amberg-Sulzbach gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Amberg
1:5
Landkreis Amberg-Sulzbach
42.553Einwohner103.982
Solar Score
17
23
Leistung
82,3 MW
532,6 MW
Pro Kopf
1,93 kW
5,12 kW
Zubau/Kopf
0,10 kW
0,47 kW
Anlagen
3.568
17.467
Speicherquote
41,2%
33,7%
Landkreis Amberg-Sulzbach gewinnt 5 von 6 Kategorien

Woher der Unterschied kommt

Strukturell ähneln sich beide Kreise: Gewerbe- und Freiflächenanlagen stellen 67 % der Leistung in Amberg und 70 % im Landkreis Amberg-Sulzbach. Der Unterschied entsteht also überwiegend auf den Dächern. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum hat sich der Zubau in Amberg um plus 2 % verändert, im Landkreis Amberg-Sulzbach um minus 42 %.

Kurz gesagt: Der Landkreis Amberg-Sulzbach führt beim Bestand je Einwohner, der Landkreis Amberg-Sulzbach beim aktuellen Zubau, Amberg bei der Speicherquote.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Amberg oder Amberg-Sulzbach?

Der Landkreis Amberg-Sulzbach liegt vorn: 5,12 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 1,93 kW in Amberg, das ist 2,6-mal so viel. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (42.553 in Amberg, 103.982 im Landkreis Amberg-Sulzbach) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, in Amberg oder im Landkreis Amberg-Sulzbach?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Amberg-Sulzbach 49,0 MW neue Leistung aus 1.616 Anlagen hinzu, in Amberg 4,2 MW aus 432 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,471 kW gegenüber 0,098 kW, der Landkreis Amberg-Sulzbach baut also derzeit 4,8-mal so schnell aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, in Amberg oder im Landkreis Amberg-Sulzbach?

Amberg kommt auf eine Speicherquote von 41,2 % (1.470 Batteriespeicher auf 3.568 Solaranlagen), der Landkreis Amberg-Sulzbach auf 33,7 % (5.895 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.