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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Osterholz

Photovoltaik in Worpswede

22 % unter Bundesdurchschnitt

805 Anlagen mit 11,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Worpswede, Landkreis Osterholz (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 805 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 11,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 9.328 Einwohner sind das 1,19 kW pro Kopf, verglichen mit 1,52 kW im bundesweiten Mittel – Worpswede liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Im Vergleich der 11 Regionen in diesem Umfeld belegt Worpswede damit Platz 5 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,7 MW, das entspricht etwa 6 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 51 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 14 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,19

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

50,6

%

407 Speicher bei 805 Anlagen

Installiert

11,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,7 MW

+6 %

Solaranlagen

805

Einwohner

9.328

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Worpswede?

Segmentierter PV-Zubau in Worpswede — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Worpswede trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Heimsegment (-10 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -24 %
  • Heimsegment▼ -10 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Worpswede: 716 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0816September 2025: 9 kW, Vorjahr 14 kWOktober 2025: 4 kW, Vorjahr 6 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 7 kWDezember 2025: 1 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 2 kW, Vorjahr 6 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 5 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 5 kWMai 2026: 12 kW, Vorjahr 7 kWJuni 2026: 7 kW, Vorjahr 9 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 16 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
04997September 2025: 74 kW, Vorjahr 70 kWOktober 2025: 60 kW, Vorjahr 42 kWNovember 2025: 34 kW, Vorjahr 76 kWDezember 2025: 77 kW, Vorjahr 39 kWJanuar 2026: 21 kW, Vorjahr 75 kWFebruar 2026: 37 kW, Vorjahr 31 kWMärz 2026: 76 kW, Vorjahr 79 kWApril 2026: 27 kW, Vorjahr 35 kWMai 2026: 89 kW, Vorjahr 81 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 71 kWJuli 2026: 59 kW, Vorjahr 97 kWAugust 2026: 27 kW, Vorjahr 19 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
068136September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 136 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
50 71 kW -24 %
Heimsegment
2–30 kWp
60 646 kW -10 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 110 716 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Worpswede zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Worpswede, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Worpswede 87 Speicher mit zusammen 654 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +38 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+5 %
Anlagen
63
Kapazität
324 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+38 %
Anlagen
24
Kapazität
329 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
87
Kapazität
654 kWh
Ø/Anlage
7,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Worpswede im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Worpswede 1,19 kW
Ø Osterholz 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Worpswede hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Worpswede auf?

Mit einer Speicherquote von 51 % gehört Worpswede zu den Regionen, in denen Batteriespeicher fast zum Standard gehören – 407 Systeme sind bereits installiert.

Überblick

11,1 MW Solarleistung aus 805 Anlagen – Worpswede hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Niedersachsen gegeben.

Einordnung

Worpswede belegt aktuell Platz 5 von 11 im Landkreis Osterholz. Mit zusätzlichem Zubau kann die Region weiter aufsteigen. Bundesweit betrachtet liegt Worpswede mit 1,19 kW pro Kopf noch unter dem Durchschnitt – hier ist spürbar Luft nach oben.

Gemeinden im Landkreis Osterholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Worpswede?

27726

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Worpswede — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Worpswede gibt es laut solarzubau.de aktuell 805 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 11,1 MW. Das entspricht 1,19 kW pro Einwohner.
407 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 50,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Worpswede [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-worpswede/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Worpswede installiert?

In Worpswede sind 11,1 MW PV-Leistung in 805 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 5 von 11 im Landkreis Osterholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.328 Einwohner entspricht der Bestand 1,19 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Worpswede im Vergleich da?

Mit 1,19 kW pro Einwohner liegt Worpswede unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osterholz belegt Worpswede Platz 5 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Worpswede?

In Worpswede sind 407 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 50,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Worpswede?

In den letzten 12 Monaten wurden in Worpswede 0,7 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 110 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Worpswede?

Worpswede liegt im Landkreis Osterholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osterholz gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Worpswede?

In Worpswede entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 60 neuen Anlagen und 646 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 50 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Worpswede?

In Worpswede wurden in den letzten 12 Monaten 50 Balkonkraftwerke registriert (71 kW). Das sind -24 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Worpswede?

In Worpswede wurden in den letzten 12 Monaten 110 neue Solaranlagen mit insgesamt 716 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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