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78 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Niedersachsen · Hameln-Pyrmont

Photovoltaik in Aerzen

22 % unter Bundesdurchschnitt

1.204 Anlagen mit 12,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Aerzen, Landkreis Hameln-Pyrmont (Niedersachsen) zählt mit Stand 2026-08-28 1.204 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 12,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Bei 10.424 Einwohnern entspricht das 1,18 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Aerzen liegt damit 22 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 4 von 8 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,0 MW neue Leistung hinzu – rund 8 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 46 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 10 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,18

kW
▼ -22 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

46,3

%

558 Speicher bei 1.204 Anlagen

Installiert

12,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,0 MW

+8 %

Solaranlagen

1.204

Einwohner

10.424

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Aerzen?

Segmentierter PV-Zubau in Aerzen — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Aerzen wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -2 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Aerzen: 1.009 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01020September 2025: 7 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2025: 13 kW, Vorjahr 8 kWNovember 2025: 6 kW, Vorjahr 2 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 4 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 12 kW, Vorjahr 17 kWMai 2026: 16 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 14 kW, Vorjahr 8 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 12 kWAugust 2026: 9 kW, Vorjahr 8 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
084167September 2025: 51 kW, Vorjahr 88 kWOktober 2025: 167 kW, Vorjahr 67 kWNovember 2025: 43 kW, Vorjahr 73 kWDezember 2025: 54 kW, Vorjahr 78 kWJanuar 2026: 64 kW, Vorjahr 40 kWFebruar 2026: 34 kW, Vorjahr 96 kWMärz 2026: 55 kW, Vorjahr 37 kWApril 2026: 57 kW, Vorjahr 84 kWMai 2026: 56 kW, Vorjahr 95 kWJuni 2026: 147 kW, Vorjahr 88 kWJuli 2026: 104 kW, Vorjahr 53 kWAugust 2026: 50 kW, Vorjahr 96 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
02549September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 49 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
86 127 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
73 882 kW -2 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 159 1 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Aerzen zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Aerzen, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Aerzen 122 Speicher mit zusammen 973 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +6 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
80
Kapazität
411 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+6 %
Anlagen
41
Kapazität
531 kWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
122
Kapazität
973 kWh
Ø/Anlage
8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Aerzen im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Aerzen 1,18 kW
Ø Hameln-Pyrmont 0,89 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Aerzen hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Aerzen auf?

Auffällig hoch: 46 % aller Solaranlagen in Aerzen laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

Aerzen zählt bislang 1.204 Solaranlagen mit 12,3 MW Gesamtleistung. Verglichen mit dem Bundesdurchschnitt ist hier noch deutlich Ausbaupotenzial vorhanden.

Einordnung

Im Vergleich innerhalb des Landkreises Hameln-Pyrmont steht Aerzen auf Platz 4 von 8. Bei gezieltem Ausbau ist ein besseres Ranking erreichbar. Im deutschlandweiten Vergleich besteht noch Aufholbedarf. Die gute Nachricht: Fallende Modulpreise machen den Einstieg in Solar so günstig wie nie.

Gemeinden im Landkreis Hameln-Pyrmont

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Welche Postleitzahl gehört zu Aerzen?

31855

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Aerzen — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Aerzen gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.204 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 12,3 MW. Das entspricht 1,18 kW pro Einwohner.
558 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 46,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Aerzen [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-aerzen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Aerzen installiert?

In Aerzen sind 12,3 MW PV-Leistung in 1.204 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 4 von 8 im Landkreis Hameln-Pyrmont. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 10.424 Einwohner entspricht der Bestand 1,18 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Aerzen im Vergleich da?

Mit 1,18 kW pro Einwohner liegt Aerzen unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Hameln-Pyrmont belegt Aerzen Platz 4 von 8. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Aerzen?

In Aerzen sind 558 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 46,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Aerzen?

In den letzten 12 Monaten wurden in Aerzen 1,0 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 159 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 8 Prozent – rund 8 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Aerzen?

Aerzen liegt im Landkreis Hameln-Pyrmont im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Hameln-Pyrmont gibt es insgesamt 8 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Aerzen?

In Aerzen entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 73 neuen Anlagen und 882 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 86 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Aerzen?

In Aerzen wurden in den letzten 12 Monaten 86 Balkonkraftwerke registriert (127 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Aerzen?

In Aerzen wurden in den letzten 12 Monaten 159 neue Solaranlagen mit insgesamt 1 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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