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Landkreis Amberg-Sulzbach vs. Landkreis Schwandorf

Photovoltaik im Nachbarschaftsvergleich: Bestand je Einwohner, Zubau der letzten zwölf Monate, Speicherquote. Stand 27.10.2026.

Der Landkreis Amberg-Sulzbach hat mit 5,12 kW je Einwohner 17 % mehr Photovoltaik-Leistung installiert wie der Landkreis Schwandorf (4,36 kW). Absolut stehen 532,6 MW aus 17.467 Anlagen im Landkreis Amberg-Sulzbach 651,3 MW aus 23.900 Anlagen im Landkreis Schwandorf gegenüber, beide in Bayern. Grundlage sind die Meldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur mit Stand 27.10.2026.

Landkreis Amberg-Sulzbach
3:3
Landkreis Schwandorf
103.982Einwohner149.312
Solar Score
23
22
Leistung
532,6 MW
651,3 MW
Pro Kopf
5,12 kW
4,36 kW
Zubau/Kopf
0,47 kW
0,61 kW
Anlagen
17.467
23.900
Speicherquote
33,7%
33,7%

Woher der Unterschied kommt

Große Anlagen erklären den Abstand hier kaum: Ihr Anteil an der Leistung liegt bei 70 % (Landkreis Amberg-Sulzbach) und 65 % (Landkreis Schwandorf). Entscheidend ist die Dichte der Dachanlagen. Beim Tempo zeigt der Vorjahresvergleich: Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt im Landkreis Amberg-Sulzbach bei minus 42 % gegenüber den zwölf Monaten davor, im Landkreis Schwandorf bei plus 65 %.

Bilanz: Beim Bestand pro Kopf liegt der Landkreis Amberg-Sulzbach vorn, beim Ausbautempo der Landkreis Schwandorf, bei der Speicherquote der Landkreis Amberg-Sulzbach.

Häufige Fragen zum Vergleich

Häufige Fragen

Wer hat mehr Photovoltaik pro Kopf: Amberg-Sulzbach oder Schwandorf?

Der Landkreis Amberg-Sulzbach liegt vorn: 5,12 kW installierte Leistung je Einwohner gegenüber 4,36 kW im Landkreis Schwandorf, das ist 17 % mehr. Die Pro-Kopf-Zahl bezieht die gesamte gemeldete Leistung auf die Einwohner (103.982 im Landkreis Amberg-Sulzbach, 149.312 im Landkreis Schwandorf) und ist damit für unterschiedlich große Kreise vergleichbar. Sie reagiert allerdings stark auf einzelne Freiflächenparks, weshalb der Blick auf die Anlagenstruktur weiter oben dazugehört.

Wo wächst der Solarausbau schneller, im Landkreis Amberg-Sulzbach oder im Landkreis Schwandorf?

In den letzten zwölf Monaten kamen im Landkreis Schwandorf 91,7 MW neue Leistung aus 2.156 Anlagen hinzu, im Landkreis Amberg-Sulzbach 49,0 MW aus 1.616 Anlagen. Je Einwohner sind das 0,614 kW gegenüber 0,471 kW, der Landkreis Schwandorf baut also derzeit 30 % schneller aus. Der Zwölf-Monats-Zeitraum glättet die Saisonalität der Inbetriebnahmen; die jüngsten Wochen sind wegen des Meldeverzugs im Register noch unvollständig.

Wo ist die Speicherquote höher, im Landkreis Amberg-Sulzbach oder im Landkreis Schwandorf?

Der Landkreis Amberg-Sulzbach kommt auf eine Speicherquote von 33,7 % (5.895 Batteriespeicher auf 17.467 Solaranlagen), der Landkreis Schwandorf auf 33,7 % (8.048 Speicher). Die Quote zeigt, wie stark der Ausbau auf Eigenverbrauch ausgerichtet ist: Wo viele Hausdächer und wenige Großanlagen stehen, fällt sie höher aus, weil Freiflächenparks in der Regel ohne Speicher einspeisen. Bundesweit liegt der Wert bei rund 40 Prozent.

Weitere Nachbarschaftsvergleiche

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Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, Stand 27.10.2026. Einwohner: Statistisches Bundesamt.