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82 % vom Ø
Im Bundesdurchschnitt

Landkreis in Nordrhein-Westfalen

Photovoltaik im Landkreis Heinsberg

Nah am Bundesdurchschnitt

27.193 Anlagen mit 328,2 MW – Daten, Trends und Vergleich

Rang 14 von 53
Zubau-Rang 24 von 53
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Der Landkreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen verzeichnet mit Stand 2026-08-28 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 328,2 MW, verteilt auf 27.193 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Bei 263.681 Einwohnern entspricht das 1,25 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,52 kW, der Landkreis Heinsberg liegt damit 18 % unter dem Bundeswert. Das reicht für Platz 14 von 53 im regionalen Vergleich, damit gehört die Region zur Spitzengruppe. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 37,2 MW neue Leistung hinzu – rund 11 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 44 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 12 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-08-28), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,25

kW
▼ -18 % vs. Bundesdurchschnitt

Sehr hohe Speicherquote

43,5

%

11.832 Speicher bei 27.193 Anlagen

Installiert

328,2 MW

Zubau 12 Mon.

37,2 MW

+11 %

Solaranlagen

27.193

Speicher

11.832

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Heinsberg?

Segmentierter PV-Zubau in Heinsberg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

In Heinsberg wächst das Freifläche-Segment am stärksten (+400 % vs. Vorjahr). Heimsegment bleibt der Zubau-Motor.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Freifläche-Anlagen am stärksten zu (+400 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +0 %
  • Heimsegment▼ -4 %
  • Gewerbe▼ -45 %
  • Freifläche▲ +400 %

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Heinsberg: 37.163 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0167334September 2025: 205 kW, Vorjahr 210 kWOktober 2025: 142 kW, Vorjahr 159 kWNovember 2025: 102 kW, Vorjahr 105 kWDezember 2025: 104 kW, Vorjahr 70 kWJanuar 2026: 90 kW, Vorjahr 80 kWFebruar 2026: 101 kW, Vorjahr 131 kWMärz 2026: 245 kW, Vorjahr 246 kWApril 2026: 253 kW, Vorjahr 250 kWMai 2026: 311 kW, Vorjahr 272 kWJuni 2026: 268 kW, Vorjahr 288 kWJuli 2026: 334 kW, Vorjahr 297 kWAugust 2026: 233 kW, Vorjahr 288 kWSepNovJanMärMaiJul
Heimsegment
01k3kSeptember 2025: 1.821 kW, Vorjahr 2.622 kWOktober 2025: 2.018 kW, Vorjahr 2.510 kWNovember 2025: 2.229 kW, Vorjahr 2.186 kWDezember 2025: 1.958 kW, Vorjahr 2.027 kWJanuar 2026: 2.242 kW, Vorjahr 2.600 kWFebruar 2026: 1.652 kW, Vorjahr 2.347 kWMärz 2026: 2.025 kW, Vorjahr 1.593 kWApril 2026: 2.135 kW, Vorjahr 2.013 kWMai 2026: 2.316 kW, Vorjahr 2.015 kWJuni 2026: 2.459 kW, Vorjahr 1.847 kWJuli 2026: 2.792 kW, Vorjahr 2.547 kWAugust 2026: 1.343 kW, Vorjahr 1.840 kWSepNovJanMärMaiJul
Gewerbe
09152kSeptember 2025: 275 kW, Vorjahr 612 kWOktober 2025: 1.238 kW, Vorjahr 343 kWNovember 2025: 99 kW, Vorjahr 316 kWDezember 2025: 258 kW, Vorjahr 314 kWJanuar 2026: 528 kW, Vorjahr 939 kWFebruar 2026: 69 kW, Vorjahr 139 kWMärz 2026: 431 kW, Vorjahr 1.830 kWApril 2026: 245 kW, Vorjahr 778 kWMai 2026: 276 kW, Vorjahr 106 kWJuni 2026: 412 kW, Vorjahr 110 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 618 kWAugust 2026: 200 kW, Vorjahr 1.250 kWSepNovJanMärMaiJul
Freifläche
02k3kSeptember 2025: 0 kWOktober 2025: 3.094 kWNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 1.000 kW, Vorjahr 12 kWJanuar 2026: 1.508 kWFebruar 2026: 10 kW, Vorjahr 17 kWMärz 2026: 0 kW, Vorjahr 317 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 206 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 569 kWAugust 2026: 0 kWSepNovJanMärMaiJul

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
1.614 2,4 MW +0 %
Heimsegment
2–30 kWp
2.107 25 MW -4 %
Gewerbe
>30 kWp
41 4 MW -45 %
Freifläche
Freifläche
5 5,6 MW +400 %
Gesamt 3.802 37,2 MW
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

Wie sind die Größenklassen definiert?

Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Heinsberg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Heinsberg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Heinsberg 2.933 Speicher mit zusammen 26,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 9,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +47 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+19 %
Anlagen
1.717
Kapazität
9,3 MWh
Ø/Anlage
5,4 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+7 %
Anlagen
1.163
Kapazität
15,6 MWh
Ø/Anlage
13,4 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+47 %
Anlagen
28
Kapazität
1,9 MWh
Ø/Anlage
66,4 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
2.933
Kapazität
26,9 MWh
Ø/Anlage
9,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-08-28

18 % unter dem Bundesdurchschnitt

Solarleistung pro Einwohner im Vergleich

Heinsberg 1,25 kW
Ø Nordrhein-Westfalen 0,87 kW
Ø Deutschland 1,52 kW

Heinsberg liegt knapp unter dem Durchschnitt – mit Potenzial nach oben

kW pro Einwohner · Stand: 2026-08-28

Was fällt auf?

Auffällig hoch: 44 % aller Solaranlagen in Heinsberg laufen mit Batteriespeicher. Das deutet auf eine bewusste Eigenverbrauchsstrategie der Anlagenbetreiber hin.

Überblick

In Heinsberg sind 27.193 PV-Anlagen mit zusammen 328,2 MW installiert. Die Region bewegt sich damit im bundesweiten Mittelfeld – mit Raum nach oben.

Einordnung

Heinsberg belegt Platz 14 von 53 in Nordrhein-Westfalen – leicht oberhalb des Landesmittels. Im deutschlandweiten Vergleich zeigt sich bei 1,25 kW pro Einwohner noch Nachholbedarf, der sich mit weiterem Zubau schließen lässt.

Heinsberg führt mit 63,1 MW

10 Gemeinden im Landkreis Heinsberg

Wo passiert der Zubau jetzt?

Top-5 Gemeinden nach Zubau der letzten 12 Monate im Landkreis Heinsberg

Wie schneidet Nordrhein-Westfalen insgesamt ab?

Vergleiche alle 53 Landkreise und Städte in Nordrhein-Westfalen im vollständigen Ranking.

Nordrhein-Westfalen-Ranking ansehen →

Postleitzahlen im Landkreis Heinsberg

4181241836418444184952511525255253152538

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten im Kreis Heinsberg — Stand 28. August 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

Im Kreis Heinsberg gibt es laut solarzubau.de aktuell 27.193 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 328,2 MW. Das entspricht 1,25 kW pro Einwohner.
11.832 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 43,5 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Heinsberg [Datensatz, Stand 2026-08-28]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-landkreis-heinsberg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist im Landkreis Heinsberg installiert?

Im Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) sind aktuell 328,2 MW Photovoltaik-Leistung in 27.193 Anlagen installiert (Stand: 2026-08-28). Damit belegt der Landkreis Platz 14 von 53 in Nordrhein-Westfalen. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 263.681 Einwohner entspricht der Bestand 1,25 kW pro Kopf.

Wie steht der Landkreis Heinsberg im Vergleich da?

Mit 1,25 kW pro Einwohner liegt der Landkreis Heinsberg unter dem Bundesdurchschnitt von 1,52 kW. Die Region wird als „Im Bundesdurchschnitt" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Regionen besser als die absolute Leistung, weil sie Einwohnerzahl und Siedlungsdichte herausrechnet. Sie hat aber eine Schwäche: Große Freiflächenanlagen schlagen in dünn besiedelten Kreisen stärker durch als in Ballungsräumen. Für eine belastbare Einordnung lohnt deshalb der zusätzliche Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und darauf, wie sich der Zubau auf Dach- und Freiflächenanlagen verteilt.

Wie hoch ist die Speicherquote im Landkreis Heinsberg?

Im Landkreis Heinsberg sind 11.832 Batteriespeicher registriert. Das entspricht einer Speicherquote von 43,5 % bezogen auf die 27.193 Solaranlagen. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung zielt. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind. Speicher werden im Marktstammdatenregister als eigene Einheit erfasst, weshalb sich die Quote überhaupt regional berechnen lässt.

Wie viel Solarzubau gab es im Landkreis Heinsberg zuletzt?

In den letzten 12 Monaten wurden im Landkreis Heinsberg 37,2 MW neue PV-Leistung installiert. Das entspricht rund 11 % des gesamten Anlagenbestands. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke.

Welche Gemeinde im Landkreis Heinsberg hat die meiste Solarleistung?

Die solarstärkste Gemeinde im Landkreis Heinsberg ist Heinsberg mit 63,1 MW installierter Leistung. Insgesamt gehören 10 Gemeinden zum Landkreis. Die absolute Leistung sagt dabei zunächst wenig über die Ausbaugeschwindigkeit aus: Größere Gemeinden führen die Liste fast zwangsläufig an, weil sie mehr Dächer und mehr Fläche haben. Aussagekräftiger für einen fairen Vergleich ist die Leistung pro Einwohner, nach der auf dieser Seite das Ranking der Gemeinden sortiert ist. Eine einzelne Freiflächenanlage kann eine kleine Gemeinde dort allerdings weit nach oben tragen, ohne dass die Hausdächer stärker belegt wären.

In welchem Bundesland liegt Heinsberg?

Heinsberg ist ein Landkreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Nordrhein-Westfalen hat insgesamt 53 Landkreise und kreisfreie Städte. Auf der Bundesland-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Jede Anlage ist damit genau einer Gemeinde zugeordnet und jede Gemeinde genau einem Kreis, weshalb sich die Zahlen sauber zu Kreis-, Landes- und Bundeswerten aufsummieren lassen.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau im Landkreis Heinsberg?

Im Landkreis Heinsberg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 2.107 neuen Anlagen und 25 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Freifläche-Segment mit 5 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es im Landkreis Heinsberg?

Im Landkreis Heinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 1.614 Balkonkraftwerke registriert (2,4 MW). Das sind +0 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Gibt es Freiflächenanlagen im Landkreis Heinsberg?

Im Landkreis Heinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 5 Freiflächenanlagen zugebaut (5,6 MW). Freiflächenanlagen sind zahlenmäßig eine kleine Minderheit, tragen aber einen erheblichen Teil der installierten Leistung — eine einzelne Anlage erreicht die Leistung von hunderten Hausdächern. Für kleine Gemeinden hat das eine wichtige Folge: Eine einzige Freiflächenanlage kann die Kennzahl Leistung pro Kopf vervielfachen, ohne dass auf den Dächern vor Ort mehr passiert wäre. Wo dieser Wert auffällig hoch liegt, lohnt deshalb ein Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße, bevor man auf besonders aktive Hauseigentümer schließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau im Landkreis Heinsberg?

Im Landkreis Heinsberg wurden in den letzten 12 Monaten 3.802 neue Solaranlagen mit insgesamt 37,2 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-08-28 · Methodik & Quellen

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