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114 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Niedersachsen · Osterholz

Photovoltaik in Grasberg

Nah am Bundesdurchschnitt

833 Anlagen mit 13,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Grasberg, Landkreis Osterholz in Niedersachsen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 13,3 MW, verteilt auf 833 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 7.714 Einwohnern entspricht das 1,73 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Grasberg liegt damit 14 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 3 von 11 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,2 MW neue Leistung hinzu – rund 9 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 49 % und eine mittlere Anlagengröße von 16 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,73

kW
▲ +14 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

49,1

%

409 Speicher bei 833 Anlagen

Installiert

13,3 MW

Zubau 12 Mon.

1,2 MW

+9 %

Solaranlagen

833

Einwohner

7.714

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Grasberg?

Segmentierter PV-Zubau in Grasberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Grasberg wird vom Gewerbe-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-6 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -6 %
  • Heimsegment▼ -37 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Grasberg: 1.170 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01019September 2025: 4 kW, Vorjahr 7 kWOktober 2025: 7 kW, Vorjahr 3 kWNovember 2025: 3 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 1 kWMärz 2026: 8 kW, Vorjahr 11 kWApril 2026: 18 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 19 kWJuni 2026: 10 kW, Vorjahr 5 kWJuli 2026: 11 kW, Vorjahr 3 kWAugust 2026: 8 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
059118September 2025: 41 kW, Vorjahr 82 kWOktober 2025: 31 kW, Vorjahr 56 kWNovember 2025: 57 kW, Vorjahr 83 kWDezember 2025: 70 kW, Vorjahr 54 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 49 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 107 kWMärz 2026: 16 kW, Vorjahr 29 kWApril 2026: 83 kW, Vorjahr 45 kWMai 2026: 58 kW, Vorjahr 118 kWJuni 2026: 42 kW, Vorjahr 41 kWJuli 2026: 20 kW, Vorjahr 96 kWAugust 2026: 62 kW, Vorjahr 32 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0499998September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 178 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 998 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 73 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 416 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
56 78 kW -6 %
Heimsegment
2–30 kWp
44 495 kW -37 %
Gewerbe
>30 kWp
4 594 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 105 1,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Grasberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Grasberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Grasberg 73 Speicher mit zusammen 811 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,1 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-23 %
Anlagen
49
Kapazität
238 kWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
23
Kapazität
316 kWh
Ø/Anlage
13,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
258 kWh
Ø/Anlage
258 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
73
Kapazität
811 kWh
Ø/Anlage
11,1 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Grasberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Grasberg 1,73 kW
Ø Osterholz 1,12 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Grasberg liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Grasberg auf?

Auffällig hoch: 49 % aller Solaranlagen in Grasberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Grasberg sind 833 PV-Anlagen mit zusammen 13,3 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Grasberg belegt Platz 3 von 11 im Landkreis Osterholz – leicht oberhalb des Landesmittels. Im bundesweiten Vergleich liegt die PV-Leistung pro Kopf über dem Durchschnitt – Grasberg nutzt sein Solarpotenzial bereits gut.

Gemeinden im Landkreis Osterholz

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Grasberg?

28879

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Grasberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Grasberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 833 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,3 MW. Das entspricht 1,73 kW pro Einwohner.
409 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 49,1 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Grasberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-grasberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Grasberg installiert?

In Grasberg sind 13,3 MW PV-Leistung in 833 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 3 von 11 im Landkreis Osterholz. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 7.714 Einwohner entspricht der Bestand 1,73 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Grasberg im Vergleich da?

Mit 1,73 kW pro Einwohner liegt Grasberg über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Osterholz belegt Grasberg Platz 3 von 11. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Grasberg?

In Grasberg sind 409 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 49,1 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Grasberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Grasberg 1,2 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 105 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 9 Prozent – rund 9 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Grasberg?

Grasberg liegt im Landkreis Osterholz im Bundesland Niedersachsen. Im Landkreis Osterholz gibt es insgesamt 11 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Grasberg?

In Grasberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 4 neuen Anlagen und 594 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 44 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Grasberg?

In Grasberg wurden in den letzten 12 Monaten 56 Balkonkraftwerke registriert (78 kW). Das sind -6 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Grasberg?

In Grasberg wurden in den letzten 12 Monaten 105 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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