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118 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt
↑ Aufsteiger

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Euskirchen

Photovoltaik in Zülpich

Nah am Bundesdurchschnitt

2.556 Anlagen mit 39,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Zülpich, Landkreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 39,2 MW, verteilt auf 2.556 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 21.780 Einwohner sind das 1,80 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Zülpich liegt damit 18 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Zülpich damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 8,1 MW, das entspricht etwa 21 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 48 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,80

kW
▲ +18 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,9

%

1.225 Speicher bei 2.556 Anlagen

Installiert

39,2 MW

Zubau 12 Mon.

8,1 MW

+21 %

Solaranlagen

2.556

Einwohner

21.780

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zülpich?

Segmentierter PV-Zubau in Zülpich — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Zülpich wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+1231 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+1231 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +12 %
  • Heimsegment▼ -12 %
  • Gewerbe▲ +1231 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zülpich: 8.076 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01734September 2025: 28 kW, Vorjahr 15 kWOktober 2025: 8 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 18 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 23 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 25 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 34 kWAugust 2026: 20 kW, Vorjahr 25 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0156312September 2025: 230 kW, Vorjahr 215 kWOktober 2025: 145 kW, Vorjahr 241 kWNovember 2025: 103 kW, Vorjahr 192 kWDezember 2025: 171 kW, Vorjahr 146 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 271 kWFebruar 2026: 110 kW, Vorjahr 214 kWMärz 2026: 220 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 110 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 81 kW, Vorjahr 142 kWJuni 2026: 208 kW, Vorjahr 134 kWJuli 2026: 312 kW, Vorjahr 258 kWAugust 2026: 171 kW, Vorjahr 197 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02k4kSeptember 2025: 0 kW, Vorjahr 79 kWOktober 2025: 1.998 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3.830 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 126 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 165 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
142 212 kW +12 %
Heimsegment
2–30 kWp
171 2 MW -12 %
Gewerbe
>30 kWp
3 5,9 MW +1231 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 320 8,1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zülpich zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zülpich, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zülpich 248 Speicher mit zusammen 2,2 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,1 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +18 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+18 %
Anlagen
143
Kapazität
745 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+15 %
Anlagen
99
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
14,2 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
30 kWh
Ø/Anlage
30 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
248
Kapazität
2,2 MWh
Ø/Anlage
9,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Zülpich im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zülpich 1,80 kW
Ø Euskirchen 1,72 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Zülpich liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Zülpich auf?

Mit einer Speicherquote von 48 % gehört Zülpich zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.225 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

2.556 Solaranlagen erzeugen in Zülpich eine Gesamtleistung von 39,2 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Mit Platz 4 von 11 und 108 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Zülpich zu den Vorreitern im Landkreis Euskirchen. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Zülpich mit 1,80 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Euskirchen

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Welche Postleitzahl gehört zu Zülpich?

53909

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zülpich — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zülpich gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.556 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 39,2 MW. Das entspricht 1,80 kW pro Einwohner.
1.225 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zülpich [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zuelpich/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zülpich installiert?

In Zülpich sind 39,2 MW PV-Leistung in 2.556 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 11 im Landkreis Euskirchen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.780 Einwohner entspricht der Bestand 1,80 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zülpich im Vergleich da?

Mit 1,80 kW pro Einwohner liegt Zülpich über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Euskirchen belegt Zülpich Platz 4 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zülpich?

In Zülpich sind 1.225 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zülpich?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zülpich 8,1 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 320 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 21 Prozent – rund 21 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zülpich?

Zülpich liegt im Landkreis Euskirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Euskirchen gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zülpich?

In Zülpich entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 3 neuen Anlagen und 5,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 171 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zülpich?

In Zülpich wurden in den letzten 12 Monaten 142 Balkonkraftwerke registriert (212 kW). Das sind +12 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zülpich?

In Zülpich wurden in den letzten 12 Monaten 320 neue Solaranlagen mit insgesamt 8,1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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