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108 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Thüringen · Wartburgkreis

Photovoltaik in Werra-Suhl-Tal

Solaranlagen
581 Anlagen
Installierte Leistung
10,1 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,68 kW pro Kopf

Nah am Bundesdurchschnitt

581 Anlagen mit 10,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Werra-Suhl-Tal?

Werra-Suhl-Tal, Landkreis Wartburgkreis (Thüringen) zählt mit Stand 2026-10-27 581 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 10,1 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 6.028 Einwohner sind das 1,68 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Werra-Suhl-Tal liegt damit 8 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 28 Regionen in diesem Umfeld belegt Werra-Suhl-Tal damit Platz 10 – ein Platz im vorderen Feld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 0,5 MW, das entspricht etwa 5 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 49 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 17 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,68

kW
▲ +8 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

48,7

%

283 Speicher bei 581 Anlagen

Installiert

10,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,5 MW

+5 %

Solaranlagen

581

Einwohner

6.028

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Werra-Suhl-Tal?

Segmentierter PV-Zubau in Werra-Suhl-Tal — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Werra-Suhl-Tal trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+17 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +17 %
  • Heimsegment▼ -6 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Vorjahreswert

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Werra-Suhl-Tal: 504 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0918November 2025: 4 kW, Vorjahr 5 kWDezember 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWJanuar 2026: 3 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 6 kW, Vorjahr 3 kWMärz 2026: 17 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 8 kW, Vorjahr 4 kWMai 2026: 14 kW, Vorjahr 18 kWJuni 2026: 12 kW, Vorjahr 17 kWJuli 2026: 7 kW, Vorjahr 7 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 10 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 1 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
04487November 2025: 16 kW, Vorjahr 67 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 48 kWJanuar 2026: 87 kWFebruar 2026: 38 kW, Vorjahr 42 kWMärz 2026: 35 kW, Vorjahr 44 kWApril 2026: 16 kW, Vorjahr 61 kWMai 2026: 51 kW, Vorjahr 12 kWJuni 2026: 64 kW, Vorjahr 49 kWJuli 2026: 14 kW, Vorjahr 63 kWAugust 2026: 8 kWSeptember 2026: 5 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 64 kW, Vorjahr 29 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe — kein Zubau in den letzten 24 Monaten
Freifläche
024November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 4 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
60 93 kW +17 %
Heimsegment
2–30 kWp
33 398 kW -6 %
Gewerbe
>30 kWp
— — nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
1 4 kW —
Gesamt 95 504 kW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Werra-Suhl-Tal zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Werra-Suhl-Tal, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Werra-Suhl-Tal 79 Speicher mit zusammen 553 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +31 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+31 %
Anlagen
56
Kapazität
259 kWh
Ø/Anlage
4,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+19 %
Anlagen
21
Kapazität
279 kWh
Ø/Anlage
13,3 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
79
Kapazität
553 kWh
Ø/Anlage
7 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Werra-Suhl-Tal im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Werra-Suhl-Tal 1,68 kW
Ø Wartburgkreis 1,66 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Werra-Suhl-Tal liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Werra-Suhl-Tal auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 49 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 283 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Werra-Suhl-Tal setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

10,1 MW aus 581 Anlagen: Werra-Suhl-Tal liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Thüringen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Werra-Suhl-Tal reiht sich auf Platz 10 von 28 im Landkreis Wartburgkreis ein – nahe am Landesdurchschnitt. Bundesweit betrachtet steht Werra-Suhl-Tal überdurchschnittlich da. Die 1,68 kW pro Einwohner zeigen eine aktive Beteiligung am Solarausbau.

Gemeinden im Landkreis Wartburgkreis

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Werra-Suhl-Tal: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

17,4 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

49 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

95 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Kleinstadt bringt Werra-Suhl-Tal vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 54 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,0 kWp. Gewerbeanlagen über 30 kWp stellen 50 % der Leistung, Hallen- und Betriebsdächer tragen den Ausbau hier stärker als Wohnhäuser. 49 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 84 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (95 Anlagen, 0,5 MW) gehört Werra-Suhl-Tal zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Thüringens. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das Tempo mit minus 2 % weitgehend stabil.

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Werra-Suhl-Tal?

99837

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Werra-Suhl-Tal — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Werra-Suhl-Tal gibt es laut solarzubau.de aktuell 581 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 10,1 MW. Das entspricht 1,68 kW pro Einwohner.
283 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 48,7 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Werra-Suhl-Tal [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-werra-suhl-tal/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Werra-Suhl-Tal installiert?

In Werra-Suhl-Tal sind 10,1 MW PV-Leistung in 581 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 10 von 28 im Landkreis Wartburgkreis. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 6.028 Einwohner entspricht der Bestand 1,68 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Werra-Suhl-Tal im Vergleich da?

Mit 1,68 kW pro Einwohner liegt Werra-Suhl-Tal über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Wartburgkreis belegt Werra-Suhl-Tal Platz 10 von 28. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Werra-Suhl-Tal?

In Werra-Suhl-Tal sind 283 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 48,7 % bezogen auf die Solaranlagen. Werra-Suhl-Tal liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Werra-Suhl-Tal?

In den letzten 12 Monaten wurden in Werra-Suhl-Tal 0,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 95 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 84 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Thüringen insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 5 Prozent – rund 5 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Werra-Suhl-Tal üblich?

Eine typische Dachanlage in Werra-Suhl-Tal hat 10,0 kWp; das ist der Durchschnitt der 316 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 54 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Werra-Suhl-Tal stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Gewerbeanlagen über 30 kWp kommen auf 50 % der Leistung; für Betriebe sind Anlagen im Bereich von 50 bis 300 kWp hier üblich. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 243 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Werra-Suhl-Tal?

Werra-Suhl-Tal liegt im Landkreis Wartburgkreis im Bundesland Thüringen. Im Landkreis Wartburgkreis gibt es insgesamt 28 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Werra-Suhl-Tal?

In Werra-Suhl-Tal entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 33 neuen Anlagen und 398 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 60 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Werra-Suhl-Tal?

In Werra-Suhl-Tal wurden in den letzten 12 Monaten 60 Balkonkraftwerke registriert (93 kW). Das sind +17 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen in Werra-Suhl-Tal?

In Werra-Suhl-Tal wurden in den letzten 12 Monaten 1 Freiflächenanlagen zugebaut (4 kW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Werra-Suhl-Tal?

In Werra-Suhl-Tal wurden in den letzten 12 Monaten 95 neue Solaranlagen mit insgesamt 504 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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