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306 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Landshut

Photovoltaik in Vilsbiburg

Solaranlagen
1.925 Anlagen
Installierte Leistung
58,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,77 kW pro Kopf

3,1× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Vilsbiburg?

Vilsbiburg, Landkreis Landshut in Bayern kommt mit Stand 2026-10-27 auf 1.925 Solaranlagen und 58,3 MW installierte Leistung – erfasst im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, das jede in Deutschland angemeldete Solaranlage verzeichnet. Bei 12.237 Einwohnern entspricht das 4,77 kW installierter Leistung pro Kopf – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 1,56 kW, Vilsbiburg liegt damit ein Vielfaches des bundesweiten Durchschnitts (3,1-fach) – meist ein Zeichen für eine oder mehrere große Freiflächenanlagen bei vergleichsweise wenigen Einwohnern. Das reicht für Platz 15 von 35 im regionalen Vergleich, ein solider Platz im Mittelfeld. Allein in den vergangenen zwölf Monaten kamen 3,4 MW neue Leistung hinzu – rund 6 % des gesamten Bestands sind jünger als ein Jahr. Von den registrierten Anlagen sind 31 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 30 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,77

kW
▲ +206 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

31,2

%

600 Speicher bei 1.925 Anlagen

Installiert

58,3 MW

Zubau 12 Mon.

3,4 MW

+6 %

Solaranlagen

1.925

Einwohner

12.237

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Vilsbiburg?

Segmentierter PV-Zubau in Vilsbiburg — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der Zubau in Vilsbiburg verschiebt sich: Gewerbe legt um 254 % zu — der stärkste Treiber im Segment-Mix.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+254 %).

  • Balkonkraftwerk▼ -37 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▲ +254 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Vilsbiburg: 3.380 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0510November 2025: 1 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 2 kW, Vorjahr 2 kWJanuar 2026: 1 kW, Vorjahr 5 kWFebruar 2026: 3 kW, Vorjahr 5 kWMärz 2026: 6 kW, Vorjahr 6 kWApril 2026: 9 kW, Vorjahr 9 kWMai 2026: 3 kW, Vorjahr 10 kWJuni 2026: 4 kW, Vorjahr 6 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 8 kWAugust 2026: 7 kW, Vorjahr 5 kWSeptember 2026: 3 kW, Vorjahr 9 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 4 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0195390November 2025: 134 kW, Vorjahr 136 kWDezember 2025: 74 kW, Vorjahr 154 kWJanuar 2026: 138 kW, Vorjahr 390 kWFebruar 2026: 47 kW, Vorjahr 86 kWMärz 2026: 70 kW, Vorjahr 12 kWApril 2026: 158 kW, Vorjahr 151 kWMai 2026: 107 kW, Vorjahr 138 kWJuni 2026: 162 kW, Vorjahr 182 kWJuli 2026: 289 kW, Vorjahr 155 kWAugust 2026: 130 kW, Vorjahr 73 kWSeptember 2026: 101 kW, Vorjahr 50 kWOktober 2026: 67 kW, Vorjahr 75 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0475950November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 844 kW, Vorjahr 338 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 48 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 99 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 83 kWOktober 2026: 950 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche — kein Zubau in den letzten 24 Monaten

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
32 44 kW -37 %
Heimsegment
2–30 kWp
116 1,5 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
5 1,8 MW +254 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 155 3,4 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Vilsbiburg zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Vilsbiburg, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Vilsbiburg 146 Speicher mit zusammen 1,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 11,4 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Heimspeicher groß mit einem Plus von +91 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+25 %
Anlagen
73
Kapazität
498 kWh
Ø/Anlage
6,8 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
+91 %
Anlagen
66
Kapazität
889 kWh
Ø/Anlage
13,5 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
—
Anlagen
5
Kapazität
258 kWh
Ø/Anlage
51,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
146
Kapazität
1,7 MWh
Ø/Anlage
11,4 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Vilsbiburg im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Vilsbiburg 4,77 kW
Ø Landshut 4,74 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Vilsbiburg hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Vilsbiburg auf?

Kaum eine Region erreicht diese Dichte: 4,77 kW Solarleistung pro Einwohner machen Vilsbiburg zu einem der solarstärksten Orte Deutschlands.

Überblick

Mehr als das Doppelte des Bundesdurchschnitts: In Vilsbiburg kommen auf jeden Einwohner 4,77 kW Solarleistung. 1.925 Anlagen mit insgesamt 58,3 MW zeigen, wie weit die Energiewende hier bereits fortgeschritten ist.

Einordnung

Vilsbiburg führt das Feld im Landkreis Landshut deutlich an: Platz 15 von 35, 81 % über dem Landesschnitt. Bundesweit betrachtet gehört Vilsbiburg mit 4,77 kW pro Einwohner zu den solarstärkeren Kommunen Deutschlands.

Gemeinden im Landkreis Landshut

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Vilsbiburg: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

30,3 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

31 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

155 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Vilsbiburg ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 83 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,8 kWp. Mit 153 Steckersolargeräten (32 neu in zwölf Monaten) ist das Balkonkraftwerk auch in Vilsbiburg angekommen, typischerweise dort, wo kein eigenes Dach zur Verfügung steht. Die Speicherquote von 31 % bewegt sich im Bereich des Bundesdurchschnitts; Speicher sind in Vilsbiburg verbreitet, aber kein Automatismus.

155 Anlagen und 3,4 MW kamen in Vilsbiburg binnen zwölf Monaten hinzu. Je Einwohner sind das 276 Watt, etwas mehr als im Bundesschnitt und unter dem Tempo Bayerns. Gegenüber den zwölf Monaten davor hat sich der Zubau um 54 % beschleunigt.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Vilsbiburg?

8413784144

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Vilsbiburg — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Vilsbiburg gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.925 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 58,3 MW. Das entspricht 4,77 kW pro Einwohner.
600 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 31,2 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Vilsbiburg [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-vilsbiburg/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Vilsbiburg installiert?

In Vilsbiburg sind 58,3 MW PV-Leistung in 1.925 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 15 von 35 im Landkreis Landshut. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.237 Einwohner entspricht der Bestand 4,77 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Vilsbiburg im Vergleich da?

Mit 4,77 kW pro Einwohner liegt Vilsbiburg über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Landshut belegt Vilsbiburg Platz 15 von 35. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Vilsbiburg?

In Vilsbiburg sind 600 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 31,2 % bezogen auf die Solaranlagen. Vilsbiburg liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Vilsbiburg?

In den letzten 12 Monaten wurden in Vilsbiburg 3,4 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 155 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 276 Watt in zwölf Monaten, etwas mehr als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 6 Prozent – rund 6 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Vilsbiburg üblich?

Eine typische Dachanlage in Vilsbiburg hat 12,8 kWp; das ist der Durchschnitt der 1.599 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 83 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Vilsbiburg stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 35 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 153 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Vilsbiburg?

Vilsbiburg liegt im Landkreis Landshut im Bundesland Bayern. Im Landkreis Landshut gibt es insgesamt 35 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Vilsbiburg?

In Vilsbiburg entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Gewerbe-Segment mit 5 neuen Anlagen und 1,8 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Heimsegment-Segment mit 116 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Vilsbiburg?

In Vilsbiburg wurden in den letzten 12 Monaten 32 Balkonkraftwerke registriert (44 kW). Das sind -37 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Vilsbiburg?

In Vilsbiburg wurden in den letzten 12 Monaten 155 neue Solaranlagen mit insgesamt 3,4 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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