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70 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Heinsberg

Photovoltaik in Wassenberg

30 % unter Bundesdurchschnitt

2.119 Anlagen mit 20,9 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wassenberg, Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen kommt mit Stand 2026-08-28 auf 2.119 Solaranlagen und 20,9 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 19.713 Einwohnern entspricht das 1,06 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Wassenberg liegt damit 30 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 8 von 10 im regionalen Vergleich, ein Wert im hinteren Drittel. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 2,4 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 47 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 9,8 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,06

kW
▼ -30 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

47,4

%

1.004 Speicher bei 2.119 Anlagen

Installiert

20,9 MW

Zubau 12 Mon.

2,4 MW

+11 %

Solaranlagen

2.119

Einwohner

19.713

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Wassenberg?

Segmentierter PV-Zubau in Wassenberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Wassenberg trägt das Heimsegment-Segment den Zubau der letzten zwölf Monate.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+8 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +8 %
  • Heimsegment▲ +8 %
  • Gewerbe▼ -63 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Wassenberg: 2.356 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01835September 2025: 13 kW, Vorjahr 25 kWOktober 2025: 5 kW, Vorjahr 22 kWNovember 2025: 12 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 11 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 5 kW, Vorjahr 11 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 22 kW, Vorjahr 13 kWApril 2026: 20 kW, Vorjahr 15 kWMai 2026: 27 kW, Vorjahr 22 kWJuni 2026: 19 kW, Vorjahr 20 kWJuli 2026: 35 kW, Vorjahr 25 kWAugust 2026: 14 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
0134267September 2025: 182 kW, Vorjahr 238 kWOktober 2025: 192 kW, Vorjahr 115 kWNovember 2025: 173 kW, Vorjahr 188 kWDezember 2025: 149 kW, Vorjahr 176 kWJanuar 2026: 206 kW, Vorjahr 55 kWFebruar 2026: 76 kW, Vorjahr 156 kWMärz 2026: 113 kW, Vorjahr 120 kWApril 2026: 181 kW, Vorjahr 204 kWMai 2026: 125 kW, Vorjahr 165 kWJuni 2026: 267 kW, Vorjahr 182 kWJuli 2026: 196 kW, Vorjahr 203 kWAugust 2026: 152 kW, Vorjahr 65 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 66 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 100 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 61 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 77 kW, Vorjahr 79 kWMai 2026: 77 kW, Vorjahr 44 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
126 191 kW +8 %
Heimsegment
2–30 kWp
167 2 MW +8 %
Gewerbe
>30 kWp
2 154 kW -63 %
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 295 2,4 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Wassenberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Wassenberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Wassenberg 241 Speicher mit zusammen 2,1 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,6 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +19 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
136
Kapazität
687 kWh
Ø/Anlage
5,1 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
104
Kapazität
1,4 MWh
Ø/Anlage
13 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Anlagen
1
Kapazität
31 kWh
Ø/Anlage
31 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
241
Kapazität
2,1 MWh
Ø/Anlage
8,6 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Wassenberg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Wassenberg 1,06 kW
Ø Heinsberg 1,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Wassenberg hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Wassenberg auf?

Auffällig hoch: 47 % aller Solaranlagen in Wassenberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

20,9 MW Solarleistung aus 2.119 Anlagen – Wassenberg hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Nordrhein-Westfalen gegeben.

Einordnung

Wassenberg belegt Platz 8 von 10 im Landkreis Heinsberg – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,06 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Gemeinden im Landkreis Heinsberg

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Welche Postleitzahl gehört zu Wassenberg?

41849

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Wassenberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Wassenberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 2.119 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 20,9 MW. Das entspricht 1,06 kW pro Einwohner.
1.004 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 47,4 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Wassenberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-wassenberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Wassenberg installiert?

In Wassenberg sind 20,9 MW PV-Leistung in 2.119 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 8 von 10 im Landkreis Heinsberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 19.713 Einwohner entspricht der Bestand 1,06 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Wassenberg im Vergleich da?

Mit 1,06 kW pro Einwohner liegt Wassenberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Heinsberg belegt Wassenberg Platz 8 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Wassenberg?

In Wassenberg sind 1.004 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 47,4 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Wassenberg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Wassenberg 2,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 295 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 11 Prozent – rund 11 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Wassenberg?

Wassenberg liegt im Landkreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Heinsberg gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Wassenberg?

In Wassenberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 167 neuen Anlagen und 2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 126 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Wassenberg?

In Wassenberg wurden in den letzten 12 Monaten 126 Balkonkraftwerke registriert (191 kW). Das sind +8 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Wassenberg?

In Wassenberg wurden in den letzten 12 Monaten 295 neue Solaranlagen mit insgesamt 2,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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