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69 % vom Ø
Aufholpotenzial

Gemeinde in Baden-Württemberg · Ulm

Photovoltaik in Ulm

Solaranlagen
7.823 Anlagen
Installierte Leistung
140,3 MW installiert
Leistung pro Einwohner
1,08 kW pro Kopf

31 % unter Bundesdurchschnitt

7.823 Anlagen mit 140,3 MW – Daten, Trends und Vergleich

Wie viele Solaranlagen gibt es in Ulm?

Ulm, kreisfreie Stadt (Baden-Württemberg) zählt mit Stand 2026-10-27 7.823 Photovoltaik-Anlagen mit zusammen 140,3 MW Leistung – Daten, die direkt aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur stammen, dort meldepflichtig sind und regelmäßig aktualisiert werden. Umgerechnet auf die 129.882 Einwohner sind das 1,08 kW pro Kopf, verglichen mit 1,56 kW im bundesweiten Mittel – Ulm liegt damit 31 % unter dem Bundeswert. Der Zubau der letzten zwölf Monate liegt bei 9,8 MW, das entspricht etwa 7 % der heutigen Gesamtleistung. Von den registrierten Anlagen sind 42 % mit einem Batteriespeicher gekoppelt, was auf einen hohen Anteil an Eigenverbrauchslösungen hindeutet; die durchschnittliche Anlagengröße liegt bei 18 kW. Alle Zahlen stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur (Stand: 2026-10-27), werden regelmäßig aktualisiert und bilden die Datengrundlage für den regionalen und bundesweiten Vergleich auf dieser Seite.

kW pro Einwohner

1,08

kW
▼ -31 % vs. Bundesdurchschnitt

Hohe Speicherquote

42,3

%

3.309 Speicher bei 7.823 Anlagen

Installiert

140,3 MW

Zubau 12 Mon.

9,8 MW

+7 %

Solaranlagen

7.823

Einwohner

129.882

Welche Anlagengrößen dominieren den Zubau in Ulm?

Segmentierter PV-Zubau in Ulm — rollierende 12 Monate mit Vorjahresvergleich

Gewerbe-Anlagen sind der Gewinner in Ulm: +74 % gegenüber dem Vorjahr.

Segment-Trends gegenüber Vorjahr

Im letzten Jahr legten Gewerbe-Anlagen am stärksten zu (+74 %).

  • Balkonkraftwerk▲ +9 %
  • Heimsegment▼ -32 %
  • Gewerbe▲ +74 %
  • Freiflächekein Zubau

Monatlicher Zubau nach Segment

Zubau der letzten 12 Monate in Ulm: 9.819 kW über alle Segmente.

Balkonkraftwerk
051101November 2025: 42 kW, Vorjahr 30 kWDezember 2025: 18 kW, Vorjahr 30 kWJanuar 2026: 32 kW, Vorjahr 30 kWFebruar 2026: 15 kW, Vorjahr 39 kWMärz 2026: 77 kW, Vorjahr 58 kWApril 2026: 79 kW, Vorjahr 44 kWMai 2026: 71 kW, Vorjahr 69 kWJuni 2026: 58 kW, Vorjahr 56 kWJuli 2026: 101 kW, Vorjahr 58 kWAugust 2026: 92 kW, Vorjahr 74 kWSeptember 2026: 45 kW, Vorjahr 56 kWOktober 2026: 18 kW, Vorjahr 49 kWNovJanMärMaiJulSep
Heimsegment
0469937November 2025: 496 kW, Vorjahr 937 kWDezember 2025: 504 kW, Vorjahr 633 kWJanuar 2026: 587 kW, Vorjahr 750 kWFebruar 2026: 212 kW, Vorjahr 575 kWMärz 2026: 463 kW, Vorjahr 430 kWApril 2026: 298 kW, Vorjahr 411 kWMai 2026: 264 kW, Vorjahr 401 kWJuni 2026: 509 kW, Vorjahr 574 kWJuli 2026: 363 kW, Vorjahr 790 kWAugust 2026: 307 kW, Vorjahr 377 kWSeptember 2026: 366 kW, Vorjahr 609 kWOktober 2026: 304 kW, Vorjahr 346 kWNovJanMärMaiJulSep
Gewerbe
06711kNovember 2025: 536 kW, Vorjahr 287 kWDezember 2025: 1.040 kW, Vorjahr 295 kWJanuar 2026: 846 kW, Vorjahr 634 kWFebruar 2026: 1.342 kW, Vorjahr 103 kWMärz 2026: 130 kW, Vorjahr 202 kWApril 2026: 77 kW, Vorjahr 130 kWMai 2026: 145 kW, Vorjahr 159 kWJuni 2026: 0 kWJuli 2026: 263 kW, Vorjahr 208 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 45 kWSeptember 2026: 0 kW, Vorjahr 326 kWOktober 2026: 56 kW, Vorjahr 163 kWNovJanMärMaiJulSep
Freifläche
06k11kNovember 2025: 0 kWDezember 2025: 0 kWJanuar 2026: 0 kW, Vorjahr 3.195 kWFebruar 2026: 0 kWMärz 2026: 0 kWApril 2026: 0 kWMai 2026: 0 kWJuni 2026: 0 kW, Vorjahr 1.000 kWJuli 2026: 0 kW, Vorjahr 4.624 kWAugust 2026: 0 kW, Vorjahr 11.171 kWSeptember 2026: 0 kWOktober 2026: 0 kWNovJanMärMaiJulSep

Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Anlagengröße

Segment Anlagen Leistung Δ Vorjahr
Balkonkraftwerk
0–2 kWp
496 649 kW +9 %
Heimsegment
2–30 kWp
381 4,7 MW -32 %
Gewerbe
>30 kWp
25 4,4 MW +74 %
Freifläche
Freifläche
— — nicht vertreten
Gesamt 910 9,8 MW —
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie sind die Größenklassen definiert?

▼
Balkonkraftwerk · 0–2 kWp

Steckersolargeräte. Seit Solarpaket I (Mai 2024): max. 800 W Wechselrichter, max. 2 kWp Modulleistung. Anmeldung nur im Marktstammdatenregister.

Heimsegment · 2–30 kWp

Typische Hausdachanlage auf Einfamilienhäusern. Bis 30 kWp einkommensteuerfrei (§ 3 Nr. 72 EStG). Erste EEG-Vergütungsstufe.

Gewerbe · >30 kWp (Dach)

Gewerbe- und Industriedächer. Ab 100 kWp verpflichtende Direktvermarktung, ab 750 kWp Ausschreibungspflicht (seit Mai 2025).

Freifläche · alle Größen

Freiflächenanlagen und Solarparks, unabhängig von der Leistung. Ab 1.000 kWp Ausschreibungspflicht bei der Bundesnetzagentur.

Wie viele Batteriespeicher kamen in Ulm zuletzt dazu?

Vom Heimspeicher bis zur Großbatterie: Batteriespeicher-Zubau der letzten 12 Monate in Ulm, segmentiert nach nutzbarer Kapazität (kWh)

In den letzten 12 Monaten wurden in Ulm 671 Speicher mit zusammen 5,9 MWh Kapazität installiert. Die durchschnittliche Speichergröße beträgt 8,8 kWh pro Anlage. Am stärksten wächst das Segment Gewerbespeicher mit einem Plus von +206 % Kapazität gegenüber dem Vorjahr.

Speicher-Segmente im Detail

Zubau letzten 12 Monate nach Speichergröße (kWh)

Heimspeicher klein
< 10 kWh
+4 %
Anlagen
472
Kapazität
2,3 MWh
Ø/Anlage
4,9 kWh
Heimspeicher groß
10–30 kWh
-3 %
Anlagen
182
Kapazität
2,6 MWh
Ø/Anlage
14,1 kWh
Gewerbespeicher
30–1.000 kWh
+206 %
Anlagen
10
Kapazität
988 kWh
Ø/Anlage
98,8 kWh
Großbatterie
≥ 1 MWh
—
Nicht vertreten
Gesamt
Anlagen
671
Kapazität
5,9 MWh
Ø/Anlage
8,8 kWh
Quelle: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Stand: 2026-10-27

Wie steht Ulm im Vergleich zu anderen Gemeinden da?

Solarleistung pro Einwohner

Ulm 1,08 kW
Ø Ulm 1,08 kW
Ø Deutschland 1,56 kW
→

Ulm hat noch erhebliches Ausbaupotenzial

kW pro Einwohner · Stand: 2026-10-27

Was fällt an Ulm auf?

Besonders fällt die Speicherquote auf: 42 % der Solaranlagen sind mit einem Batteriespeicher gekoppelt. 3.309 Speichersysteme sorgen dafür, dass der erzeugte Strom nicht nur eingespeist, sondern gezielt vor Ort verbraucht wird. In Ulm setzen die Betreiber konsequent auf Eigenverbrauch.

Überblick

140,3 MW Solarleistung aus 7.823 Anlagen – Ulm hat beim PV-Ausbau noch Luft nach oben. Die Voraussetzungen für einen stärkeren Zubau sind in Baden-Württemberg gegeben.

Einordnung

Ulm liegt im Bundesland Baden-Württemberg. Das vollständige Ranking aller Regionen finden Sie auf der Bundesland-Seite.

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Wie steht deine Gemeinde im direkten Duell?

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Solaranlage planen in Ulm: Was vor Ort üblich ist

Orientierungswerte aus den registrierten Anlagen, Stand 27.10.2026

Typische Anlagengröße

17,9 kW

Durchschnitt aller Anlagen im Ort

Anlagen mit Speicher

42 %

Speicher ist hier Standard

Neu in 12 Monaten

910 Anlagen

Netzanschluss und Handwerk vor Ort sind eingespielt

Als Großstadt bringt Ulm vor allem Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke als Dachflächen mit. Entsprechend entfallen 66 % der Anlagen auf das Heimsegment (2 bis 30 kWp); der Durchschnitt dieser Dachanlagen liegt bei 10,6 kWp. 2.250 Balkonkraftwerke sind registriert, 496 davon kamen in den letzten zwölf Monaten hinzu; für Mieter und Eigentumswohnungen ist das der übliche Einstieg. 42 % der Anlagen laufen mit Batteriespeicher, das entspricht etwa dem bundesüblichen Bild. Die Entscheidung für oder gegen Speicher fällt hier nach Verbrauchsprofil, nicht nach Ortsüblichkeit.

Mit 76 Watt je Einwohner in zwölf Monaten (910 Anlagen, 9,8 MW) gehört Ulm zu den ausbauschwachen Orten, deutlich unter Bundesschnitt und unter dem Tempo Baden-Württembergs. Gegenüber den zwölf Monaten davor ist der Zubau um 67 % zurückgegangen.

In Baden-Württemberg gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Was die Solarpflicht für Sanierung und Neubau bedeutet

PV-Anlage kaufen — der vollständige Leitfaden

17 Kapitel: Dach, Anlagengröße, Speicher, Angebote, Wirtschaftlichkeit, Steuer, Checkliste. Quellenbasiert und unabhängig.

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Welche Postleitzahlen gehören zu Ulm?

890738907589077890798908189134891608923389275

Für Redaktionen & Journalist:innen

Daten in Ulm — Stand 27. Oktober 2026. Quelle: Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Daten-Snippet zum direkten Zitieren

In Ulm gibt es laut solarzubau.de aktuell 7.823 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 140,3 MW. Das entspricht 1,08 kW pro Einwohner.
3.309 dieser Anlagen verfügen über einen Batteriespeicher — eine Speicherquote von 42,3 %.

Zitiervorschlag

solarzubau.de (2026). Photovoltaik-Ausbau Ulm [Datensatz, Stand 2026-10-27]. Abgerufen unter https://solarzubau.de/photovoltaik-ulm/. Auf Basis Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur).

Alle Daten unter CC-BY 4.0 — frei nutzbar bei Quellenangabe. Gemeindedaten erfordern ggf. zusätzlich Nennung des MaStR.

Häufige Fragen

Wie viel Photovoltaik ist in Ulm installiert?

In Ulm sind 140,3 MW PV-Leistung in 7.823 Anlagen installiert (Stand: 2026-10-27). Erfasst sind alle im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur gemeldeten Anlagen – vom Balkonkraftwerk über private Dachanlagen bis zu gewerblichen Solarprojekten und Freiflächenanlagen. Die Meldung ist gesetzlich verpflichtend, weshalb der Bestand nahezu vollständig abgebildet ist; einzelne Anlagen erscheinen allerdings erst mit einigen Wochen Verzug, sodass der jüngste Zubau tendenziell leicht untererfasst ist. Umgerechnet auf die 129.882 Einwohner entspricht der Bestand 1,08 kW installierter Leistung pro Kopf.

Wie steht Ulm im Vergleich da?

Mit 1,08 kW pro Einwohner liegt Ulm unter dem Bundesdurchschnitt von 1,56 kW. Die Gemeinde wird als „Aufholpotenzial" eingestuft. Die Kennzahl Leistung pro Kopf eignet sich für den Vergleich unterschiedlich großer Kommunen besser als die absolute Leistung, hat aber eine bekannte Schwäche: In kleinen Gemeinden kann eine einzelne Freiflächenanlage den Wert vervielfachen, ohne dass die Dächer vor Ort stärker belegt wären. Für eine belastbarere Einordnung lohnt deshalb immer auch der Blick auf die durchschnittliche Anlagengröße und den Zubau der letzten zwölf Monate.

Wie viele Batteriespeicher gibt es in Ulm?

In Ulm sind 3.309 Batteriespeicher registriert – eine Quote von 42,3 % bezogen auf die Solaranlagen. Ulm liegt damit im Bereich des Bundesdurchschnitts. Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage typischerweise von rund 30 auf 60 bis 70 Prozent, weil Strom aus der Mittagsspitze in die Abendstunden verschoben wird. Die Speicherquote gilt deshalb als Indikator dafür, wie stark der Ausbau vor Ort auf Eigenversorgung statt auf Volleinspeisung ausgerichtet ist. Bundesweit liegt sie bei rund 40 Prozent und steigt seit Jahren, weil die Preise für Lithium-Eisenphosphat-Speicher deutlich gefallen sind.

Wie viel neuer Solarzubau gab es in Ulm?

In den letzten 12 Monaten wurden in Ulm 9,8 MW neue PV-Leistung in Betrieb genommen. Das sind 910 neue Anlagen. Je Einwohner sind das 76 Watt in zwölf Monaten, ein Bruchteil des Bundesdurchschnitts und weniger als Baden-Württemberg insgesamt. Gemessen am Gesamtbestand entspricht das einem Zuwachs von 7 Prozent – rund 7 Prozent der heute installierten Leistung ist also jünger als ein Jahr. Der Zwölf-Monats-Zeitraum gleicht die starke Saisonalität des Zubaus aus: Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, ein Vergleich einzelner Monate wäre daher irreführend. Zu beachten ist der Meldeverzug im Marktstammdatenregister – die jüngsten Wochen sind erfahrungsgemäß noch nicht vollständig erfasst.

Welche Anlagengröße ist in Ulm üblich?

Eine typische Dachanlage in Ulm hat 10,6 kWp; das ist der Durchschnitt der 5.149 Anlagen im Heimsegment zwischen 2 und 30 kWp, die 66 % aller Anlagen im Ort ausmachen. In einer Großstadt wie Ulm stehen dahinter überwiegend Mehrfamilienhäuser, Gewerbe- und Industriedächer sowie Balkonkraftwerke. Freiflächenanlagen stellen zusätzlich 22 % der Leistung, sie verzerren den Gesamtdurchschnitt nach oben, sagen aber nichts über ein Hausdach aus. Für die eigene Planung zählt weniger der Ortsdurchschnitt als die nutzbare Dachfläche: Pro kWp werden rund fünf Quadratmeter Modulfläche benötigt, ein Einfamilienhaus mit 40 bis 60 Quadratmetern geeigneter Fläche kommt so auf 8 bis 12 kWp. Dazu kommen 2.250 Balkonkraftwerke bis 2 kWp, die in der Statistik als eigene Klasse geführt werden.

Ist Ulm eine kreisfreie Stadt?

Ulm ist eine kreisfreie Stadt in Baden-Württemberg. Kreisfreie Städte nehmen die Aufgaben eines Landkreises selbst wahr und gehören keinem Kreis an. Für die Auswertung des Solarausbaus bedeutet das: Die Stadt bildet ihre eigene Vergleichsgruppe, ein Ranking innerhalb eines Landkreises gibt es nicht. Verglichen wird stattdessen mit den übrigen Regionen in Baden-Württemberg und mit dem Bundesdurchschnitt. Auf dieser Seite finden sich deshalb dieselben Kennzahlen wie für eine Gemeinde – Bestand, Leistung pro Kopf, Speicherquote und Zubau der letzten zwölf Monate –, nur ohne kreisinternen Vergleich.

Welche Anlagengrößen dominieren den PV-Zubau in Ulm?

In Ulm entfällt der größte Teil des Zubaus auf das Heimsegment-Segment mit 381 neuen Anlagen und 4,7 MW Leistung in den letzten 12 Monaten. Auf Platz zwei folgt das Gewerbe-Segment mit 25 Anlagen. Die Einteilung folgt der installierten Leistung je Anlage: Steckersolargeräte bis 800 Watt, Hausdachanlagen bis 30 Kilowatt, gewerbliche Dachanlagen darüber, dazu Freiflächenanlagen als eigene Kategorie. Anlagenzahl und Leistung erzählen dabei regelmäßig verschiedene Geschichten — zahlenmäßig dominieren fast überall die kleinen Systeme, bei der Leistung dagegen die großen. Wer den Ausbau einer Region einschätzen will, sollte deshalb beide Größen nebeneinanderlegen. Alle Werte beziehen sich auf ein rollierendes Zwölf-Monats-Fenster und stammen aus dem Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur.

Wie viele Balkonkraftwerke gibt es in Ulm?

In Ulm wurden in den letzten 12 Monaten 496 Balkonkraftwerke registriert (649 kW). Das sind +9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl erfasst ausschließlich gemeldete Geräte. Wie viele unregistriert in Betrieb sind, lässt sich aus dem Register naturgemäß nicht ablesen — Schätzungen dazu stammen aus Absatzzahlen des Handels und gehen deutlich auseinander. Seit dem 1. April 2024 ist die Anmeldung deutlich einfacher: Es genügt ein reduzierter Datensatz im Marktstammdatenregister, die frühere zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber entfällt. Meldepflichtig bleibt ein Steckersolargerät trotzdem, auch wenn der erzeugte Strom vollständig im eigenen Haushalt verbraucht wird und keine Vergütung fließt.

Wie entwickelt sich der Solar-Zubau in Ulm?

In Ulm wurden in den letzten 12 Monaten 910 neue Solaranlagen mit insgesamt 9,8 MW Leistung in Betrieb genommen. Der Zwölf-Monats-Zeitraum ist bewusst gewählt: Der Zubau verläuft ausgeprägt saisonal, Neuanmeldungen häufen sich im Frühjahr und Spätsommer, während die Wintermonate deutlich schwächer ausfallen. Ein Vergleich einzelner Monate führt deshalb regelmäßig zu Fehlschlüssen. Zu beachten ist außerdem der Meldeverzug im Marktstammdatenregister: Zwischen Inbetriebnahme und Eintrag vergehen oft Wochen, weshalb die jüngsten Zahlen noch nachwachsen. Ein scheinbarer Einbruch am aktuellen Rand ist häufig kein Markteinbruch, sondern eine Erfassungslücke, die sich in den Folgemonaten schließt.

Datenquellen: Marktstammdatenregister (Bundesnetzagentur) · Bevölkerung: Destatis · Stand: 2026-10-27 · Methodik & Quellen

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