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Aufholpotenzial
⚡ Speicher-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · München

Photovoltaik in Kirchheim b. München

36 % unter Bundesdurchschnitt

1.071 Anlagen mit 13,1 MW – Daten, Trends und Vergleich

Kirchheim b. München, Landkreis München in Bayern kommt mit Stand 2026-08-28 auf 1.071 Solaranlagen und 13,1 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 13.392 Einwohnern entspricht das 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Kirchheim b. München liegt damit 36 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 15 von 29 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 0,9 MW neue Leistung hinzu – rund 7 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 54 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

0,98

kW
▼ -36 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

53,6

%

574 Speicher bei 1.071 Anlagen

Installiert

13,1 MW

Zubau 12 Mon.

0,9 MW

+7 %

Solaranlagen

1.071

Einwohner

13.392

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Kirchheim b. München?

Segmentierter PV-Zubau in Kirchheim b. München — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Kirchheim b. München trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Stärkster Rückgang bei Balkonkraftwerk (-19 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -19 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbekein Vorjahreswert
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Kirchheim b. München: 923 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713September 2025: 6 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 6 kW, Vorjahr 5 kWNovember 2025: 4 kW, Vorjahr 10 kWDezember 2025: 4 kW, Vorjahr 3 kWJanuar 2026: 7 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 2 kW, Vorjahr 8 kWMärz 2026: 13 kW, Vorjahr 8 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 12 kWMai 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 5 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 6 kW, Vorjahr 9 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
071142September 2025: 25 kW, Vorjahr 133 kWOktober 2025: 68 kW, Vorjahr 142 kWNovember 2025: 80 kW, Vorjahr 121 kWDezember 2025: 71 kW, Vorjahr 61 kWJanuar 2026: 55 kW, Vorjahr 24 kWFebruar 2026: 14 kW, Vorjahr 64 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 121 kWApril 2026: 61 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 93 kW, Vorjahr 86 kWJuni 2026: 91 kW, Vorjahr 27 kWJuli 2026: 51 kW, Vorjahr 27 kWAugust 2026: 57 kW, Vorjahr 104 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
0184367September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kW, Vorjahr 99 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 170 kWMärz 2026: 126 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 92 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 367 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
55 66 kW -19 %
Heimsegment
2–30 kWp
76 666 kW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
1 126 kW
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 136 923 kW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Kirchheim b. München zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Kirchheim b. München, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchheim b. München 105 Speicher mit zusammen 833 kWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 7,9 kWh pro Anlage.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
-18 %
Anlagen
71
Kapazität
400 kWh
Ø/Anlage
5,6 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-27 %
Anlagen
33
Kapazität
426 kWh
Ø/Anlage
12,9 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
105
Kapazität
833 kWh
Ø/Anlage
7,9 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Kirchheim b. München im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Kirchheim b. München 0,98 kW
Ø München 0,95 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Kirchheim b. München hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Kirchheim b. München auf?

574 Batteriespeicher ergänzen die PV-Anlagen in Kirchheim b. München – eine Quote von 54 %. Wer hier Solar installiert, investiert häufig auch in Speicher, um den eigenen Strom rund um die Uhr nutzen zu können.

Überblick

In Kirchheim b. München stehen bislang 1.071 Solaranlagen mit insgesamt 13,1 MW. Das liegt noch unter dem Bundesdurchschnitt, zeigt aber zugleich das Potenzial, das in der Region steckt.

Einordnung

Platz 15 von 29 im Landkreis München: Kirchheim b. München liegt unter dem Landesdurchschnitt, mit klarem Aufholpotenzial nach oben. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 0,98 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis München

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Welche Postleitzahl gehört zu Kirchheim b. München?

85551

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Kirchheim b. München — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Kirchheim b. München gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.071 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 13,1 MW. Das entspricht 0,98 kW pro Einwohner.
574 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 53,6 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Kirchheim b. München [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-kirchheim-b-muenchen/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Kirchheim b. München installiert?

In Kirchheim b. München sind 13,1 MW PV-Leistung in 1.071 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 29 im Landkreis München. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 13.392 Einwohner entspricht der Bestand 0,98 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Kirchheim b. München im Vergleich da?

Mit 0,98 kW pro Einwohner liegt Kirchheim b. München unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis München belegt Kirchheim b. München Platz 15 von 29. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Kirchheim b. München?

In Kirchheim b. München sind 574 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 53,6 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Kirchheim b. München?

In den letzten 12 Monaten wurden in Kirchheim b. München 0,9 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 136 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Kirchheim b. München?

Kirchheim b. München liegt im Landkreis München im Bundesland Bayern. Im Landkreis München gibt es insgesamt 29 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Kirchheim b. München?

In Kirchheim b. München entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 76 neuen Anlagen und 666 kW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 1 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Kirchheim b. München?

In Kirchheim b. München wurden in den letzten 12 Monaten 55 Balkonkraftwerke registriert (66 kW). Das sind -19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Kirchheim b. München?

In Kirchheim b. München wurden in den letzten 12 Monaten 136 neue Solaranlagen mit insgesamt 923 kW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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