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117 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Euskirchen

Photovoltaik in Zülpich

Solaranlagen
2.616 Anlagen
Installierte Leistung
39,7 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,82 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

2.616 Anlagen mit 39,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Zülpich?

Zülpich, Landkreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 39,7 MW, verteilt auf 2.616 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 21.780 Einwohner sind das 1,82 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Zülpich liegt damit 17 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Zülpich damit Platz 4 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 6,2 MW, das entspricht etwa 16 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 49 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 15 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,83

kW
▲ +17 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,9

%

1.278 Speicher bei 2.616 Anlagen

Installiert

39,7 MW

Zubau 12 Mon.

6,2 MW

+16 %

Solaranlagen

2.616

Einwohner

21.780

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Zülpich?

Segmentierter PV-Zubau in Zülpich — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Zülpich wächst das Gewerbe-Segment am stärksten (+64 % vs. Vorjahr). Gewerbe bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+64 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +1 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbe▲ +64 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Zülpich: 6.180 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01733November 2025: 10 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 13 kW, Vorjahr 6 kWJanuar 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 20 kW, Vorjahr 7 kWMärz 2026: 23 kW, Vorjahr 25 kWApril 2026: 17 kW, Vorjahr 22 kWMai 2026: 26 kW, Vorjahr 14 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 33 kW, Vorjahr 33 kWAugust 2026: 22 kW, Vorjahr 25 kWSeptember 2026: 15 kW, Vorjahr 26 kWOktober 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0164328November 2025: 103 kW, Vorjahr 192 kWDezember 2025: 171 kW, Vorjahr 146 kWJanuar 2026: 122 kW, Vorjahr 271 kWFebruar 2026: 110 kW, Vorjahr 235 kWMärz 2026: 220 kW, Vorjahr 135 kWApril 2026: 139 kW, Vorjahr 95 kWMai 2026: 109 kW, Vorjahr 119 kWJuni 2026: 239 kW, Vorjahr 130 kWJuli 2026: 328 kW, Vorjahr 258 kWAugust 2026: 212 kW, Vorjahr 197 kWSeptember 2026: 251 kW, Vorjahr 230 kWOktober 2026: 99 kW, Vorjahr 145 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
02k4kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 70 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 3.830 kWApril 2026: 31 kW, Vorjahr 126 kWMai 2026: 0 kW, Vorjahr 165 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kW, Vorjahr 1.998 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
135 202 kW +1 %
Heimsegment
2–30 kWp
181 2,1 MW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
2 3,9 MW +64 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 319 6,2 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Zülpich zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Zülpich, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Zülpich 255 Speicher mit zusammen 2,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +24 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+24 %
Anlagen
145
Kapazität
756 kWh
Ø/Anlage
5,2 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+17 %
Anlagen
107
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
14 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
2
Kapazität
80 kWh
Ø/Anlage
40 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
255
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Zülpich im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Zülpich 1,83 kW
Ø Euskirchen 1,75 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Zülpich liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Zülpich auf?

Mit einer Speicherquote von 49 % gehört Zülpich zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 1.278 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

2.616 Solaranlagen erzeugen in Zülpich eine Gesamtleistung von 39,7 MW. Pro Kopf entspricht das in etwa dem deutschen Durchschnitt – eine solide Ausgangslage für weiteres Wachstum.

Einordnung

Mit Platz 4 von 11 und 105 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Zülpich zu den Vorreitern im Landkreis Euskirchen. Deutschlandweit eingeordnet schneidet Zülpich mit 1,82 kW pro Einwohner leicht überdurchschnittlich ab.

Gemeinden im Landkreis Euskirchen

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Zülpich: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

15,2 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

49 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

319 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Zülpich ist eine Mittelstadt; den Bestand prägen Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. 78 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 10,4 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 45 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 49 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Beim aktuellen Zubau liegt Zülpich über dem Bundesdurchschnitt: 319 neue Anlagen mit 6,2 MW in zwölf Monaten, 284 Watt je Einwohner, klar über dem Tempo Nordrhein-Westfalens. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 31 % beschleunigt.

In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten, ab 2026 auch bei Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Zülpich?

53909

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Zülpich — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Zülpich gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.616 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 39,7 MW. Das entspricht 1,83 kW pro Einwohner.
1.278 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,9 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Zülpich [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-zuelpich/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Zülpich installiert?

In Zülpich sind 39,7 MW PV-Leistung in 2.616 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 11 im Landkreis Euskirchen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 21.780 Einwohner entspricht der Bestand 1,82 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Zülpich im Vergleich da?

Mit 1,83 kW pro Einwohner liegt Zülpich über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Euskirchen belegt Zülpich Platz 4 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Zülpich?

In Zülpich sind 1.278 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,9 % bezogen auf die Solaranlagen. Zülpich liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Zülpich?

In den letzten 12 Monaten wurden in Zülpich 6,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 319 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 284 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und mehr als Nordrhein-Westfalen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 16 Prozent – rund 16 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Zülpich üblich?

Eine typische Dachanlage in Zülpich hat 10,4 kWp; das ist der Durchschnitt der 2.037 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 78 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Mittelstadt wie Zülpich stehen dahinter überwiegend Einfamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Gewerbedächer in ähnlichen Anteilen. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 45 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 484 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Zülpich?

Zülpich liegt im Landkreis Euskirchen im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Euskirchen gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Zülpich?

In Zülpich entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 2 neuen Anlagen und 3,9 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 181 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Zülpich?

In Zülpich wurden in den letzten 12 Monaten 135 Balkonkraftwerke registriert (202 kW). Das sind +1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Zülpich?

In Zülpich wurden in den letzten 12 Monaten 319 neue Solaranlagen mit insgesamt 6,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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