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104 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Gemeinde in Nordrhein-Westfalen · Heinsberg

Photovoltaik in Waldfeucht

Nah am Bundesdurchschnitt

1.276 Anlagen mit 14,7 MW – Daten, Trends und Vergleich

Waldfeucht, Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 14,7 MW, verteilt auf 1.276 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 9.242 Einwohnern entspricht das 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, Waldfeucht liegt damit 4 % über dem Bundeswert. Das reicht für Platz 2 von 10 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 1,5 MW neue Leistung hinzu – rund 10 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Die Speicherquote von 42 % und eine mittlere Anlagengröße von 11 kW zeichnen zusammen das Bild der örtlichen Anlagenstruktur – von der Balkonanlage bis zum Gewerbedach. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,59

kW
▲ +4 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

41,8

%

533 Speicher bei 1.276 Anlagen

Installiert

14,7 MW

Zubau 12 Mon.

1,5 MW

+10 %

Solaranlagen

1.276

Einwohner

9.242

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Waldfeucht?

Segmentierter PV-Zubau in Waldfeucht — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Waldfeucht setzt weiter auf Heimsegment — das Segment bestimmt den Großteil des Zubaus.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+16 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +16 %
  • Heimsegment▲ +4 %
  • Gewerbekein Zubau
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Waldfeucht: 1.477 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
01224September 2025: 5 kW, Vorjahr 3 kWOktober 2025: 3 kW, Vorjahr 10 kWNovember 2025: 1 kW, Vorjahr 3 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 8 kW, Vorjahr 2 kWFebruar 2026: 8 kW, Vorjahr 6 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 10 kWApril 2026: 13 kW, Vorjahr 14 kWMai 2026: 20 kW, Vorjahr 4 kWJuni 2026: 24 kW, Vorjahr 12 kWJuli 2026: 12 kW, Vorjahr 9 kWAugust 2026: 4 kW, Vorjahr 13 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
085170September 2025: 131 kW, Vorjahr 152 kWOktober 2025: 106 kW, Vorjahr 103 kWNovember 2025: 162 kW, Vorjahr 89 kWDezember 2025: 87 kW, Vorjahr 102 kWJanuar 2026: 111 kW, Vorjahr 133 kWFebruar 2026: 170 kW, Vorjahr 160 kWMärz 2026: 102 kW, Vorjahr 40 kWApril 2026: 124 kW, Vorjahr 163 kWMai 2026: 122 kW, Vorjahr 119 kWJuni 2026: 68 kW, Vorjahr 101 kWJuli 2026: 81 kW, Vorjahr 79 kWAugust 2026: 103 kW, Vorjahr 78 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
050100September 2025: 0 kWOktober 2025: 0 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 62 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 44 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
77 106 kW +16 %
Heimsegment
2–30 kWp
110 1,4 MW +4 %
Gewerbe
>30 kWp
nicht vertreten
Freifläche
Freifläche
nicht vertreten
Gesamt 189 1,5 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Waldfeucht zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Waldfeucht, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldfeucht 149 Speicher mit zusammen 1,3 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,5 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher klein mit einem Plus von +52 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+52 %
Anlagen
93
Kapazität
532 kWh
Ø/Anlage
5,7 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
54
Kapazität
732 kWh
Ø/Anlage
13,6 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
Nicht vertreten
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
149
Kapazität
1,3 MWh
Ø/Anlage
8,5 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie steht Waldfeucht im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Waldfeucht 1,59 kW
Ø Heinsberg 1,24 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Waldfeucht liegt über dem bundesweiten Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt an Waldfeucht auf?

Auffällig hoch: 42 % aller Solaranlagen in Waldfeucht laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

14,7 MW aus 1.276 Anlagen: Waldfeucht liegt beim Solarausbau nah am deutschen Durchschnitt. Für Nordrhein-Westfalen ist das ein typischer Wert, der weiteres Wachstum ermöglicht.

Einordnung

Innerhalb des Landkreises Heinsberg belegt Waldfeucht Platz 2 von 10 – ganze 83 % über dem Landesdurchschnitt. Mit 1,59 kW pro Kopf liegt Waldfeucht über dem Bundesdurchschnitt – ein solides Ergebnis im deutschlandweiten Vergleich.

Gemeinden im Landkreis Heinsberg

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Welche Postleitzahl gehört zu Waldfeucht?

52525

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Waldfeucht — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Waldfeucht gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.276 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 14,7 MW. Das entspricht 1,59 kW pro Einwohner.
533 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 41,8 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Waldfeucht [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-waldfeucht/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Waldfeucht installiert?

In Waldfeucht sind 14,7 MW PV-Leistung in 1.276 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt die Gemeinde Platz 2 von 10 im Landkreis Heinsberg. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 9.242 Einwohner entspricht der Bestand 1,59 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Waldfeucht im Vergleich da?

Mit 1,59 kW pro Einwohner liegt Waldfeucht über dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Gemeinde wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Heinsberg belegt Waldfeucht Platz 2 von 10. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Waldfeucht?

In Waldfeucht sind 533 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 41,8 % bezogen auf die Solaranlagen. Das ist ein überdurchschnittlich hoher Wert. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Waldfeucht?

In den letzten 12 Monaten wurden in Waldfeucht 1,5 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 189 neue Anlagen. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 10 Prozent – rund 10 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Waldfeucht?

Waldfeucht liegt im Landkreis Heinsberg im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Landkreis Heinsberg gibt es insgesamt 10 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Waldfeucht?

In Waldfeucht entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 110 neuen Anlagen und 1,4 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Balkonkraftwerk-Segment mit 77 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Waldfeucht?

In Waldfeucht wurden in den letzten 12 Monaten 77 Balkonkraftwerke registriert (106 kW). Das sind +16 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Waldfeucht?

In Waldfeucht wurden in den letzten 12 Monaten 189 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,5 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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