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281 % vom Ø
Solar-Vorreiter

Gemeinde in Bayern · Ansbach

Photovoltaik in Dinkelsbühl

Solaranlagen
1.341 Anlagen
Installierte Leistung
53,6 MW installiert
Leistung pro Einwohner
4,38 kW pro Kopf

2,8× über Bundesdurchschnitt

Solar-Vorreiter – mehr als doppelt so viel Solarleistung pro Kopf wie im Bundesdurchschnitt

Wie viele Solaranlagen gibt es in Dinkelsbühl?

Dinkelsbühl, Landkreis Ansbach in Bayern verzeichnet mit Stand 2026-10-27 eine installierte Photovoltaik-Leistung von 53,6 MW, verteilt auf 1.341 Anlagen – von privaten Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen, laufend aktualisiert aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur, dem amtlichen Register aller Solaranlagen in Deutschland. Umgerechnet auf die 12.260 Einwohner sind das 4,38 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Dinkelsbühl liegt damit 181 % über dem Bundeswert. Im Vergleich der 58 Regionen in diesem Umfeld belegt Dinkelsbühl damit Platz 33 – ein Platz im Mittelfeld. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 1,8 MW, das entspricht etwa 3 % der heutigen Gesamtleistung. Ergänzend zur reinen Leistung ist die Struktur aufschlussreich: 40 % der Anlagen verfügen über einen Speicher, die durchschnittliche Größe beträgt 40 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

4,38

kW
▲ +181 % vs. Bundesdurchschnitt

Solide Speicherquote

40,0

%

536 Speicher bei 1.341 Anlagen

Installiert

53,6 MW

Zubau 12 Mon.

1,8 MW

+3 %

Solaranlagen

1.341

Einwohner

12.260

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Dinkelsbühl?

Segmentierter PV-Zubau in Dinkelsbühl — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Der PV-Zubau in Dinkelsbühl wird vom Heimsegment-Segment dominiert.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Balkonkraftwerk-Anlagen am stärksten zu (+19 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +19 %
  • Heimsegment▼ -8 %
  • Gewerbe▲ +9 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Dinkelsbühl: 1.822 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
0713November 2025: 5 kW, Vorjahr 1 kWDezember 2025: 3 kW, Vorjahr 4 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3 kWFebruar 2026: 1 kW, Vorjahr 2 kWMärz 2026: 9 kW, Vorjahr 3 kWApril 2026: 6 kW, Vorjahr 1 kWMai 2026: 6 kW, Vorjahr 5 kWJuni 2026: 13 kW, Vorjahr 7 kWJuli 2026: 4 kW, Vorjahr 11 kWAugust 2026: 10 kW, Vorjahr 9 kWSeptember 2026: 7 kW, Vorjahr 6 kWOktober 2026: 2 kW, Vorjahr 2 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
088176November 2025: 17 kW, Vorjahr 175 kWDezember 2025: 81 kW, Vorjahr 133 kWJanuar 2026: 100 kW, Vorjahr 161 kWFebruar 2026: 61 kW, Vorjahr 100 kWMärz 2026: 80 kW, Vorjahr 67 kWApril 2026: 128 kW, Vorjahr 158 kWMai 2026: 64 kW, Vorjahr 94 kWJuni 2026: 93 kW, Vorjahr 146 kWJuli 2026: 176 kW, Vorjahr 89 kWAugust 2026: 135 kW, Vorjahr 52 kWSeptember 2026: 113 kW, Vorjahr 39 kWOktober 2026: 106 kW, Vorjahr 41 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
0125249November 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 59 kWJanuar 2026: 246 kW, Vorjahr 171 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 97 kWApril 2026: 0 kW, Vorjahr 249 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 61 kWAugust 2026: 100 kW, Vorjahr 77 kWSeptember 2026: 100 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
05k11kNovember 2025: 0 kW, Vorjahr 10.885 kWDezember 2025: 0 kW, Vorjahr 158 kWJanuar 2026: 0 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 0 kWAugust 2026: 0 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
47 64 kW +19 %
Heimsegment
2–30 kWp
87 1,2 MW -8 %
Gewerbe
>30 kWp
6 604 kW +9 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 141 1,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Dinkelsbühl zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Dinkelsbühl, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Dinkelsbühl 121 Speicher mit zusammen 2,7 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 22,2 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +534 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+70 %
Anlagen
54
Kapazität
299 kWh
Ø/Anlage
5,5 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-1 %
Anlagen
58
Kapazität
850 kWh
Ø/Anlage
14,7 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+534 %
Anlagen
8
Kapazität
1,5 MWh
Ø/Anlage
191,6 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
121
Kapazität
2,7 MWh
Ø/Anlage
22,2 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Dinkelsbühl im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Dinkelsbühl 4,38 kW
Ø Ansbach 5,33 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Dinkelsbühl hat pro Kopf deutlich mehr Solarleistung installiert als der Durchschnitt

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Dinkelsbühl auf?

Rechnerisch entfallen auf jeden Einwohner 4,38 kW Photovoltaik – ein Wert, der Dinkelsbühl weit vor den meisten Vergleichsregionen platziert.

Überblick

4,38 kW Solarleistung pro Einwohner – dieser Wert stellt Dinkelsbühl an die Spitze des bundesweiten Vergleichs. 1.341 Anlagen und 53,6 MW Gesamtleistung stehen hinter dieser Bilanz.

Einordnung

Mit Platz 33 von 58 und 66 % Vorsprung auf den Landesdurchschnitt zählt Dinkelsbühl zu den Vorreitern im Landkreis Ansbach. Auch bundesweit sticht die Region hervor: 4,38 kW pro Einwohner setzen Dinkelsbühl deutlich von der Mehrheit der Kommunen ab.

Gemeinden im Landkreis Ansbach

Ranking nach Solarleistung pro Einwohner

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Solaranlage planen in Dinkelsbühl: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

40,0 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

40 %

etwa bundesüblich

Neu in 12 Monaten

141 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Dinkelsbühl ist eine Kleinstadt; den Bestand prägen Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. 73 % der Anlagen liegen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, eine typische Dachanlage hat hier 12,5 kWp. 51 % der Leistung stammen aus Freiflächenanlagen; die Pro-Kopf-Zahl des Ortes sagt deshalb wenig über die Belegung der Dächer. 40 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Der Zubau der letzten zwölf Monate (141 Anlagen, 1,8 MW) geht überwiegend auf Freiflächen- und Gewerbeprojekte zurück; bei 12.260 Einwohnern sagt eine Pro-Kopf-Zahl hier nichts über die Dächer aus. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 86 % zurückgegangen.

In Bayern gilt eine Solarpflicht bei gewerblichen und industriellen Neubauten. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahl gehört zu Dinkelsbühl?

91550

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Dinkelsbühl — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Dinkelsbühl gibt es laut solarzubau.de aktuell 1.341 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 53,6 MW. Das entspricht 4,38 kW pro Einwohner.
536 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 40,0 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Dinkelsbühl [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-dinkelsbuehl/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Dinkelsbühl installiert?

In Dinkelsbühl sind 53,6 MW PV-Leistung in 1.341 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Damit belegt die Gemeinde Platz 33 von 58 im Landkreis Ansbach. Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 12.260 Einwohner entspricht der Bestand 4,38 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Dinkelsbühl im Vergleich da?

Mit 4,38 kW pro Einwohner liegt Dinkelsbühl über dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Solar-Vorreiter" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Innerhalb im Landkreis Ansbach belegt Dinkelsbühl Platz 33 von 58. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Dinkelsbühl?

In Dinkelsbühl sind 536 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 40,0 % bezogen auf die Solaranlagen. Dinkelsbühl liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Dinkelsbühl?

In den letzten 12 Monaten wurden in Dinkelsbühl 1,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 141 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 149 Watt in zwölf Monaten, rund 29 % weniger als der Bundesdurchschnitt und weniger als Bayern insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 3 Prozent – rund 3 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Dinkelsbühl üblich?

Eine typische Dachanlage in Dinkelsbühl hat 12,5 kWp; das ist der Durchschnitt der 985 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 73 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Kleinstadt wie Dinkelsbühl stehen dahinter überwiegend Ein- und Zweifamilienhäuser, ergänzt um Gewerbehallen am Ortsrand. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 51 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 211 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Zu welchem Landkreis und Bundesland gehört Dinkelsbühl?

Dinkelsbühl liegt im Landkreis Ansbach im Bundesland Bayern. Im Landkreis Ansbach gibt es insgesamt 58 Gemeinden – auf der Landkreis-Seite finden Sie das vollständige Ranking. Die Zuordnung folgt dem amtlichen Gemeindeschlüssel des Statistischen Bundesamtes, nach dem auch die Anlagen im Marktstammdatenregister verortet werden. Das ist der Grund, warum sich die Zahlen einer Gemeinde sauber zu Landkreis-, Bundesland- und Bundeswerten aufsummieren lassen: Jede Anlage ist genau einer Gemeinde zugeordnet, und jede Gemeinde genau einem Kreis. Andere Portale rechnen nach Postleitzahl; eine PLZ umfasst oft mehrere Gemeinden, weshalb dort höhere Zahlen stehen können.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Dinkelsbühl?

In Dinkelsbühl entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 87 neuen Anlagen und 1,2 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 6 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Dinkelsbühl?

In Dinkelsbühl wurden in den letzten 12 Monaten 47 Balkonkraftwerke registriert (64 kW). Das sind +19 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Dinkelsbühl?

In Dinkelsbühl wurden in den letzten 12 Monaten 141 neue Solaranlagen mit insgesamt 1,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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